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Medizin

Beiträge zum Thema: Forschung

10. Mai 2017

Forschung zu seltenen T-Zell Neoplasien -– Zweite Förderperiode bewilligt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die zweite Förderperiode der Forschergruppe (FOR) 1961 mit dem Thema “Mature T-cell Lymphomas – mechanisms of perturbed clonal T-cell homeostasis” mit einem Gesamtvolumen von circa zwei Millionen Euro und einer Laufzeit von weiteren drei Jahren bewilligt. Davon fließen über 350.000 Euro nach Köln an die Forscherteams um Dr. Marco Herling und Prof. Dr. Hinrich Abken.

Molekül PPARγ blockiert unkontrolliertes Zellwachstum

Molekül PPARγ blockiert unkontrolliertes Zellwachstum
© Kurhan / Fotolia.com

Wenn Zellen zu schnell wachsen und sich vermehren, kann es zu Krankheiten des Herzens, der Blutgefäße und der Lunge kommen, aber auch zu Krebs. Das Team um Prof. Dr. Georg Hansmann von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat herausgefunden, dass derartige Wucherungen glatter Blutgefäßmuskelzellen über das Molekül PPARγ gehemmt werden können. Somit ergeben sich Ansätze für neue Therapien dieser Erkrankungen.

08. Mai 2017

Knochenmetastasen: Ansätze zur besseren Diagnose und Therapie

In den kommenden drei Jahren fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein überregional konzipiertes Netzwerk aus Tumor- und Knochenforschern. Deren Ziel ist es, die Entstehung von Knochenmetastasen besser zu verstehen. In diesem Schwerpunktprogramm unter Koordination der Hochschulmedizin Dresden sollen Schlüsselmechanismen der Knochenbesiedlung durch Tumoren und die sich anschließende Kommunikation zwischen den Zellen aufgeklärt werden. Das Ziel ist: neue...

Vitamin-A-Mangel beeinträchtigt Blutstammzellen bei Mäusen

Ein Mangel an Vitamin A wirkt sich negativ auf das blutbildende System im Knochenmark aus, denn dadurch gehen wichtige Blutstammzellen verloren, wie Wissenschaftler jüngst herausgefunden haben. Laut den Experten handelt es sich dabei um schlafende Stammzellen, die nur im Notfall – etwa bei massivem Blutverlust oder Infektionen – aktiv werden. Die Erkenntnisse dienen nicht nur dem besseren Verständnis des Reifungsprozesses von Blutzellen, sie eröffnen auch neue...

Fettsäuren im Blut geben Auskunft über die Höhe des Ballaststoffverzehrs

Fettsäuren im Blut geben Auskunft über die Höhe des Ballaststoffverzehrs
© Till Budde/DIfE

Um die Ballaststoffaufnahme von Personen abzuschätzen, waren Forscher bislang auf die Selbstauskünfte der Studienteilnehmer zu ihren Ernährungsgewohnheiten angewiesen. Nun haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) eine neue Möglichkeit gefunden, wie man die individuelle Aufnahme von Ballaststoffen anhand der Blutwerte bestimmter Fettsäuren objektiv bewerten und mengenmäßig einordnen kann. Die Entdeckung...

HCC: Selektive Interne Radiotherapie verbessert Überlebensqualität

Patienten mit fortgeschrittenem, inoperablem hepatozellulärem Karzinom (HCC), die im Rahmen der 459 Patienten umfassenden französischen SARAH Studie in der Regel eine oder zwei Behandlungen mit zielgerichtet auf die Leber wirkenden SIR-Spheres Y-90 Harz-Mikrosphären erhielten, zeigten ähnliche Überlebensraten wie Patienten, denen zweimal täglich eine systemische Standardbehandlung mit Sorafenib verabreicht wurde. Die mit der Behandlung verbundenen...

04. Mai 2017

„Chemobrain“: Posttraumatischer Stress mit Folgen

Leiden Brustkrebs-Patientinnen unter Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, der Konzentration und anderer geistiger Fähigkeiten? Seit Jahren gibt es den Verdacht, dass solche kognitiven Störungen eine Nebenwirkung der Chemotherapie sein könnten – das passende Schlagwort dazu lautet „Chemobrain“. Wissenschaftler mehrerer Kliniken haben in einer von der Deutschen Krebshilfe geförderten Längsschnittstudie untersucht, welche Rolle...

Interview: Biosimilars in der Hämatologie und Onkologie

„Biosimilars in der Onkologie: Chancen mit Risiken“ war das Thema einer wissenschaftlichen Sitzung anlässlich der diesjährigen Frühjahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO). Beleuchtet wurde in der Sitzung unter anderem, worin die Unterschiede zwischen Biosimilars und klassischen Generikaprodukten bestehen, insbesondere hinsichtlich Komplexität bei Forschung, Entwicklung und Herstellung. Wir befragten Frau Prof. Dr....

Querschnittlähmung als Risikofaktor für Harnblasenkrebs

Urologen und Wissenschaftler haben gemeinsam den Zusammenhang zwischen Querschnittlähmung und dem Auftreten von Harnblasenkrebs untersucht. Dazu hat das Expertennetzwerk zum einen eine umfangreiche Literaturrecherche betrieben, zum anderen haben die Forscher die Daten von knapp 6.600 Patienten mit Querschnittlähmung analysiert, die zwischen 1998 und 2014 im Hamburger Klinikum behandelt wurden. Bei 24 Patienten wurde ein Harnblasentumor diagnostiziert. In 79% der Fälle handelte...

Mit Lichtwellen Krankheiten und Tumore diagnostizieren

James G. Fujimoto, Eric Swanson und Robert Huber haben ein bedeutendes diagnostisches Bildgebungsverfahren entwickelt. Mit der Optischen Kohärenztomografie (OCT) können Mediziner weiches menschliches Gewebe in hochauflösenden, dreidimensionalen Strukturen abbilden und somit unmittelbar und in Echtzeit im Körper untersuchen. Das schonende Verfahren basiert auf Lichttechnologie und kommt ohne Strahlen oder den Einsatz von Kontrastmitteln aus. Als klinischer Prototyp 1993...

03. Mai 2017

Original-Biologika in der klinischen Praxis – Innovationen für Patienten

Roche zielt darauf, mit innovativen Lösungen neue Therapiestandards für Patienten zu schaffen. Beispielhaft für solche Durchbrüche in der Behandlung von Brust- und Blutkrebs stehen die Original-Biologika Herceptin® (Trastuzumab) und MabThera® (Rituximab). Im Rahmen eines Pressegesprächs am Produktions- und Entwicklungsstandort in Penzberg diskutierten Prof. Tjoung-Won Park-Simon, Hannover, und Prof. Martin Dreyling, München, mit...

Maßgeschneiderte Viren in der Krebstherapie

Eine Krebs-Virustherapie der zweiten Generation wollen Wissenschaftler entwickeln, ein Verfahren, das die Vorteile tumorabtötender Viren mit denen der Gentherapie kombiniert. So sollen unter anderem bösartige Hirntumoren wirksamer behandelt werden. DKFZ-Forscher erkannten erstmals das krebsabtötende Potential von Parvoviren, die eigentlich Nagetiere befallen und beim Menschen keinerlei Krankheitssymptome auslösen. Eine im DKFZ entwickelte Parvovirus-Therapie wurde bereits...

Positives Signal für Mikrobiom- und Krebsforschung an der Universität Tübingen

Der Wissenschaftsrat hat sich für den Aufbau eines Instituts für die Mikrobiom- und Krebsforschung ausgesprochen. Das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium von Bund und Ländern befürwortete die Einrichtung des so genannten M3-Forschungsinstituts (Malignom, Metabolom und Mikrobiom) mit einem Investitionsvolumen von mehr als 53 Millionen Euro. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern muss dem Vorschlag am 23. Juni noch zustimmen.

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie