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Medizin

Beiträge zum Thema: Onkologie

08. Juli 2020

Gendermedizin: Erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei Frauen nach präpubertärer Krebserkrankung

Bis zu den Wechseljahren sind Frauen besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt als Männer. Dafür sorgt das Hormon Östrogen. Bei Menschen, die als Kind eine Krebserkrankung hatten, ist es umgekehrt. Hier haben Frauen ein höheres Risiko an Herz und Kreislauf zu erkranken. Welche molekularen Mechanismen dafür verantwortlich sind, erforscht Dr. Marina Panova-Noeva, Wissenschaftlerin des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in der...

MM: Verbesserte Lebensqualität durch subkutane statt intravenöse Daratumumab-Gabe

MM: Verbesserte Lebensqualität durch subkutane statt intravenöse Daratumumab-Gabe
© bananna / Fotolia.com

Das Multiple Myelom (MM) ist nach wie vor eine Erkrankung mit einem sehr hohen medical need. Zwar hat sich das Gesamtüberleben(OS) durch neue Therapieoptionen insgesamt signifikant verbessert, doch nach wie vor besteht keine Heilungschance – auf kurze Remissionsphasen folgen unweigerlich Rezidive. Um so bedeutsamer ist die Verbesserung der Lebensqualität während der Therapie. Eine Möglichkeit ist die subkutane statt intravenöse Gabe von Daratumumab...

02. Juli 2020

Gentest auf Verträglichkeit von Chemotherapie

Gentest auf Verträglichkeit von Chemotherapie
© RFBSIP - stock.adobe.com

Fluorouracilhaltige (FU) Arzneimittel werden sehr häufig in der systemischen Chemotherapie eingesetzt, u.a. bei Darm-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Brustkrebs. Viele PatientInnen haben Nebenwirkungen. Einer der Gründe sind genetisch bedingte Stoffwechselstörungen, die den Abbau des Arzneimittels verzögern. Vor einem Jahr hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ein Risikobewertungsverfahren für FU-haltige Zytostatika eingeleitet, konkret zu...

HBV: Schädigung der Kapsidstruktur könnte Behandlungsoption sein

HBV: Schädigung der Kapsidstruktur könnte Behandlungsoption sein
© Kateryna_Kon - stock.adobe.com

Mehr als 250 Millionen Menschen weltweit sind chronisch mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infiziert, das über Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen wird. Hepatitis B ist ein großer Risikofaktor für die Entstehung von Leberzirrhose und Leberzellkarzinom. Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, haben im Verbund mit weiteren Forschergruppen untersucht, wie sich HBV der Abwehr durch das...

Magen- und Darmlymphome: Verkürzung der Bestrahlungszeit

Magen- und Darmlymphome: Verkürzung der Bestrahlungszeit
© Mark Kostich - stock.adobe.com

Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen oder Appetitlosigkeit – all diese Symptome können Anzeichen eines klassischen – und damit ungefährlichen – Magen-/Darminfektes sein. In einzelnen Fällen können sie aber auch auf ein Lymphom hindeuten. Liegt eine Diagnose mit der seltenen Krebserkrankung vor, ist eine fachübergreifende Therapie von Spezialisten notwendig. Ein Forscherteam der Universität Münster geht jetzt der Frage nach, ob...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie