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Imfinzi NSCLC
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Medizin

31. Oktober 2019

Darmkrebs: Peptid hemmt Wachstum maligner Zellen

Darmkrebs: Peptid hemmt Wachstum maligner Zellen
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Das Wachstum von Darmkrebszellen kann stark reduziert werden. Ein Forschungsteam um Dr. Dominic Bernkopf vom Lehrstuhl für Experimentelle Medizin II der FAU hat ein Peptid entwickelt, das in Darmkrebszellen eindringen und deren Wachstum stark abschwächen kann. Die aktuellen Forschungsergebnisse, die vom Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) der FAU gefördert wurden, haben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature Communications...

ALL: Neue Wirkstoffklasse des dualen Degraders

ALL: Neue Wirkstoffklasse des dualen Degraders
© jarun011 - stock.adobe.com

Die Akute Lymphatische Leukämie (ALL) ist eine seltene Krebsart, die am häufigsten im Kindesalter und hier bei Kindern unter 5 Jahren aufritt. Auf der Suche nach neuen Therapiemöglichkeiten wurde nun mit der Cyclin-abhängigen Kinase 8 (CDK8) ein neuer Mechanismus der Krankheitsentstehung entdeckt und ein Wirkstoff entwickelt – eine Pionierarbeit für zukünftige Krebstherapien. Die richtungsweisende Studie ist in Nature Communications erschienen.

BRCA1/2- oder ATM-Mutation mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom: Verlängerung des PFS unter Olaparib

BRCA1/2- oder ATM-Mutation mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom: Verlängerung des PFS unter Olaparib
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Olaparib Filmtabletten verlängern das radiografische progressionsfreie Überleben bei Patienten mit BRCA1/2- oder ATM-Mutation mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom um mehr als das Doppelte. Olaparib Filmtabletten reduzieren das Risiko für eine Krankheitsprogression oder Tod bei Männern mit HRR-Genmutation um 51%. Es liegen erste positive Phase-III-Studie zur Behandlung bei Biomarker-selektierten Prostatakrebspatienten vor.

30. Oktober 2019

Mammakarzinom: Tumorgewebe erlaubt Krankheitsprognostik

Mammakarzinom: Tumorgewebe erlaubt Krankheitsprognostik
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Aggressive Formen von Brustkrebs manipulieren oft die Immunantwort zu ihren Gunsten. Diese Manipulation verrät sich beim Menschen durch dieselbe immunologische „Signatur“ wie bei der Maus. Das zeigt eine Studie, die Wissenschaftler der Universität Bonn zusammen mit niederländischen Kollegen durchgeführt haben. Mit ihrer Methode ist es möglich, anhand von Tumorgewebe von Patientinnen einen Anhaltspunkt über die Prognose der Erkrankung zu erhalten. Die...

Neutropenie unter Chemotherapie: Zulassung für Fertiginjektor mit verborgener Nadelspitze

Neutropenie unter Chemotherapie: Zulassung für Fertiginjektor mit verborgener Nadelspitze
© dermatzke / Fotolia.com

Europäische Kommission hat die Zulassung für den Pelgraz® Fertiginjektor (Pegfilgrastim 6 mg) erteilt (1). Der Pelgraz® Fertiginjektor ist mit pegyliertem Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF) vorgefüllt und indiziert zur Reduktion der Dauer der Neutropenie und der Häufigkeit der fieberhaften Neutropenie bei erwachsenen Patienten, die sich aufgrund einer malignen Tumorerkrankung einer zytotoxischen Chemotherapie unterziehen (mit...

MM-Therapie mit Anti-CD38-Antikörpern

MM-Therapie mit Anti-CD38-Antikörpern
© David A Litman - stock.adobe.com

Für Patienten mit Multiplem Myelom (MM) gibt es eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten wie z.B. IMiDs, Proteasom-Inhibitoren und monoklonale Antikörper. Eine erfolgreiche Therapieoption bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem (r/r) MM sind Anti-CD38-Antikörper, wie Prof. Dr. Igor Blau, Berlin, im Rahmen eines Symposiums beim DGHO-Kongress 2019 in Berlin darlegte. Aktuelle Studienkonzepte mit Anti-CD38-Antikörper stellte Prof. Dr. Katja Weisel,...

Immuntherapie: Patienten profitieren von nuklearmedizinischer Bildgebung

Immuntherapie: Patienten profitieren von nuklearmedizinischer Bildgebung
© freshidea - stock.adobe.com

Die Immuntherapie spendet vielen Krebspatienten Hoffnung, bei denen eine Chemotherapie nicht anschlägt. Allerdings wirkt diese Form der Behandlung nicht bei allen Patienten und sie kann sogar schädlich sein. „Die Positronen-Emissionstomographie ermöglicht es, den Therapieprozess und seine Ergebnisse genau zu überwachen“, sagt Prof. Nicolas Aide, Experte der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (EANM). „Dieses nuklearmedizinische...

Patientenselektion für die CAR-T-Zell-Therapie

Patientenselektion für die CAR-T-Zell-Therapie
© designua - stock.adobe.com

Die CAR-T-Zell-Therapie Axicabtagen-Ciloleucel (Yescarta®), zugelassen für erwachsene Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) und primär mediastinalem großzelligen B-Zell-Lymphom (PMBCL) nach 2 oder mehr systemischen Therapien, hat in der ZUMA-1-Studie hohe Ansprechraten erzielt (ORR: 75%, CR: 54%). Typische Nebenwirkungen (AEs) wie das Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) und neurologische AEs sind mit...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie