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Imfinzi NSCLC
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Medizin

Beiträge zum Thema: Immuntherapie

01. Juni 2020

mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab

Beim metastasierenden kleinzelligen Lungenkarzinom (mSCLC) hat Pembrolizumab (KEYTRUDA®) seine Wirksamkeit bereits als Monotherapie unter Beweis gestellt und wurde in den USA ab der dritten Behandlungslinie für diese Indikation auch schon zugelassen. Erfolgversprechender erscheint jedoch die Kombination von Checkpoint-Inhibition und zytostatischer Behandlung. Eine Erstlinientherapie mit Pembrolizumab in Kombination mit einer Platin-haltigen Chemotherapie für...

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mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf

Der PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) ist in Kombination mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Axitinib zur Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (RCC) bei Erwachsenen zugelassen (1). Die zulassungsrelevante KEYNOTE-426-Studie hatte beim klarzelligen RCC unter der Kombination Pembrolizumab/Axitinib im Vergleich zum bisherigen Therapiestandard, dem TKI Sunitinib, einen Überlebensvorteil für die Patienten erbracht (2). Nun wurden beim...

mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition

Die Kombination aus einem Tyrosinkinase- und einem Checkpoint-Inhibitor stellt einen neuen Erstlinien-Behandlungsstandard beim fortgeschrittenen/metastasierten Nierenzellkarzinom (RCC) dar. Allerdings ist wenig darüber bekannt, ob eine solche Kombination auch Patienten zugutekommt, die im Vorfeld bereits mit einem PD-1/PD-L1-Inhibitor behandelt wurden und in der Folge einen Progress erlitten. Beim virtuellen Kongress der ASCO (ASCO20 Virtual) wurden Daten einer Phase-II-Studie...

KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert beim Melanom auch im verlängerten Follow-up das RFS

Die adjuvante immunonkologische Therapie mit Pembrolizumab (KEYTRUDA®) verbessert auch nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 3 Jahren die Prognose von Patienten mit einem komplett resezierten Melanom im Stadium III und hohem Rezidivrisiko erheblich. Der PD-1-Inhibitor verlängerte in der EORTC 1325-MG/KEYNOTE-054-Studie das rezidivfreie Überleben (RFS) in der Gesamtpopulation und in allen Subgruppen, wobei der absolute Unterschied zwischen den Therapiearmen von...

MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie

MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
© Anatomy Insider - stock.adobe.com

Eines der Top-Highlights beim virtuellen ASCO-Kongress 2020 (ASCO20 Virtual) war die Vorstellung der Daten der KEYNOTE-177-Studie zum Einsatz einer Erstlinien-Monotherapie mit Pembrolizumab (KEYTRUDA®) bei Patienten mit kolorektalem Karzinom (CRC) mit hoher Mikrosatelliteninstabilität bzw. Mismatch-Repair-Defizienz (MSI-H/dMMR). Wie Prof. Dr. Thierry André, Paris, Frankreich, in der Plenary Session des virtuellen Kongresses berichtete, zeigte sich bei den...

31. Mai 2020

NSCLC: Verkürzte Chemotherapie + Kombinationstherapie Nivolumab/Ipilimumab ermöglicht Tumorkontrolle und Langzeitüberleben

NSCLC: Verkürzte Chemotherapie + Kombinationstherapie Nivolumab/Ipilimumab ermöglicht Tumorkontrolle und Langzeitüberleben
© SciePro - stock.adobe.com

"Die Immunonkologie als neuer Therapieansatz wird stetig weiterentwickelt, um für Patienten ein noch besseres Überleben und eine langfristige Therapiekontrolle zu erreichen", sagte PD Dr. Niels Reinmuth, München-Gauting, in einem Satelliten-Symposium im Rahmen des ASCO DirectTM Digital. Durch eine verkürzte Chemotherapie in Kombination mit einer dualen Checkpoint-Blockade können auch Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und...

Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression

Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
© CLIPAREA.com / Fotolia.com

Das Ovarialkarzinom ist im Allgemeinen ein schwach immunogener Tumor, Monotherapien mit Immuncheckpoint-Inhibitoren zeigen bisher nur geringe Wirksamkeit mit Gesamtansprechraten um 10% (1). Auch in einer Interimsanalyse der Phase-II-Studie KEYNOTE-100 wurde bei Patientinnen mit fortgeschrittenem rezidivierten Ovarialkarzinom nur eine moderate Wirksamkeit einer Monotherapie mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) beobachtet (2). Zum diesjährigen virtuellen...

r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können

Der PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) ist als Monotherapie zugelassen zur Behandlung des rezidivierenden oder refraktären (r/r) klassischen Hodgkin-Lymphoms (cHL) bei Erwachsenen nach Versagen einer autologen Stammzelltransplantation (autoSCT) und einer Behandlung mit dem Immunkonjugat Brentuximab Vedotin (BV), oder nach Versagen einer BV-Behandlung, wenn eine autoSCT nicht in Frage kommt (1). Nun verglich die Phase-III-Studie KEYNOTE-204 erstmals die Wirksamkeit...

r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2

Pembrolizumab (KEYTRUDA®) ist als Monotherapie oder in Kombination mit einer Platin- und 5-Fluorouracil (5-FU)-Chemotherapie zur Erstlinienbehandlung des metastasierenden oder nicht resezierbaren rezidivierenden Plattenepithelkarzinoms der Kopf-Hals-Region (r/m HNSCC) bei Erwachsenen mit PD-L1-exprimierenden Tumoren mit einem Combined Positive Score (CPS) ≥ 1 zugelassen (1). Zulassungsrelevant waren die Daten der Phase-III-Studie KEYNOTE-048, die für die Monotherapie...

Fortgeschrittenes TNBC: Chemoimmuntherapie mit Pembrolizumab verlängert PFS bei PD-L1-positiven Tumoren

Fortgeschrittenes TNBC: Chemoimmuntherapie mit Pembrolizumab verlängert PFS bei PD-L1-positiven Tumoren
© SciePro - stock.adobe.com

Die Evidenz für den Einsatz von PD-1-Inhibitoren beim triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) wächst, v.a. in Kombination mit einer Chemotherapie. Auf dem virtuellen ASCO-Kongress 2020 (ASCO20 Virtual) wurden vielversprechende Ergebnisse der KEYNOTE-355-Studie zur Erstlinientherapie mit Pembrolizumab (KEYTRUDA®) beim fortgeschrittenen TNBC in Kombination mit verschiedenen Chemotherapiepartnern vorgestellt. Der Checkpoint-Inhibitor verlängerte in Kombination mit...

30. Mai 2020

KEYNOTE-189 beim nicht plattenepithelialen NSCLC: Finale Daten untermauern Überlebensvorteil unter Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie

Die beim virtuellen ASCO-Kongress 2020 (ASCO20 Virtual) im Rahmen einer Poster-Session vorgestellte finale Analyse der KEYNOTE-189-Studie bestätigt, dass die Kombination von Pembrolizumab (KEYTRUDA®) mit Chemotherapie in der Erstlinie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ohne Plattenepithelhistologie auch nach einer zusätzlichen medianen Nachbeobachtungszeit von rund 18 Monaten zu einem deutlichen Vorteil beim medianen Gesamtüberleben...

Immuntherapie beim fortgeschrittenen Melanom: Vorteil durch Pembrolizumab ist langanhaltend und zeigt sich auch nach Retreatment

Die Phase-III-Studie KEYNOTE-006 hat bereits die Überlegenheit einer Monotherapie mit Pembrolizumab (KEYTRUDA®) gegenüber Ipilimumab hinsichtlich einer Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom gezeigt, zuletzt nach einem Follow-up von 5 Jahren (1). Auf dem virtuellen ASCO-Kongress 2020 (ASCO20 Virtual) wurden nun Daten zum Langzeitüberleben nach weiteren 8 Monaten Follow-up vorgestellt, die die Verbesserung des...

Inoperables NSCLC im Stadium III: Vielversprechende Antitumor-Aktivität durch Addition von Pembrolizumab zur Radiochemotherapie in der Erstlinie

Bisher erhalten Patienten mit inoperablem nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) im Stadium III, wenn möglich, eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie. Die Phase-II-Studie KEYNOTE-799 untersucht bei therapienaiven NSCLC-Patienten im Stadium IIIA-C die simultane Radiochemotherapie in Kombination mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®). Im Rahmen des virtuellen Jahreskongresses der ASCO 2020 (ASCO20 Virtual) zeigten erste Ergebnisse der Studie eine...

Malignes Melanom: Autoantikörper-Signaturen prädiktiv für Immuntherapie-Unterbrechungen?

Malignes Melanom: Autoantikörper-Signaturen prädiktiv für Immuntherapie-Unterbrechungen?
© SciePro / stock.adobe.com

Die in einer großen Phase-III-Studie identifizierte Signatur von Autoantikörpern (autoABs), die bei Melanom-Patienten vor Behandlung im Serum nachweisbar sind, weist auf einen potenziellen Nutzen bezüglich der Vorhersage des patientenindividuellen Risikos für ein schweres immunvermitteltes unerwünschtes Ereignis (irAE) in der adjuvanten Immuntherapie, das einen Therapieabbruch zur Folge hätte, hin.

itRECIST: Kriterien für Ansprechen auf intratumorale Immuntherapie bei soliden Tumoren

itRECIST: Kriterien für Ansprechen auf intratumorale Immuntherapie bei soliden Tumoren
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die Zulassung der intratumoralen Immuntherapie beim metastasierten Melanom und die Entwicklung zahlreicher neuer intratumoraler Medikamente machen eine standardisierte Evaluation des Ansprechens auf diese einzigartige Behandlungsstrategie nötig. Die RECIST-Kriterien für die Bewertung des Ansprechens einer Behandlung bei soliden Tumoren sind nicht geeignet, um das Ansprechen für injizierte und nicht injizierte Tumoren separat zu beurteilen. Ausgehend von RECIST wurden beim ASCO...

Brustkrebs: ESR1-Mutationen als potenzielle Immuntherapie-Targets

Brustkrebs: ESR1-Mutationen als potenzielle Immuntherapie-Targets
© llhedgehogll - stock.adobe.com

Östrogenrezeptor (ER)-positiver Brustkrebs gilt als nicht immunogen. Unter einer endokrinen Standardtherapie mit Aromatase-Inhibitoren (AIs) treten konstitutiv aktivierende Mutationen im ERS1 (Östrogenrezeptor alpha)-Gen auf, wodurch der Tumor resistent gegenüber einer AI-Therapie wird. Diese Resistenzmutationen stellen aber auch potenzielle Neoepitope für eine Immuntherapie dar, wie eine beim ASCO in einer Poster Session vorgestellte Arbeit zeigt.

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie