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Imfinzi NSCLC
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Medizin

15. Mai 2012

Blockade der ErbB-Family: Effektive Therapieoption beim NSCLC

Die Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, was besonders zielgerichteten Therapien mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) zu verdanken ist. Dennoch versterben jährlich insgesamt mehr als 42.000 Menschen in Deutschland an Lungenkrebs (alle Histologien), sodass weitere Fortschritte in der Therapie notwendig sind (1). Eine neue Therapieoption für NSCLC-Patienten könnte die Blockade mit Afatinib* sein, das...

Praxisleitlinie der DGS: Nasales Fentanyl bei Tumor-Durchbruchschmerzen als die effektivste Therapie empfohlen

Der diesjährige Schmerz- und Palliativtag stand im Zeichen der neuen Praxisleitlinie zur Behandlung von Tumorschmerzen, die erstmals präsentiert wurde. Transnasal appliziertes Fentanyl wie PecFent® zur Behandlung von tumorbedingten Durchbruchschmerzen bei Patienten, die bereits eine Basis-Schmerztherapie mit Opioiden erhalten, hat den Evidenzgrad A erhalten. Es wirkt schneller als oral verabreichtes Fentanyl und ist deshalb in der Lage, Durchbruchschmerzen schnell zu...

HNO-Ärzte fürchten Anstieg krebsauslösender HPV-Infektionen

In Deutschland erkranken jährlich über 18 000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Damit steht dieser Krebs an vierter Stelle aller Krebserkrankungen bei Männern. Besonders junge Menschen sind immer häufiger betroffen. Die Ursache hierfür sehen Experten insbesondere in Kopf-Hals-Tumoren, die durch Humane Papillomaviren (HPV) ausgelöst werden. So geht etwa jeder zweite Krebs im Mundrachen auf eine solche Infektion zurück. Darüber, ob das Sexualverhalten der Patienten dabei eine Rolle spielt und...

14. Mai 2012

BARMER GEK und Universitätsklinikum Essen schließen Vertrag zur Protonentherapie

Versicherte der BARMER GEK mit schweren Krebserkrankungen können sich voraussichtlich schon 2012 im Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE) bestrahlen lassen. Der heute von der BARMER GEK und dem Universitätsklinikum Essen unterzeichnete Vertrag schafft dafür die Grundlage. Die Protonentherapie stellt ein onkologisches Therapieverfahren dar und erweitert die Mittel bei der strahlungstherapeutischen Bekämpfung von Krebs. Vor allem Patienten mit tief sitzenden Tumoren an...

Tumoranämie-Register: antianämische Therapiestrategien bei onkologischen Patienten

Die Anämie ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen bei Krebspatienten. Sie geht mit erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität und des Wohlbefindens einher und bedarf bei entsprechendem Leidensdruck einer effektiven Behandlung. Um verschiedene antianämische Therapiestrategien bei onkologischen Patienten mit Tumor- oder Tumortherapie-assoziierter Anämie im Behandlungsalltag in deutschen Arztpraxen zu erfassen, wurde das Tumoranämie-Register ins Leben gerufen.

Palliativmedizin im Dialog: Interaktive und praxisnahe Fortbildung zu den vorrangigen Problemen der palliativen Patientenversorgung

Multidisziplinäre Therapieansätze sind der Schlüssel zu einer optimalen Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen. Im praktischen Alltag stellen die palliativtherapeutischen Vorgehensweisen die behandelnden Ärzte – Kliniker wie niedergelassene – häufig vor erhebliche Herausforderungen. Wie kann der einzelne Arzt den zahlreichen Anforderungen gerecht werden? Welche Art der Schmerztherapie ist in welcher Situation besonders hilfreich? Welche Fallstricke sind zu beachten?...

11. Mai 2012

Prof. Michael Baumann als erster Deutscher mit dem Regaud-Preis ausgezeichnet

Prof. Michael Baumann, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und des OncoRay–Zentrums für Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie, erhält heute den renommierten Regaud-Preis der Europäischen Gesellschaft für Radiotherapie und Onkologie ESTRO auf deren Jahrestagung in Barcelona. Diese nur alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung ehrt weltweit führende Strahlentherapeuten für Krebsforschung, die bestrebt ist, Erkenntnisse...

Magenkarzinom und Adenokarzinom des gastroösophagealen Überganges: Frühe HER2-Testung obligat

„Ungefähr 22.000 ösophagogastrale Adenokarzinome werden pro Jahr diagnostiziert, davon werden 17.500 Patienten im Verlauf einer palliativen Therapie bedürfen“, so Prof. Ralf-Dieter Hofheinz, Mannheim. Während es mittlerweile weniger Kardia-Karzinome gibt, ist die Inzidenz von Adenokarzinomen des ösophagogastralen Überganges (AEG) besonders bei jüngeren Personen angestiegen, wofür Adipositas, veränderte Ernährungsgewohnheiten und...

Firstline-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC: Hohe Wirksamkeit von Bevacizumab bestätigt

Die Wirksamkeit von Bevacizumab (Avastin®) in der First-Line-Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) wird mittlerweile durch zahlreiche Studienergebnisse bestätigt. In der aktuell vorgestellten INNOVATIONS-Studie zeigte sich, dass mit einem medianen Gesamtüberleben (OS) von 18 Monaten insbesondere die Subgruppe der Patienten ohne EGFR-Mutation von einer Bevacizumab-basierten Therapie profitieren. Lange Überlebenszeiten wurden zuvor bereits in der SAiL-Studie...

10. Mai 2012

Mädchen und Mütter frühzeitig über die HPV-Impfung aufklären

Impfungen gehören zu den kosteneffektivsten Präventionsmaßnahmen im Gesundheitswesen, dennoch sind hohe Impfraten keine Selbstverständlichkeit. „Trotz des wirksamen und langanhaltenden Impfschutzes vor Humanen Papillomviren (HPV), liegt in Deutschland die Impfrate bei nur ca. 30 Prozent. Und dies, obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) bereits seit 2007 eine Impfempfehlung für alle Mädchen von 12 bis 17 Jahren gegen die HPV-Typen 16 und 18 ausgesprochen hat (1)“, betonte Prof. Dr. Elmar...

mCRPC: Überlebensverlängerung mit Abirateronacetat auch im Alter über 75 Jahre

Von Abirateronacetat, das im September 2011 in Kombination mit Prednison/Prednisolon für die Behandlung von erwachsenen Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) zugelassen wurde, bei denen die Erkrankung während oder nach Docetaxel-haltiger Chemotherapie progredient verläuft, profitieren nach einer aktuellen Auswertung auch Patienten im Alter über 75 Jahre (1,2). In der Posthoc-Analyse der Zulassungsstudie, die auf der EAU Conference 2012 in Paris...

09. Mai 2012

NSCLC und EGFR-Wildtyp: 18 Monate Überleben unter Cisplatin/Gemcitabin plus Bevacizumab

Die im Rahmen der 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) präsentierten Ergebnisse der INNOVATIONS-Studie (1) haben die Daten der Studien AVAiL und SAiL bestätigt, dass Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC von Bevacizumab (Avastin®) zusätzlich zu einer Cisplatin-basierten Chemotherapie profitieren: Das mediane Überleben in der Subgruppe der EGFR-Wildtyp-Patienten lag bei 18 Monaten.

Prophylaktischer Einsatz von Posaconazol bei Leukämiepatienten mit remissionsinduzierender Chemotherapie führte numerisch zu weniger Intensivaufenthalten und niedrigeren Gesamtkosten

Auf dem ECCMID in London wurden kürzlich Daten vorgestellt, die bei Patienten mit Akuter Myeloischer Leukämie (AML) oder Myelodysplastischen Syndromen (MDS) und hohem Risiko einer invasiven Pilzerkrankung die Kosteneffektivität einer Prophylaxe mit Posaconazol untersuchten. Verglichen wurden die gesamten Behandlungskosten bei neutropenischen Patienten, die in den Jahren 2003 – 2005 vor und in den Jahren 2006 – 2008 nach Einführung einer antimykotischen Prophylaxe mit Posaconazol aufgrund...

Thalassämie, Sichelzellkrankheit: Hämoglobinopathien auch hierzulande zunehmend relevant

Hämoglobinopathien wie die Thalassämie-Syndrome und die Sichelzellkrankheit sind weltweit die beiden häufigsten Krankheiten, die monogen vererbt werden. Traten sie ursprünglich vor allem im mediterranen Raum sowie in weiten Teilen Asiens und in Afrika auf, kommen sie im Zug der Globalisierung mittlerweile auch in westlichen Ländern vor und bedeuten eine Herausforderung für deren Gesundheitssysteme. Was das adäquate Management mit den Hämoglobinopathien anbelangt, existiert auch hierzulande...

microRNA steuert Bösartigkeit und Resistenz von Brustkrebszellen

Resistenzen gegen Medikamente sind der Hauptgrund dafür, dass Brustkrebs bei vielen Patientinnen nicht wirksam bekämpft werden kann. Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist es nun gelungen, Tamoxifen-resistente Brustkrebszellen mit Hilfe eines winzigen RNA-Moleküls wieder empfindlich für das Medikament zu machen. Die RNA-Schnipsel unterdrücken die Bildung eines Proteins, das das Krebswachstum fördert. Hinweise darauf, dass sie auch klinisch eine Rolle spielen, fanden...

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