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Medizin

Beiträge zum Thema: Studie

11. September 2019

Hysterektomie: Hohes Risiko für Depressionen und Angstzustände

Hysterektomie geht gemäß einer Kohortenstudie der Forscher der Mayo Clinic an fast 2.100 Frauen mit einem erhöhten Risiko für langfristige psychische Gesundheitsprobleme einher. An der Überprüfung der Patientenakten von 1980 bis 2002 nahmen Frauen teil, bei denen die Gebärmutter entfernt wurde, nicht jedoch die Eierstöcke. Die Studie, für die Daten des Rochester Epidemiology Project verwendet wurden, berücksichtigte nur neue Diagnosen von...

Neue Herstellungsverfahren machen Blutprodukte länger haltbar

Neue Herstellungsverfahren machen Blutprodukte länger haltbar
©Elnur /Fotolia.com

Viele Menschen, die an Blut- oder Krebserkrankungen leiden, weisen eine Thrombozytopenie auf. Thrombozyten-Konzentrate müssen innerhalb weniger Tage verbraucht werden, weil sie nicht gekühlt werden dürfen. Neue Methoden zur Pathogen-Inaktivierung könnten die Haltbarkeit jedoch verlängern. Auf der 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (DGTI) stellen Experten die Ergebnisse neuer Studien vor, welche die Sicherheit dieser Verfahren...

06. September 2019

SCLC und NSCLC: Atezolizumab erhält Zulassung und Zulassungserweiterung für Kombinationstherapie

Die Europäische Kommission hat den PD-L1-Inhibitor Atezolizumab (Tecentriq®) als erstes Krebsimmuntherapeutikum in Kombination mit Etoposid und Carboplatin für die First-Line-Therapie von Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom im fortgeschrittenen Stadium („extensive stage“, ES-SCLC) zugelassen (1). Zudem wurde auf Basis der Phase-III-Studie IMpower130 Atezolizumab in Kombination mit Carboplatin und nab-Paclitaxel für die Firstline-Therapie von...

T-PLL-Leukämie: Konsensuskriterien

Die T-Prolymphozyten-Leukämie (T-PLL) ist die aggressivste aller bekannten Leukämieformen und entsteht aus entarteten reifen T-Zellen. Es handelt sich um eine sehr seltene Erkrankung, sodass sie als Orphan Disease gilt. Es gibt einzelne Studien, die Ergebnisse lassen sich jedoch international nicht vergleichen, da die Kriterien bezüglich Diagnose und Therapieansprechen nicht einheitlich sind. Entsprechend war bisher nicht geklärt, wann es sich überhaupt um T-PLL...

05. September 2019

Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Erhaltungstherapie mit Niraparib verlängert PFS

Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Erhaltungstherapie mit Niraparib verlängert PFS
© VadimGuzhva - stock.adobe.com

Im Journal of Clinical Oncology wurde eine Post-hoc-Analyse der NOVA-Studie publiziert, die zeigte, dass Niraparib (Zejula®) sowohl bei Frauen mit kompletter Remission (CR) als auch bei Frauen mit partieller Remission (PR) nach der platinbasierten Chemotherapie das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant verlängerte (1). Die Analyse untersuchte das Ansprechen auf Niraparib und die Sicherheit der Therapie in den 2 Kohorten der NOVA-Studie – Patientinnen...

Update zu Phase-III-Studie CheckMate -548 mit Nivolumab bei Patienten mit neu diagnostiziertem MGMT-methylierten Glioblastoma multiforme

Die Phase-III-Studie CheckMate -548 hat einen ihrer primären Endpunkte, das progressionsfreie Überleben (PFS), nicht erreicht. Die Studie untersucht die zusätzliche Gabe von Nivolumab (Opdivo®) zur aktuellen Standardtherapie (Temozolomid und Strahlentherapie) im Vergleich zur Standardtherapie allein bei Patienten mit neu diagnostiziertem O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase (MGMT)-methylierten Glioblastoma multiforme (GBM). Das Data Monitoring Committee empfahl...

mBC: Überlebensvorteil mit Eribulin bei Taxan- und Anthrazyklin-vorbehandelten Patienten

Eribulin (Halaven®) hat beim mBC als einziges Monochemotherapeutikum bei Taxan- und Anthrazyklin-vorbehandelten Patienten einen signifikanten Überlebensvorteil gegenüber einer Vergleichstherapie gezeigt (1, 2). Präklinischen Daten zufolge könnte Eribulin die Aggressivität von Tumoren eindämmen und sich positiv auf die Wirksamkeit von Folgelinien auswirken (3-5). Beim KAIROS-Symposium auf dem diesjährigen Senologiekongress diskutierten...

Welche Wirkstoff-Kombinationen stoppen das Wachstum von Krebszellen am besten?

Welche Wirkstoff-Kombinationen stoppen das Wachstum von Krebszellen am besten? Mit welchen statistischen Methoden kann man den Effekt am besten finden? – Das waren die Forschungsfragen, die sich Prof. Dr. Sebastian Sauer vom Institut für Wirtschaftspsychologie (iwp) der FOM als Teil des AstraZeneca-Sanger Drug Combination DREAM Consortium, einem Zusammenschluss von weltweit führenden Experten aus dem Bereich Statistik und Biomedizin, sowie zahlreiche weitere internationale...

Erhöhung der Expression des PD-L1-Proteins verbessert in kolorektalen Krebszellen die Wirksamkeit der Chemotherapie

Die Ergebnisse beim Kolorektalkarzinom können sich durch eine genetische Veränderung eines immunregulatorischen Proteins in Krebszellen verbessern, durch welche die Zellen anfälliger für Chemotherapie werden. Das geht aus der neuen Studie der Mayo Clinic hervor.
Die Ergebnisse, die in diesem Monat in Oncogene veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Erhöhung der Expression des PD-L1-Proteins in kolorektalen Krebszellen die Wirksamkeit von Chemotherapie...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie