Montag, 18. Januar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Xospata
 

Medizin

27. September 2019

Anzeige:
Adakveo
 

Urothelkarzinom: Breiteste Evidenz für Atezolizumab, neue Chancen durch genomic profiling

Urothelkarzinom: Breiteste Evidenz für Atezolizumab, neue Chancen durch genomic profiling
©Giovanni Cancemi /Fotolia.com

Die Krebsimmuntherapie mit dem PD-L1-Inhibitor Tecentriq®▼ (Atezolizumab) hat sich beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom (mUC) im klinischen Alltag vielfach bewährt und etabliert (1). Dies zeigen auch die aktuellen Daten der SAUL-Studie: In der größten prospektiven Phase-IIIb-Studie mit einem Krebsimmuntherapeutikum beim Urothelkarzinom wurden die Sicherheit und Wirksamkeit von Tecentriq auch bei Patienten gezeigt, die normalerweise...

26. September 2019

rrMM: Real-World-Daten bestätigen Effektivität und Verträglichkeit der oralen Triplett-Therapie Ixazomib+Rd

rrMM: Real-World-Daten bestätigen Effektivität und Verträglichkeit der oralen Triplett-Therapie Ixazomib+Rd
© David A Litman - stock.adobe.com

Beim rezidivierten/refraktären Multiplen Myelom (rrMM) stehen Patienten heute vielfältige Behandlungsoptionen zur Verfügung. In Klinik und Praxis bewährt hat sich die orale Triplett-Therapie Ixazomib+Rd: Ergebnisse zu Effektivität und Verträglichkeit aus der Zulassungsstudie TOURMALINE-MM1 konnten mittels Real-Word-Daten bestätigt werden (1-3). Letzteren müsse nach Einschätzung von Experten eine hohe Bedeutung beigemessen werden.

Familiäres Darmkrebsrisiko: Ernährung und Bewegungsmangel offenbar durchschlagender als Einfluss der SNPs

Die Rolle der Gene bei familiär erhöhtem Darmkrebsrisiko würden überschätzt, so der Schluss der  Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in einer aktuellen epidemiologischen Studie. Vermutlich wiegen andere Risikofaktoren wie etwa familiäre Ernährungsgewohnheiten schwerer als bislang angenommen. Das hat Konsequenzen für künftige Berechnungen des individuellen Risikos sowie auch für Empfehlungen, die daraus resultieren.

Fortgeschrittenes Zervixkarzinom: Radiochemotherapie bleibt Therapiestandard

Fortgeschrittenes Zervixkarzinom: Radiochemotherapie bleibt Therapiestandard
© fotoliaxrender / Fotolia.com

Eine neue Studie (1) untersuchte, ob bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Zervixkarzinom eine der Standardtherapie vorgeschaltete Chemotherapie das Rückfallrisiko senkt und das Überleben verbessert. Das war nicht der Fall – im Gegenteil, die zusätzliche Therapie ging sogar mit einem schlechteren progressionsfreien 3-Jahres-Überleben einher. Behandlungsstandard bleibt in fortgeschrittenen Stadien die Radiochemotherapie.

Ferdinand-Eisenberger-Forschungsstipendium 2020: Förderung für Projekte zum Nierenzellkarzinom

Ferdinand-Eisenberger-Forschungsstipendium 2020: Förderung für Projekte zum Nierenzellkarzinom
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Junge Mediziner in ihrem Forschergeist zu bestärken, ist ein Ziel von Janssen Deutschland. Daher unterstützt Janssen, die Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, 2 der Ferdinand-Eisenberger-Forschungsstipendien mit jeweils 50.000 €. Seit 2010 schreibt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) die Stipendien aus. Die diesjährige Vergabe fand im Rahmen der Jahrestagung am 20.09.2019 in Hamburg statt.

Photodynamische Therapie: Tumoren durch aggressiven Sauerstoff zerstören

Bei der Photodynamischen Therapie zerstört man Tumoren oder andere Gewebeveränderungen durch aggressiven Sauerstoff, der aus harmlosen Vorläufern erzeugt wird, wenn man diese mit Licht bestrahlt; ein lichtempfindlicher Photosensibilisator, der sich im neu entstandenen Gewebe anreichert, wandelt sich durch das eingestrahlte Licht zu einer Quelle giftiger Substanzen, die das Tumorgewebe schädigen. „Jedoch verursachen die bisherigen Photosensibilisatoren mitunter...

25. September 2019

Hohe Langzeitüberlebensraten und einfaches Therapieregime mit Pembrolizumab

Aktuelle Daten zur Melanomtherapie mit Pembrolizumab wurden beim 29. Deutschen Hautkrebskongress in Ludwigshafen präsentiert. So zeigt die Studie KEYNOTE-006 auch nach 5 Jahren noch ein signifikant höheres Gesamtüberleben unter Pembrolizumab vs. Ipilimumab. Zudem wurden die statistischen Analysen vorgestellt, mit deren Hilfe extrapoliert werden konnte, dass Pembrolizumab in der Dosis von 400 mg alle 6 Wochen vergleichbar wirksam und sicher ist wie mit 200 mg alle 3 Wochen.

Palliative Versorgung: Verbindlicher Teil der Grundausbildung von Pflegekräften

Palliative Versorgung: Verbindlicher Teil der Grundausbildung von Pflegekräften
© Photographee.eu - stock.adobe.com

Das Thema Palliativversorgung wird jetzt auch in der Grundausbildung von Pflegefachkräften verbindlich abgebildet. Dies ist laut Deutscher Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) „ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu entsprechenden Kompetenzen am Patientenbett“. Die DGP begrüßt, dass die Einheit „Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten“ im Umfang von 250 Stunden in den Rahmenlehrplan aufgenommen wurde....

Magenkarzinom: Aktualisierte S3-Leitlinie zu Diagnostik und Therapie

Magenkarzinom: Aktualisierte S3-Leitlinie zu Diagnostik und Therapie
© ag visuell / Fotolia.com

Das Leitlinienprogramm Onkologie (OL) hat die aus dem Jahr 2012 stammende S3-Leitlinie Magenkarzinom aktualisiert. Unter Federführung der DGVS wurden alle bestehenden Behandlungsempfehlungen für das Magenkarzinom und für Tumoren des Mageneingangs überprüft und wenn nötig überarbeitet. „Wir haben auch neue Empfehlungen formuliert, unter anderem zur Prävention und zur neoadjuvanten sowie palliativen Chemotherapie“, erläutert...

  ... ...  
ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie