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Medizin

Beiträge zum Thema: Forschung

09. März 2017

Eisenstoffwechsel: Lebergefäße schützen vor Eisenüberladung

An der Dermatologischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) tätige Wissenschaftler erforschen Funktionen von organspezifischen Endothelzellen. In einer Studie wird die Bedeutung von Signalen, die von spezialisierten Leberendothelien zur Regulation des Eisenstoffwechsels ausgesandt werden, untersucht. Die Mediziner haben dabei die gängige Vorstellung widerlegt, dass alleinig Hepatozyten den Eisenstoffwechsel im Körper durch eigene Botenstoffe regulieren.

RCI: Forschung, Therapieentwicklung und Medikamentenherstellung unter einem Dach

RCI: Forschung, Therapieentwicklung und Medikamentenherstellung unter einem Dach
©UKR

In Regensburg wird seit 2010 mit Gründung des RCI (Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie) immunmedizinische Forschung betrieben, die Patienten den direkten Zugang zu neuesten Therapien ermöglichen will. In einem Festakt wurde gestern sowohl der Grundstein für ein weiteres Gebäude des RCI gelegt sowie auch ein Pionier der Immuntherapie, Prof. Dr. Reinhard Andreesen, für sein Lebenswerk geehrt.

Stoffwechselvorgänge bei Tumoren in Echtzeit beobachten

Kleinste Tumorherde und andere krankhafte Stoffwechselvorgänge mit Hilfe von Magnetresonanztomografie (MRT) sichtbar machen: diesem Ziel sind Physiker des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Universitätsklinikum Freiburg einen großen Schritt näher gekommen. Die Wissenschaftler nutzten dafür die hochsensitive Hyperpolarisations-MRT, die durch die Verwendung magnetischer Kontrastmittel um ein Vielfaches empfindlicher ist als die...

08. März 2017

Promotionsstipendien für Arbeiten im Bereich Hämatologie und Onkologie vergeben

„Nur über Forschung wird es uns gelingen, die Überlebensraten und Heilungschancen von Patienten, die an Leukämie oder einer anderen schweren Blut- oder Knochenmarkserkrankung, leiden, langfristig zu verbessern. Unser großes Ziel ist, dass Leukämie heilbar wird. Immer und bei jedem“, erklärt Dr. Gabriele Kröner, warum die José Carreras Leukämie-Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und...

Auch geringer Tabakkonsum erhöht Krebsrisiko

Auch geringer Tabakkonsum erhöht Krebsrisiko
© Eric Limon / Fotolia.com

Schon eine niedrige Dosis des im Tabakrauch enthaltenen Umweltgifts Benzpyren schädigt die DNA. Wie Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie an der Universitätsmedizin Mainz nun erstmalig nachgewiesen haben, können die geschädigten Zellen diesen Schaden zunächst kompensieren. Allerdings geht dies mit einem erhöhten Mutationsrisiko der Zellen einher. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Krebserkrankung entwickelt.

Forschungsprojekt zur Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs: Saarland als Modellregion

Forschungsprojekt zur Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs: Saarland als Modellregion
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Seit fast zehn Jahren wird für Mädchen und junge Frauen eine Impfung gegen eine Infektion mit Hochrisiko-Papillomviren angeboten, da diese Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Schon viel länger gibt es Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Frauen ab dem 20. Lebensjahr. Dennoch erkranken im Saarland jährlich über 13 von 100.000 Frauen neu an dieser Krebsform, mehr als im Bundesdurchschnitt. Sigrun Smola, Professorin für Virologie der...

02. März 2017

Hochrisiko-Patienten mit B-Vorläufer ALL: Blinatumomab bewirkt Verlängerung von Gesamtüberleben

Die akute lymphatische Leukämie gilt als eines der aggressivsten B-Zell-Malignome. Ergebnisse der Phase 3-Studie TOWER zur Wirksamkeit von Blinatumomab (BLINCYTO®) im Vergleich zur Standard of Care (SOC)-Salvage-Chemotherapie bei erwachsenen Hochrisiko-Patienten mit Philadelphia-Chromosom negativer (Ph-), rezidivierter oder refraktärer B-Vorläufer ALL wurden gerade im New England Journal of Medicine veröffentlicht (1). Die Ergebnisse der Analyse zeigten,...

Ultraschall-Skalpell zerstört Lebertumoren

Ultraschall-Skalpell zerstört Lebertumoren
© Fraunhofer MEVIS

Gebündelter Ultraschall kann Tumorzellen effektiv zerstören, allerdings ist das Verfahren bislang nur für wenige Indikationen zugelassen, z.B. bei Prostatakrebs. Auf dem derzeitigen Europäischen Radiologenkongress ECR stellen Fraunhofer-Forscher ein Verfahren vor, mit dem per fokussiertem Ultraschall auch ein Organ behandelt werden kann, das sich mit der Atmung bewegt – die Leber. Damit könnten manche Lebertumoren künftig schonender als bislang therapiert...

Pankreaskarzinom: Tumorbiologie-Verständnis bestimmt künftige Therapiestrategien

Hauptgründe für die schlechte Prognose des Pankreaskarzinoms sind der aggressive Tumortyp, die späte Diagnose, die hohe Rezidivrate nach Chirurgie und die Resistenz gegen konventionelle Therapien. Die Forschung der letzten 10-20 Jahre führte zu einem wesentlich besseren Verständnis der Tumorbiologie, womit sich neue zielgerichtete therapeutische Ansätze bieten, so Prof. Dr. Volker Ellenrieder, Göttingen, auf dem ASCO GI-Symposium.

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie