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Medizin

Beiträge zum Thema: Onkologie

27. Oktober 2016

Krebsassoziierte Fatigue mit Sport oder Yoga behandeln

Krebsassoziierte Fatigue mit Sport oder Yoga behandeln
© julief514 / Fotolia.com

Sport, aber auch Yoga, Tai Chi, Qigong und Entspannungsübungen können Krebspatienten helfen, die Strapazen einer Strahlentherapie besser zu überstehen. Damit können Patienten einer Fatigue vorbeugen. Unter dieser quälenden Müdigkeit und Erschöpfung leiden viele Krebskranke während und nach der Krebsbehandlung – auch nach einer Strahlentherapie. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) rät den Patienten, bereits zu Beginn der...

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Hämophilie

"Gesplicte" Epitope erklären Flexibilität des Immunsystems

"Gesplicte" Epitope erklären Flexibilität des Immunsystems
© Charité

Epitope sind Bruchstücke bakterieller oder viraler Eiweiße. Sie sind in den Oberflächenstrukturen von Zellen verankert und lösen die Abwehrreaktion des Immunsystems auf körperfremde Substanzen aus. Durch eine neue Methode haben Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIH) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Imperial Colleges in London, des LaJolla Institute for...

Next Generation Sequencing in der Molekulardiagnostik der Onkologie

Next Generation Sequencing in der Molekulardiagnostik der Onkologie
© sciencedisplay / Fotolia.com

Die Integration von Next Generation Sequencing (NGS) in die klinische Molekulardiagnostik nimmt weiterhin zu und beinhaltet unter anderem neue Anwendungen in der molekularen Onkologie. Dabei gibt es aber technische Herausforderungen. Um den Anforderungen der Routine-Diagnostik gerecht zu werden, ist es notwendig, die tatsächlichen klinischen Anwendungsbereiche für NGS zu verstehen, um entsprechende Kits optimiert für spezifische Geräte entwickeln zu können.

Klinische Forschung bei Novartis

Klinische Forschung bei Novartis
© RGtimeline / Fotolia.com

In der Onkologie laufen vielfältige klinische Forschungsaktivitäten zu zielgerichteten und immunonkologischen Therapieansätzen, v.a. zu Mammakarzinom und zu hämatologischen Erkrankungen wie Chronische Myeloische Leukämie und Myelofibrose (1-4).  Aktuell nehmen deutschlandweit über 19.000 Menschen an klinischen Studienprogrammen von Novartis Oncology teil (2). Wie Dr. Ulrike Haus, Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, auf einer Presseveranstaltung im Rahmen...

Neben CD4-Zellen produzieren auch gamma/delta-T-Lymphozyten IL-9

Neben CD4-Zellen produzieren auch gamma/delta-T-Lymphozyten IL-9
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Das Team unter Leitung von Prof. Dieter Kabelitz, Institut für Immunologie, identifizierte in der Studie gamma/delta-T-Lymphozyten (γδ-T-Zellen) als bisher unbekannte Quelle für die IL-9-Produktion. In Geweben wie zum Beispiel der Darm- oder Bronchialschleimhaut ist dieser Zelltyp dominierend. "Botenstoffe, die von diesen Zellen im Gewebe produziert werden, können insofern eine erhebliche Bedeutung für die lokale Entzündungsreaktion haben",...

26. Oktober 2016

Aprepitant als Pulver zur Herstellung einer Suspension zur Antiemese bei Kindern

Aprepitant als Pulver zur Herstellung einer Suspension zur Antiemese bei Kindern
© tverdohlib / Fotolia.com

Der NK1-Rezeptorantagonist Aprepitant (EMEND®) ist ab sofort auch als Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder im Alter von 6 Monaten bis 12 Jahren mit gewichtsabhängiger Dosierung unter der PZN 11331875 verfügbar. Die Suspension kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Aprepitant ist der einzige bei Kindern ab 6 Monaten und Jugendlichen unter emetogener Chemotherapie zugelassene NK1-Rezeptorantagonist.

NSCLC: Ramucirumab plus Docetaxel erweitert die Therapiemöglichkeiten

NSCLC: Ramucirumab plus Docetaxel erweitert die Therapiemöglichkeiten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Ramucirumab (Cyramza®) kann seit Anfang 2016 in Kombination mit Docetaxel zur Therapie von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit Tumorprogress nach platinhaltiger Chemotherapie eingesetzt werden (1). Die Zulassung erfolgte unabhängig vom histologischen Subtyp. Beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC mit Plattenepithelhistologie und Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR)-Expression hingegen...

Tumor-Zelllinien bestehen häufiger als gedacht aus Subklonen

Tumor-Zelllinien bestehen häufiger als gedacht aus Subklonen
© ag visuell / Fotolia.com

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig haben nachgewiesen, dass Tumorzelllinien aus Subklonen bestehen können und diese geeignete Modellsysteme sind, um die Funktion von Genen zu analysieren, die Krebs auslösen oder unterdrücken können. Dies geht aus dem jetzt veröffentlichten Abschlussbericht des von der Wilhelm Sander-Stiftung unterstützten Projektes "Klonale Evolution von malignen...

21. Oktober 2016

Magen- und Kolorektalkarzinom: Zweitlinientherapie mit Ramucirumab

Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der DGHO in Leipzig diskutierten führende Experten über neue Standards und Innovationen in der Therapie des fortgeschrittenen Magen- und Kolorektalkarzinoms. Quintessenz war, dass die Zulassung des VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)-Rezeptor-2-Antikörpers Ramucirumab  (Cyramza®) die Optionen für die palliative Zweitlinientherapie von Patienten mit fortgeschrittenem Adenokarzinom des Magens oder des...

Akute Promyelozytenleukämie: CHMP-Empfehlung für Arsentrioxid in der Erstlinie

Akute Promyelozytenleukämie (APL) – eine seltene und aggressive Form akuter Leukämie – kann unbehandelt innerhalb weniger Stunden oder Tage zum Tode führen (1). Die Ergebnisse der APL0406 Studie zeigten ein Gesamtüberleben von 99% bei APL-Patienten mit niedrigem bis mittlerem Risiko, die in der Erstlinientherapie mit dem Chemotherapie-freien Therapieregime Arsentrioxid in Kombination mit ATRA (all-trans-Retinsäure) behandelt wurden (2). Die Empfehlung zur...

NSCLC: Pembrolizumab zeigt bessere Wirksamkeit als Chemotherapie

NSCLC: Pembrolizumab zeigt bessere Wirksamkeit als Chemotherapie
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Bei der Jahreskonferenz der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) in Kopenhagen wurde die Veröffentlichung der Ergebnisse zweier bedeutender KEYNOTE-Studien bekanntgegeben. Beide Studien untersuchten den Anti-PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) in der Erstlinienbehandlung von Patienten mit metastasierendem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC).

Phase-II-Studie CABOSUN: Cabozantinib in der Erstlinie beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom

Phase-II-Studie CABOSUN: Cabozantinib in der Erstlinie beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Aktuell wurden auf dem ESMO 2016 detaillierte Ergebnisse aus der randomisierten Phase-II-Studie CABOSUN bekanntgegeben (1). Die Studie untersuchte die Anwendung von Cabozantinib bei Patienten mit bisher unbehandeltem fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC), bei denen ein intermediäres oder hohes Risiko entsprechend den Kriterien des International Metastatic Renal Cell Carcinoma Database Consortium (IDMC) vorlag. In der CABOSUN-Studie zeigte Cabozantinib bei einer medianen...

GIST: Interview zu 15 Jahren Imatinib in Deutschland

GIST: Interview zu 15 Jahren Imatinib in Deutschland
@ cryonoid_media / Fotolia.com

Seit bald 15 Jahren ist Imatinib in Deutschland als einziges Imatinib-Präparat zur Behandlung von gastrointestinalen Stromatumoren (GIST)* zugelassen. Imatinib hat den Verlauf der Erkrankung GIST maßgeblich verbessert: Im Jahr 2000 betrug die mediane Überlebensdauer nach Diagnose 19 Monate (1) und erhöhte sich durch die Produkteinführung um das 2,5-Fache auf 4,5 Jahre (2). Während Glivec® als Originalprodukt in der Indikation GIST noch bis 2021...

20. Oktober 2016

Nachwuchsförderung in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie

Nachwuchsförderung in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie
© Syda Productions / Fotolia.com

Die Jahrestagung 2016 der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie zeigt mit ihrer hohen Teilnehmerzahl auch in diesem Jahr ihre bedeutende Stellung als einer der wichtigsten medizinischen Kongresse für das Fachgebiet im deutschsprachigen Raum. Rund 5.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung des diesjährigen Kongresspräsidenten Prof. Andreas Hochhaus vom Universitätsklinikum Jena...

Polycythaemia vera: Umfassende Krankheitskontrolle und Therapie mit Ruxolitinib

Polycythaemia vera: Umfassende Krankheitskontrolle und Therapie mit Ruxolitinib
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Wichtiges Behandlungsziel bei Polycythaemia vera (PV) ist die Normalisierung des Blutbildes zur Vermeidung thromboembolischer Komplikationen (1,2). Unter Erstlinientherapie weisen nicht alle PV-Patienten eine effektive und anhaltende Blutbildkontrolle auf (1,3,4). Ruxolitinib ermöglicht aufgrund einer schnellen und anhaltenden Reduktion der Zellzahlen eine effektive Hämatokritkontrolle (5,6).

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie