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Medizin

Beiträge zum Thema: Chemotherapie

29. November 2017

EU Zulassung für Niraparib beim rezidivierten Ovarialkarzinom

Die Europäische Kommission (EC) hat am 20. November 2017 die Zulassung für Niraparib (Zejula®) erteilt. Zejula® wird als Monotherapie zur Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patientinnen mit Rezidiv eines Platin-sensiblen, gering differenzierten serösen Karzinoms der Ovarien, der Tuben oder mit primärer Peritonealkarzinose, die sich nach einer Platin-basierten Chemotherapie in Remission (komplett oder partiell) befinden, angewendet. Niraparib...

Chemotherapie-induzierte periphere Polyneuropathie mit Sport reduzieren

Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln untersuchen, wie Krebsbetroffene durch gezieltes Bewegungstraining aktiv auf ihr Wohlbefinden einwirken und der Chemotherapie-induzierten peripheren Polyneuropathie (CIPN) vorbeugen können. Die CIPN ist eine der medizinisch bedeutsamsten therapiebegleitenden Nebenwirkungen. Sie führt zu Taubheitsgefühl, Gleichgewichtsstörungen und Schmerzen. Etwa die Hälfte aller Leukämie-, Lymphom-, Brust- und Darmkrebs-Patienten...

Glioblastom: Keine Überlebensverlängerung mit Kombinationstherapie Lomustin + Bevacizumab

Glioblastom: Keine Überlebensverlängerung mit Kombinationstherapie Lomustin + Bevacizumab
© Universitätsklinikum Heidelberg

Eine Kombinationstherapie mit den Wirkstoffen Lomustin und Bevacizumab kann das Leben von Patienten mit bösartigen Hirntumoren vom Typ eines Glioblastoms nicht verlängern. Das zeigte eine Studie, die unter Leitung des Heidelberger Neurologen Prof. Dr. Wolfgang Wick aktuell in der Fachzeitschrift „The New England Journal of Medicine“ erschienen ist. Während Lomustin das Standardmedikament für Patienten mit dieser sehr schnell fortschreitenden Erkrankung ist,...

27. November 2017

Therapiefortschritt beim fortgeschrittenen NSCLC und mUC dank PD-L1-Blockade

Mit Atezolizumab (Tecentriq®▼) steht seit September 2017 der erste PD-L1-Inhibitor für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) und des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms (mUC) in der Europäischen Union zur Verfügung (1). Der erste PD-L1-Inhibitor in beiden Indikationen bietet den betroffenen Patienten die Chance auf eine verbesserte Prognose – und dies bei guter...

IQWiG-Broschüre über Möglichkeiten und Grenzen von Biomarker-Tests bei frühem Brustkrebs

IQWiG-Broschüre über Möglichkeiten und Grenzen von Biomarker-Tests bei frühem Brustkrebs
© virtua73 / Fotolia.com

Im Dezember 2016 hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Nutzen und Schaden von Biomarker-Tests für Frauen mit frühem Brustkrebs bewertet und seine Ergebnisse veröffentlicht. Die Wissenschaftler sahen für keinen der damals verfügbaren Biomarker-Tests einen Anhaltspunkt, dass er besser als die Standarduntersuchungen diejenigen Frauen identifizieren kann, die keine Chemotherapie benötigen. Da für einige...

Weichgewebesarkom: Überleben durch Olaratumab um fast ein Jahr verlängert

Im Rahmen eines Satellitensymposiums auf dem diesjährigen DGHO wurde die Rolle von Olaratumab bei schwer zu behandelnden Weichgewebesarkomen diskutiert. Erstmals hat sich in der Therapie ein monoklonaler Antikörper bewährt: Seit Ende 2016 steht Olaratumab (LARTRUVO®) in Kombination mit Doxorubicin für die Erstlinientherapie nicht mehr kurativ zu behandelnder Sarkompatienten zur Verfügung (1). Die beschleunigte Zulassung basiert auf einer randomisierten...

23. November 2017

NSCLC: Ergebnisse der Keynote-24-Studie könnten Therapielandschaft verändern

Der aktuelle Therapiealgorithmus beim fortgeschrittenen, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) sieht für die meisten Patienten in der ersten Linie eine Platin-basierte Chemotherapie vor, erklärte Prof. Dr. Jürgen Wolf, Köln. Doch dies könnte sich durch die Ergebnisse der Studie Keynote-24 ändern, meinte er auf einem Symposium von MSD auf dem AIO-Herbstkongress in Berlin. In dieser Untersuchung zeigte sich Pembrolizumab dem Chemotherapie-Regime...

Molekulares Tumorprofiling als Grundlage für eine zielgerichtete Therapie beim CUP-Syndrom

Molekulare Informationen gewinnen in der Onkologie zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere für das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary), bei dem die Lokalisation des Primärtumors unbekannt ist. In einer geplanten Studie wird deshalb umfassendes Tumorprofiling durch FoundationOne® als Basis für eine zielgerichtete Therapiewahl untersucht. Details hierzu wurden im Symposium „Perspektiven in der Onkologie“ der Roche Pharma AG auf dem 14....

Glioblastom: Studie zeigt signifikanten Überlebensvorteil unter Kombinationschemotherapie

Mit einem medianen Gesamtüberleben von 14,6 Monaten zählt das Glioblastom zu einem der aggressivsten Tumoren. Trotz zahlreicher Forschungsbemühungen konnte in den vergangenen Jahren keine signifikante Verbesserung der infausten Prognose erzielt werden. Umso bemerkenswerter sind die Daten der NOA-09/CeTeG-Studie, bei der im experimentellen Arm für eine Subgruppe des Glioblastoms ein medianes Gesamtüberleben von 37,9 Monaten gezeigt werden konnte. Die Studienleiter...

Patienten-orientierte Sequenztherapie des metastasierten Pankreaskarzinoms

Beim 39. Fachpresse-Workshop der POMME-med GmbH in München berichtete Prof. Dr. Helmut Oettle, Friedrichshafen, über aktuelle Fortschritte in der Therapie des metastasierten Pankreaskarzinoms. Inzwischen sei es gelungen, eine adjuvante Therapie zu etablieren und Tumoren in lokal fortgeschrittenem, unresektablem Stadium in einen operablen Zustand zu überführen. Außerdem stehen mittlerweile Strategien für eine Erst-, Zweit- und Drittlinientherapie zur...

22. November 2017

Abirateronacetat: Indikationserweiterung für die Therapie des neu diagnostizierten Hochrisiko-mHSPC durch die EMA

Abirateronacetat: Indikationserweiterung für die Therapie des neu diagnostizierten Hochrisiko-mHSPC durch die EMA
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassung von Abirateronacetat (Zytiga®) erweitert: Der Androgenbiosynthese-Inhibitor kann ab sofort bereits in einem früheren Stadium des metastasierten Prostatakarzinoms als bisher eingesetzt werden. Denn Abirateronacetat plus Prednison/Prednisolon (Abirateron/P) ist jetzt auch zugelassen in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) zur Behandlung von erwachsenen Männern mit neu diagnostiziertem...

EU-Zulassung für PARP-Inhibitor Niraparib zur Behandlung des rezidivierten Ovarialkarzinoms

Die Europäische Kommission hat am 20. November 2017 die Zulassung für Niraparib (Zejula®) erteilt. Niraparib wird als Monotherapie zur Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patientinnen mit Rezidiv eines Platin-sensitiven, gering differenzierten serösen Karzinoms der Ovarien, der Tuben oder mit primärer Peritonealkarzinose, die sich unter einer Platin-basierten Chemotherapie in Remission (komplett oder partiell) befinden, angewendet. Die Markteinführung...

Hirnmetastasen interdisziplinär behandeln

Hirnmetastasen interdisziplinär behandeln
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Bei der Behandlung von Hirnmetastasen ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachgebiete eine interdisziplinäre Chance, erklären die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) im Nachgang eines gemeinsamen Symposiums im Oktober in Frankfurt am Main. Leitliniengestützt und für jeden Krebspatienten individuell abgestimmt kann die Kombination von Operation und...

Ovarialkarzinom: Welche Patientinnen profitieren von der PARP-Inhibition?

Ovarialkarzinom: Welche Patientinnen profitieren von der PARP-Inhibition?
© pankajstock123 / Fotolia.com

Die antitumorale Wirksamkeit von Poly-ADP-Ribose-Polymerase (PARP)-Inhibitoren beim Ovarialkarzinom beruht auf der Störanfälligkeit von Ovarialkarzinomzellen bei der DNA-Reparatur. Als Monotherapie zeigte sich der erste verfügbare Vertreter Olaparib bei Ovarialkarzinomen mit Mutationen der BRCA-Gene bislang als am wirksamsten. Dagegen konnte eine Erhaltungstherapie mit Niraparib in einer Phase-III-Studie bei Frauen mit rezidiviertem hochgradig serösen und platinsensitiven...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie