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Medizin

Beiträge zum Thema: Studie

01. Juni 2019

Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren

Die finalen Daten der randomisierten Phase-III-Studie KEYNOTE-048, die Dr. Danny Rischin, Melbourne, Australien, im Rahmen einer Oral Abstract Session bei der 55. ASCO-Jahrestagung in Chicago/IL, USA, präsentierte, zeigen, dass Pembrolizumab (KEYTRUDA®) in Kombination mit einer Platin-basierten Chemotherapie oder als Monotherapie dem bisherigen Therapiestandard EXTREME (Platin, 5-FU und Cetuximab) hinsichtlich des Überlebens der Patienten überlegen oder im Falle...

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GO2-Studie: Gebrechliche Ösophaguskarzinom-Patienten profitieren von geringerer Dosierung von Oxaliplatin/Capecitabin

Viele Patienten mit fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom (aGOAC) sind älter und/oder gebrechlich („frail“). Die GO2-Studie wurde aufgelegt, um die optimale Dosis für das Schema Oxaliplatin/Capecitabin (OCap) zu evaluieren und unter Verwendung eines geriatrischen Assessments die individuelle Dosis für den Gesamtnutzen der Behandlung (Overall Treatment Utility, OTU) zu ermitteln.

r/m HNSCC: Pembrolizumab überzeugt als Erstlinientherapie mit oder ohne Chemotherapie

Die finale Auswertung der Phase-III-Studie Keynote-048, in der Pembrolizumab als Firstline-Therapie beim rezidivierten/metastasierten Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs (r/m HNSCC) getestet wurde, bestätigte die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit des Antikörpers sowohl in Kombination mit einer Platin-haltigen Chemotherapie als auch mono im Vergleich zum EXTREME-Schema und könnte daher neuer Therapiestandard werden.

29. Mai 2019

Maschinelles Lernen: Zugang auf aktuelle Algorithmen mit Open-Access-Plattform

Maschinelles Lernen: Zugang auf aktuelle Algorithmen mit Open-Access-Plattform
© kras99 - stock.adobe.com

Um herauszufinden, welche Gene für Krankheiten wie Krebs oder Diabetes verantwortlich sind, wird heute häufig auf Methoden des Maschinellen Lernens zurückgegriffen. Damit die klinische Forschung Zugang zu den aktuellen Algorithmen erhält, hat Prof. Julien Gagneur von der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern anderer Universitäten und Forschungsinstitute die Open-Access-Plattform „Kipoi“ aufgebaut.

CLL: Präzisere Prognostik durch Kartierung epigenetischer Signale

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben in einem nationalen Forschungsverbund die epigenetischen Signale in CLL-Zellen systematisch untersucht. Aus den Ergebnissen konnten sie ein Modell entwickeln, das erklärt, wie es zur fehlerhaften Genregulation kommt. Das Modell erlaubt es den Forschern vorherzusagen, welche für die Krebsentstehung relevanten Gene in den CLL-Zellen dereguliert sind, was erheblichen Einfluss auf die Prognose der Erkrankung haben kann.

Marginalzonenlymphom: Copanlisib erhält den FDA-Status „Breakthrough“-Therapie

Marginalzonenlymphom: Copanlisib erhält den FDA-Status „Breakthrough“-Therapie
© Spectral-Design - stock.adobe.com

Die FDA erhebt Copanlisib zur Behandlung des Marginalzonenlymphoms in den Status einer „Breakthrough“-Therapie. Die Entscheidung basiert auf Daten aus der Phase-II-Zulassungsstudie CHRONOS-1, in der die Wirksamkeit von Copanlisib bei Patienten mit indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen (iNHL) gezeigt wurde, welche zuvor mindestens 2 Therapien erhalten hatten, darunter Patienten mit erneut aufgetretenem oder refraktärem Marginalzonenlymphom.
 

23. Mai 2019

Endokrin basierte Brustkrebstherapie: Stellenwert der CDK4 & 6 Inhibitoren gefestigt

Auf dem 1. Brustkrebskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO Breast Cancer) war die Substanzklasse der CDK4 & 6 Inhibitoren ein viel beachtetes Thema. Das Fazit der Experten: Die Einführung der CDK4 & 6 Inhibitoren hat zu einem Paradigmenwechsel in der Behandlung des Hormonrezeptor-positiven und HER2-negativen (HR+, HER2-) metastasierten Mammakarzinoms (mBC) geführt. Dies spiegelt sich auch in der aktuellen Bewertung der Arbeitsgemeinschaft für...

Ausblick 2025: Bedarf an flächendeckenden Versorgungsmodellen steigt

Als Folge von demografischem Wandel und medizinischem Fortschritt werden die Anforderungen an die Krebsversorgung in Deutschland bis 2025 deutlich steigen. Nicht nur die Zahl der neu diagnostizierten Krebspatienten nimmt voraussichtlich um rund 10% zu. Auch die Zahl der Menschen, die mit Krebs leben, wird in Deutschland stark ansteigen, genauso wie die Zahl der Krebserkrankten mit chronischen Begleiterkrankungen. Das sind nur einige Kernergebnisse der zweiten wissenschaftlichen Studie zur...

European Liquid Biopsy Society: Europaweites Netzwerk zu Forschung und Anwendung der Flüssigbiopsie

European Liquid Biopsy Society: Europaweites Netzwerk zu Forschung und Anwendung der Flüssigbiopsie
© blindturtle - stock.adobe.com

Anfang Mai wurde im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die European Liquid Biopsy Society (ELBS) gegründet. Über 40 europäische Partner aus Forschung, Klinik und Wirtschaft wollen gemeinsam die Forschung rund um die Flüssigbiopsie sowie deren Einsatz in der Praxis vorantreiben. Prof. Dr. Klaus Pantel vom Institut für Tumorbiologie des UKE hat die Leitung des Konsortiums übernommen. Damit wird das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) zum...

22. Mai 2019

Non-Hodgkin-Lymphom: Nutzen der allogenen Stammzelltransplantation weiterhin unklar

Non-Hodgkin-Lymphom: Nutzen der allogenen Stammzelltransplantation weiterhin unklar
© fotoliaxrender - stock.adobe.com

Ob Patienten, die an einem Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt sind, durch eine allogene Stammzelltransplantation (bessere) Heilungschancen haben, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht. In seinem jetzt vorgelegten Abschlussbericht kommt das Institut zu dem Ergebnis, dass Aussagen zum Nutzen dieser risikoreichen Therapie nicht möglich sind. Für die häufig sehr kleinen Patientengruppen fehlen aussagekräftige Studien....

Kopf-Hals-Tumoren: Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren zeigt vielversprechende Ergebnisse

Kopf-Hals-Tumoren: Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren zeigt vielversprechende Ergebnisse
© Anatomy Insider - stock.adobe.com

Tumoren im Kopf-Hals-Bereich können erfolgreich mit Medikamenten behandelt werden, die die körpereigene Immunabwehr gegen die Tumoren verstärken. Nachdem im letzten Jahr in einer Vergleichsstudie gleich gute Ergebnisse wie mit einer aggressiven Chemotherapie erzielt wurden, wird der adjuvante Einsatz des Checkpoint-Inhibitors Pembrolizumab in Kombination mit einer Strahlen- und Chemotherapie derzeit in der ADRISK-Studie an 13 HNO-Kliniken in Deutschland geprüft.

DLBCL: Primäranalyse der Kombination Tafasitamab + Lenalidomid bestätigt gute Ansprechraten

DLBCL: Primäranalyse der Kombination Tafasitamab + Lenalidomid bestätigt gute Ansprechraten
© freshidea - stock.adobe.com

Die primäre Analyse der L-MIND-Studie mit Tafasitamab (MOR208) + Lenalidomid bei rezidiviertem oder refraktärem (r/r) diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) bestätigt die Daten, die für diese Studie bereits früher berichtet wurden: Eine objektive Ansprechrate (ORR) von 60%, eine komplette Ansprechrate (CR) von 43% und ein medianes progressionsfreies Überleben (mPFS) von 12,1 Monaten mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 17,3 Monaten, was auf eine...

Förderung der Erythrozytenausreifung: Neuer Therapieansatz bei MDS und Beta-Thalassämie

Förderung der Erythrozytenausreifung: Neuer Therapieansatz bei MDS und Beta-Thalassämie
© Kateryna_Kon - stock.adobe.com

Patienten mit Niedrigrisiko-MDS erhalten aktuell v.a. Erythrozytenkonzentrate, um die Anämie auszugleichen. Auch Patienten mit Beta-Thalassämie bekommen aus diesem Grund regelmäßig Transfusionen. Einen neuen möglichen Therapieansatz für beide Erkrankungen stellt die neue Substanz Luspatercept dar: Sie fördert die Ausreifung von Erythrozyten-Vorläuferzellen und reduziert so die Transfusionsabhängigkeit – die Studiendaten sind vielversprechend.

VTE bei Tumorpatienten: DOAK bei stabilen Patienten empfehlenswert

VTE bei Tumorpatienten: DOAK bei stabilen Patienten empfehlenswert
© Kateryna_Kon - stock.adobe.com

Bei Tumorpatienten treten venöse Thromboembolien (VTE) 4-7 Mal häufiger auf und gehen mit einer schlechteren Prognose und erhöhtem Risiko für VTE-Rezidive und schwere Blutungen unter einer Antikoagulation einher. Diese überaus ungünstige Risikokonstellation verkompliziert die Therapiewahl. Empfohlen werden primär niedermolekulare Heparine (NMH), doch in bestimmten Fällen sind auch direkte orale Antikoagulantien (DOAK) wie Apixaban eine sinnvolle...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie