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Medizin

Beiträge zum Thema: Forschung

23. Mai 2018

Darmkrebs: Antwort von Zellen auf replikativen Stress

Darmkrebs: Antwort von Zellen auf replikativen Stress
© cryonoid_media / Fotolia.com

Lassen sich Krebszellen überlisten? Ist es möglich, ein zytostatisches in ein zytotoxisches Zellprogramm umzuwandeln – und so den Zellzyklus nicht nur zu stoppen, sondern den Tod der Krebszellen herbeizuführen? Wie lässt sich ein durch Chemotherapie ausgelöstes, für Darmkrebszellen tödliches Programm mit neuen Medikamenten verstärken? Antworten auf diese Fragen hat ein Forscherteam um Univ.-Prof. Dr. Oliver H. Krämer vom Institut für...

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Markerfreies Verfahren zur Schnelldiagnose von Krebs

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben ein neuartiges Infrarot (IR)-Mikroskop mit Quanten-Kaskaden-Lasern eingesetzt, um Gewebeproben aus dem klinischen Alltag auf Dickdarmkrebs zu testen. Das bisher verwendete IR-Mikroskop hatte sich noch nicht als diagnostisches Werkzeug in der Klinik durchgesetzt, weil die Analysen zu lange dauerten. Durch Einsatz der neuen Lasertechnik verkürzten die Wissenschaftler die Messdauer von einem Tag auf wenige Minuten. Das IR-Mikroskop gekoppelt...

17. Mai 2018

ESMO fordert Bewertungssystem für Relevanz von Genmutationen bei Krebs

ESMO fordert Bewertungssystem für Relevanz von Genmutationen bei Krebs
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Europäische Gesellschaft für medizinische Onkologie (ESMO) begrüßt die jüngsten Berichte von The Cancer Genome Atlas (TCGA) als wichtige Informationsquelle für Wissenschaftler aus aller Welt und ruft zu verstärktem globalen Engagement auf, um diese Bemühungen in medizinischen Fortschritt zum Nutzen von Krebspatienten umzusetzen. Die TCGA-Kollaboration führte Genom-Analysen durch, rief den Pan-Cancer Atlas zu mehr als 10.000 Tumoren von 33...

Start für DFG-Forschergruppe zur Erforschung des Bauchspeicheldrüsentumors

Start für DFG-Forschergruppe zur Erforschung des Bauchspeicheldrüsentumors
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Zur Erforschung des Pankreaskarzinoms hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im vergangenen Jahr deutschlandweit 4 neue Forschergruppen eingerichtet. Das hochkarätige Forschungsprojekt startete im März 2018, es wird in der ersten Förderperiode (3 Jahre) mit knapp 4 Millionen Euro durch die DFG gefördert. Das Ziel ist, längerfristig neue Behandlungsmethoden für den Bauchspeicheldrüsenkrebs zu entwickeln. „Zunächst müssen wir den...

Kolonkarzinom: Tumor setzt sich aus 2 verschiedenen Zelltypen zusammen

Dickdarm-Krebs lässt sich im frühen Stadium operativ entfernen. Doch wenn der Krebs bereits weiter fortgeschritten ist, müssen auch bestimmte Signalwege in den Krebszellen blockiert werden, damit sich der Tumor nicht weiter ausbreitet. Warum das bislang das Fortschreiten des Krebses nur um wenige Monate verzögern kann, zeigt eine neue Studie: Demnach weicht der Tumor auf einen anderen Zelltyp aus, sobald ein bestimmter Signalweg unterdrückt wird.

16. Mai 2018

Chronisch kranke Kinder weniger leistungsstark in der Schule

Wissenschaftler bestätigen, was viele Lehrkräfte lange geahnt haben: Kinder mit chronischen Erkrankungen liegen bereits am Ende der ersten Klasse in schulischen Kernfächern Lesen, Schreiben, Mathematik, Naturwissenschaft und Sozialkompetenz deutlich zurück. Dies ergab die erste Auswertung des Forschungsprojekts ikidS. Auf Grundlage der Erkenntnisse wollen die Wissenschaftler Maßnahmen entwickeln, um chronisch erkrankte Kinder zukünftig medizinisch und...

Hohe Qualität der onkologischen Versorgung gefährdet

Patienten, die in Deutschland in einem Onkologischen Spitzenzentrum (Comprehensive Cancer Center) oder einem zertifizierten Krebszentrum behandelt werden, erhalten die bestmögliche Versorgung. Eine hohe Behandlungsqualität in diesen Zentren ist jedoch mit Kosten verbunden, die weit über die derzeitige Regelfinanzierung hinausgehen: Als Speerspitze der Versorgung von Krebspatienten behandeln beispielsweise die von der Deutschen Krebshilfe geförderten 13 Onkologischen...

09. Mai 2018

Mutationssignaturen geben Auskunft über Tumorentwicklung

Die Entstehung von Krebs wird durch eine Vielzahl an DNA-Mutationen verursacht. Diese hinterlassen Mutationssignaturen im Genom, anhand derer prinzipiell die Art des Tumors und seine Entwicklungsgeschichte bestimmt werden könnte. Zweifelsfrei beweisen ließ sich das in Krebszellen bisher nicht, da im stark geschädigten Erbgut die charakteristischen Mutationsspuren verwischen. Mit Hilfe der CRISPR-Cas9-Technologie ist es am Wellcome Trust Sanger Institut, UK und am Wiener CeMM...

Rezidivierte/refraktäre AML mit FLT3-ITD-Mutationen: Quizartinib verbessert OS signifikant

In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie QuANTUM-R mit dem Einzelwirkstoff Quizartinib wurde der primäre Endpunkt eines verbesserten Gesamtüberlebens (OS) erreicht; bei Patienten mit rezidivierter/refraktärer akuter myeloischer Leukämie (AML) mit FLT3-ITD-Mutationen wurde Quizartinib mit einer Salvage-Chemotherapie nach Erstlinienbehandlung mit oder ohne hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) verglichen. Die Sicherheit scheint mit der bei ähnlicher...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie