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Medizin

Beiträge zum Thema: Studie

18. Juli 2019

Fall-Kontroll-Studie: Zusammenhang zwischen Ovarialkarzinomrisiko und zervikovaginalem Mikrobiom

Fall-Kontroll-Studie: Zusammenhang zwischen Ovarialkarzinomrisiko und zervikovaginalem Mikrobiom
© Jochen Schönfeld / Fotolia.com

Das Risiko für eine Frau, ein Ovarialkarzinom zu entwickeln, wird von verschiedenen Faktoren wie dem Alter, familiärer Vorbelastung, Entzündungen etc. beeinflusst. Inwieweit es auch einen Zusammenhang zwischen dem Mikrobiom in Zervix/Vagina und dem Entstehungsrisiko gibt, wurde nun in einer Fall-Kontroll-Studie untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass es bei Ovarialkarzinom-Patientinnen tatsächlich Auffälligkeiten in der Bakterienzusammensetzung ihres Mikrobioms...

Obinutuzumab Standard beim FL – Vorteil auch bei Patienten mit erhöhtem Risikoscore in der Praxis voll bestätigt

Die GALLIUM-Studie zeigt für die Chemoimmuntherapie mit Obinutuzumab (Gazyvaro®) in Induktion und Erhaltung des FL im Vergleich zu MabThera® (Original-Biologikum Rituximab) Überlegenheit hinsichtlich PFS, TTNT und Vermeidung eines frühen Progress (1, 2, 3). Patienten mit einem FLIPI-Risikoscore ≥ 2 profitieren in besonderem Maße von dem Typ-II-Anti-CD20-Antikörper (4). Fallbeschreibungen von der EHA-Jahrestagung 2019 zeigen, dass die...

NK-Zellen: Angriffsweg der Immunzellen ist zeitlich gesteuert

Natürliche Killerzellen können vor Krebs schützen, indem sie Tumorzellen umbringen. Wann die Immunzellen welchen Mechanismus nutzen, ist bislang jedoch kaum untersucht. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung konnten mit einem internationalen Team zeigen, dass eine Immunzelle nicht zufällig entscheidet, wie sie die Tumorzellen der Reihe nach tötet. Die Wahl des Angriffsweges ist zeitlich gesteuert, da die beiden Optionen unterschiedlich effektiv...

Chemotherapiefreie Kombination aus Niraparib und Bevacizumab beim Platin-sensiblen Ovarialkarzinomrezidiv wirksam

Chemotherapiefreie Kombination aus Niraparib und Bevacizumab beim Platin-sensiblen Ovarialkarzinomrezidiv wirksam
© Monet - stock.adobe.com

Frauen mit einem Platin-sensiblen Ovarialkarzinomrezidiv können auch von einer chemotherapiefreien Kombinationstherapie profitieren. Darauf deuten beim ASCO 2019 präsentierte Daten einer Phase-II-Studie hin, die den PARP-Inhibitor Niraparib und den Angiogenese-Inhibitor Bevacizumab bei diesem Kollektiv untersucht hatte. Die Kombination war der Niraparib-Monotherapie mit einem signifikant verlängerten progressionsfreien Überleben (PFS) überlegen.  

Prostatakarzinom: CCN3 ein Biomarker für aggressiven Verlauf?

Das sezernierte Matrixprotein CCN3/nephroblastoma overexpressed spielt eine wichtige Rolle bei der Knochenmetastasierung bei Brustkrebs, indem es die Differenzierung von Osteoblasten und -klasten moduliert. Auch das Prostatakarzinom (PC) metastasiert häufig in den Knochen. In der Literatur wurde CCN3 widersprüchlich beschrieben; einige Studien sehen CCN3 als Förderer der Metastasierung beim PC, während andere in dem Protein einen Tumorsupressor sehen. Tatsächlich...

17. Juli 2019

CLL: Zielgerichtete Medikamente und zeitlich begrenzte Therapieprotokolle rücken in den Fokus

In der Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) gewinnen 2 Merkmale in der aktuellen therapeutischen Entwicklung an Bedeutung: Zum einen lösen zielgerichtete Medikamente die jahrelang vorherrschenden Chemoimmuntherapien zunehmend ab. Zum anderen rücken mit diesen zielgerichteten Therapien auch zeitlich begrenzte Therapieprotokolle in den Vordergrund – nicht zuletzt, da dieser Aspekt den Bedürfnissen und Präferenzen der Patienten entgegenkommt....

ATF4-Inhibition hindert im Mausmodell das Onkogen c-Myc an tumorgenerierender Stress-Induktion

Das Onkogen c-Myc ist für eine maligne Entartung und das Abspielen anabolischer und proliferativer Programme im Körper verantwortlich, die zur Entwicklung von Tumoren führen. Wie eine Anpassung an den MYC-induzierten intrinsischen Stress gelingen kann, sodass sich kein Krebs entwickelt, ist noch nicht vollständig verstanden; eine wichtige Rolle scheint der activating transcription factor 4 (ATF4) für das Überleben nach MYC-Aktivierung zu spielen.

Lungenhochdruck: Zyklin-abhängige Kinasen in Gefäßwand Rationale für CDK-Inhibitor-Einsatz

Lungenhochdruck: Zyklin-abhängige Kinasen in Gefäßwand Rationale für CDK-Inhibitor-Einsatz
© ag visuell / Fotolia.com

In einem an der Justus-Liebig-Universität Gießen angesiedelten Sonderforschungsbereich wird die Entwicklung neuer Therapien bei Lungenhochdruck* (PAH) angestrebt. Das scheint nun gelungen zu sein: In der aktuellen Ausgabe von Nature Communications berichten Prof. Dr. Friedrich Grimminger und Prof. Dr. Ralph Schermuly von der Identifizierung eines molekularen Mechanismus, der die Erkrankung aus der Wand der Gefäße heraus steuert: Die Zyklin-abhängigen Kinasen (CDKs)...

11. Juli 2019

Umfangreiche genetische Studie klärt Transformation von Vorleukämie zur vollständigen Leukämie auf

Wie genau aus einer Vorleukämie eine tatsächliche Leukämie entsteht, galt lange als nur unzureichend verstanden. Am Modell der Leukämie im Kindesalter bei Kindern mit Down-Syndrom (Trisomie 21) hat nun eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern die Mechanismen der Transformationen von Vorstufen zur vollständigen ausgeprägten Leukämie in einer großen Funktionsstudie nachgewiesen. Damit stellen die Forscher neuartige Daten mit weitreichender...

ASCO- und EHA-Highlights zum Mamma- und Ovarialkarzinom sowie der CLL

ASCO- und EHA-Highlights zum Mamma- und Ovarialkarzinom sowie der CLL
© Africa Studio / Fotolia.com

Einen Einblick in ihre persönlichen Highlights der Daten, die auf dem diesjährigen ASCO und EHA präsentiert wurden, gaben Experten im Rahmen eines Fachpresseworkshops: Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, berichtete von dem signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben (OS) unter CDK4/6-Inhibition bei prämenopausalen Mammakarzinom-Patientinnen. Dr. Klaus Pietzner, Berlin, konstatierte, dass die PARP-Inhibition den neuesten Daten zu Folge bei allen Patientinnen mit...

Aktuelle Aspekte zu PARP-Inhibitoren und zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom

Aktuelle Aspekte zu PARP-Inhibitoren und zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom
© momius - stock.adobe.com

Derzeit gibt es beim Ovarialkarzinom keinen Biomarker zur verlässlichen Selektion von Patientinnen, die von einer Therapie mit einem PARP-Inhibitor profitieren bzw. nicht profitieren. Ein wichtiger Biomarker ist die homologe Rekombinationsdefizienz (HRD), die nicht nur bei Patientinnen mit BRCA-Mutation vorliegen kann. Diese aktuellen Aspekte zur PARP-Inhibitor-Therapie bildeten ein Thema der Sitzung zu zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom im Rahmen des State of the Art...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie