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Medizin

17. Juli 2019

CLL: Zielgerichtete Medikamente und zeitlich begrenzte Therapieprotokolle rücken in den Fokus

In der Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) gewinnen 2 Merkmale in der aktuellen therapeutischen Entwicklung an Bedeutung: Zum einen lösen zielgerichtete Medikamente die jahrelang vorherrschenden Chemoimmuntherapien zunehmend ab. Zum anderen rücken mit diesen zielgerichteten Therapien auch zeitlich begrenzte Therapieprotokolle in den Vordergrund – nicht zuletzt, da dieser Aspekt den Bedürfnissen und Präferenzen der Patienten entgegenkommt....

Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom: Neue S3-Leitlinie soll bessere Patientenversorgung bieten

Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom: Neue S3-Leitlinie soll bessere Patientenversorgung bieten
© Bondarau - stock.adobe.com

Die S3-Leitlinie Aktinische Keratose (AK) und Plattenepithelkarzinom der Haut (PEK) löst die bestehenden Leitlinien – eine S2k-Leitlinie zum PEK aus dem Jahr 2013 und eine S1-Leitlinie zur AK aus dem Jahr 2011 – ab. Die Aktualisierung und die Anhebung auf das S3-Niveau waren dringend erforderlich, um angesichts des steigenden Bedarfs und der Vielzahl an Therapieoptionen Ärzten eine evidenzbasierte Orientierungshilfe zu geben.

ATF4-Inhibition hindert im Mausmodell das Onkogen c-Myc an tumorgenerierender Stress-Induktion

Das Onkogen c-Myc ist für eine maligne Entartung und das Abspielen anabolischer und proliferativer Programme im Körper verantwortlich, die zur Entwicklung von Tumoren führen. Wie eine Anpassung an den MYC-induzierten intrinsischen Stress gelingen kann, sodass sich kein Krebs entwickelt, ist noch nicht vollständig verstanden; eine wichtige Rolle scheint der activating transcription factor 4 (ATF4) für das Überleben nach MYC-Aktivierung zu spielen.

Doppelt-spezifische Antikörper: Nächste Stufe der Immuntherapie

Gerade wird mit der CAR-T-Zelltherapie in der Krebsmedizin eine neue, aufwendige Therapie etabliert, bei der körpereigene T-Zellen gentechnisch außerhalb des Körpers so verändert werden, dass sie anschließend aggressiver gegen den Krebs vorgehen. Das Immunsystem des Patienten wird gleichermaßen scharf geschaltet. Sowohl die Behandlung in der Klinik als auch die gentechnische Manipulation der T-Zellen, die in speziellen Zentren stattfindet, sind komplexe...

Lungenhochdruck: Zyklin-abhängige Kinasen in Gefäßwand Rationale für CDK-Inhibitor-Einsatz

Lungenhochdruck: Zyklin-abhängige Kinasen in Gefäßwand Rationale für CDK-Inhibitor-Einsatz
© ag visuell / Fotolia.com

In einem an der Justus-Liebig-Universität Gießen angesiedelten Sonderforschungsbereich wird die Entwicklung neuer Therapien bei Lungenhochdruck* (PAH) angestrebt. Das scheint nun gelungen zu sein: In der aktuellen Ausgabe von Nature Communications berichten Prof. Dr. Friedrich Grimminger und Prof. Dr. Ralph Schermuly von der Identifizierung eines molekularen Mechanismus, der die Erkrankung aus der Wand der Gefäße heraus steuert: Die Zyklin-abhängigen Kinasen (CDKs)...

12. Juli 2019

11. Juli 2019

Umfangreiche genetische Studie klärt Transformation von Vorleukämie zur vollständigen Leukämie auf

Wie genau aus einer Vorleukämie eine tatsächliche Leukämie entsteht, galt lange als nur unzureichend verstanden. Am Modell der Leukämie im Kindesalter bei Kindern mit Down-Syndrom (Trisomie 21) hat nun eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern die Mechanismen der Transformationen von Vorstufen zur vollständigen ausgeprägten Leukämie in einer großen Funktionsstudie nachgewiesen. Damit stellen die Forscher neuartige Daten mit weitreichender...

Ernährung onkologischer Patienten: Erhöhten Aminosäurenbedarf adäquat behandeln

Besonders bei kritisch kranken und onkologischen Patienten mit erhöhtem Aminosäurenbedarf kann eine adäquate Versorgung mit Nährstoffen entscheidend für die Prognose sein (1-5). Ab sofort steht für diese Patientengruppe eine neue Therapieoption zur Verfügung. OLIMEL® 7,6% kombiniert die höchste in Dreikammerbeuteln verfügbare Aminosäurenkonzentration von 76 g/L mit einem zugleich niedrigen Glukosegehalt in minimiertem Volumen (6).

ASCO- und EHA-Highlights zum Mamma- und Ovarialkarzinom sowie der CLL

ASCO- und EHA-Highlights zum Mamma- und Ovarialkarzinom sowie der CLL
© Africa Studio / Fotolia.com

Einen Einblick in ihre persönlichen Highlights der Daten, die auf dem diesjährigen ASCO und EHA präsentiert wurden, gaben Experten im Rahmen eines Fachpresseworkshops: Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, berichtete von dem signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben (OS) unter CDK4/6-Inhibition bei prämenopausalen Mammakarzinom-Patientinnen. Dr. Klaus Pietzner, Berlin, konstatierte, dass die PARP-Inhibition den neuesten Daten zu Folge bei allen Patientinnen mit...

Aktuelle Aspekte zu PARP-Inhibitoren und zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom

Aktuelle Aspekte zu PARP-Inhibitoren und zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom
© momius - stock.adobe.com

Derzeit gibt es beim Ovarialkarzinom keinen Biomarker zur verlässlichen Selektion von Patientinnen, die von einer Therapie mit einem PARP-Inhibitor profitieren bzw. nicht profitieren. Ein wichtiger Biomarker ist die homologe Rekombinationsdefizienz (HRD), die nicht nur bei Patientinnen mit BRCA-Mutation vorliegen kann. Diese aktuellen Aspekte zur PARP-Inhibitor-Therapie bildeten ein Thema der Sitzung zu zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom im Rahmen des State of the Art...

Kooperation schafft Basis für eine bundesweit einheitliche Qualitätsentwicklung der Brustkrebsversorgung

Das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) für Brustkrebszentren kann jetzt auch die Versorgungsqualität von Brustkrebszentren erfassen, die das ÄKzert®-Qualitätssiegel des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) tragen. Im Mai 2019 haben sich DKG, DGS und die zertifizierende Ärztekammer Westfalen-Lippe darauf geeinigt, dass Zentren mit einem ÄKzert®-Zertifikat...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie