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Medizin

19. Juni 2013

EHA 2013: CML - Switch von Imatinib zu Nilotinib führt häufiger zu Freiheit von minimaler Resterkrankung

Um die Strategien zur Heilung der chronischen myeloischen Leukämie voranzutreiben, laufen derzeit in Europa mehrere Studien, in denen untersucht wird, ob Patienten, die in der Erstlinientherapie eine anhaltende sehr tiefe molekulare Remission erzielen, diese auch nach Absetzen der Therapie langfristig beibehalten. Diese Voraussetzung einer anhaltenden tiefen molekularen Remission wird mit dem Zweitgenerations-Tyrosinkinaseinhibitor Nilotinib häufiger und früher erreicht...

Naturheilkunde für Tumorpatienten: Jenaer Abendvorlesung am 26. Juni mit Dr. Jutta Hübner

Vitamine, Spurenelemente, Heilkräuter und Co: Viele Patienten mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen suchen auch  Informationen zu ergänzenden Therapien, während oder nach der Krebstherapie, und greifen auf die Naturheilkunde zurück. "Sie hoffen, so die Chance auf einen Heilungserfolg zu erhöhen, die Therapieverträglichkeit zu verbessern und die Gefahr für einen Rückfall zu vermindern", erklärt Dr. Jutta...

EHA 2013: Myelofibrose - Zytokin-Konzentrationen sagen Wirkung von Ruxolitinib voraus

In der Pathogenese der Myelofibrose spielen proinflammatorische Zytokine eine zentrale Rolle, deren Expression durch die Janus-Kinasen (JAK) 1 und 2 vermittelt wird und die mit der Knochenmarksfibrose, Zytopenien, Allgemeinsymptomen und vor allem mit der bei Myelofibrose prominenten Splenomegalie in Verbindung gebracht werden. In der COMFORT-II-Studie, in der der JAK-Inhibitor Ruxolitinib gegenüber der besten sonst verfügbaren Therapie Splenomegalie, Symptomatik,...

EHA 2013: MDS mit transfusionspflichtiger Anämie - Oraler Eisenchelator langfristig wirksam und verträglich

In der EPIC-Studie waren Patienten mit transfusionsabhängigen Anämien, darunter 341 mit myelodysplastischen Syndromen, zunächst ein Jahr lang mit dem oralen Eisenchelator Deferasirox (Exjade®) behandelt worden und hatten damit eine deutliche Reduktion der Serum-Ferritin-Titer erfahren - bei akzeptablen Nebenwirkungen. In einer bis zu 18 Monate dauernden Verlängerung dieser Studie konnte nun die längerfristige Wirksamkeit und Verträglichkeit...

EHA 2013: ENESTnd - Nach vier Jahren mit Nilotinib 1,7-mal häufiger tiefe Remissionen

In der ENESTnd-Studie (Evaluating Nilotinib Efficacy and Safety in Clinical Trials-Newly Diagnosed Pts) hat der Zweitgenerations-Tyrosinkinseinhibitor Nilotinib (Tasigna®) im randomisierten Vergleich zum alten Standard Imatinib in der Erstlinientherapie der chronischen myeloischen Leukämie in chronischer Phase höhere Raten an guten und tiefen molekularen Remissionen erzielt und gleichzeitig bei mehr Patienten eine Progression der Erkrankung verhindert. Bei der...

EHA 2013: Myelofibrose - Ruxolitinib scheint die Knochenmarkfibrose positiv zu beeinflussen

Der orale JAK1/2-Inhibitor Ruxolitinib (Jakavi®) hat in zwei großen Phase-III-Studien gezeigt, dass er bei der Myelofibrose gegenüber Placebo ebenso wie gegenüber der besten sonst verfügbaren Therapie Splenomegalie, Symptome und Überleben verbessern kann - was bisher nur mithilfe einer Stammzelltransplantation möglich war. Beim Kongress der European Hematology Association (EHA) in Stockholm wurden neue, retrospektiv gewonnene Ergebnisse aus...

EHA 2013: Chronische myeloische Leukämie: Erreichen einer MR4,5 verbessert Überlebenschancen

Die neuen Studien zur chronischen myeloischen Leukämie (CML) sollen die Hypothese überprüfen, dass Patienten, die unter der Behandlung mit Tyrosinkinaseinhibitoren eine sehr tiefe molekulare Remission erzielt haben, zu einem erheblichen Teil auch nach Absetzen der Therapie in einer solchen tiefen Remission bleiben. Eine Analyse der deutschen CML-IV-Studie zeigt, dass allein schon das Erreichen einer MR4,5 d.h. von BCR-ABL-Konzentrationen im peripheren Blut von...

EHA 2013: Ruxolitinib bei Myelofibrose - auch nach drei Jahren noch Kontrolle der Splenomegalie und Überlebensvorteil

Der hochwirksame JAK1/2-Inhibitor Ruxolitinib (Jakavi®) hat in zwei Phase-III-Studien bei Patienten mit Myelofibrose die Splenomegalie, die Symptomatik und die Lebensqualität verbessert sowie das Überleben verlängert. Für eine dieser Studien, COMFORT II, wurden bei der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) in Stockholm die mit Spannung erwarteten und sehr überzeugenden 3-Jahres-Daten vorgestellt.

Urologen läuten in Dresden neue Runde der PSA-Diskussion ein

Das Ziel ist hoch gesteckt: Deutschlands Urologen wollen die seit Jahren hitzige öffentliche Debatte um den sogenannten PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs in eine sachliche Diskussion überführen. Zu diesem Zweck veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) anlässlich ihrer 65. Jahrestagung in Dresden eine Expertenrunde auf höchster Ebene. DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch lädt die Medienvertreter...

17. Juni 2013

Hyperthermie fördert Behandlungserfolg bei Krebs

Die Hyperthermie ist ein spezielles Therapieverfahren in der Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen.  Neue Studien und Entwicklungen auf diesem Gebiet, das Medizin und Naturwissenschaften vereint, werden bei der internationalen Fachkonferenz ESHO 2013 am Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, von 19.-22. Juni vorgestellt und diskutiert. Kongresspräsident ist Prof. Dr. med. Rolf Issels vom Helmholtz Zentrum München und...

ASCO 2013: Schilddrüsenkarzinom - Zielgerichtete Therapieoption für das Radiojod-refraktäre differenzierte Schilddrüsenkarzinom

Die Standardbehandlung für das differenzierte Schilddrüsenkarzinom ist die Radiojodablation. Ungefähr 5-15% der Patienten reagieren allerdings refraktär auf diese Behandlung und haben mit diastalen Metastasen ein geschätztes medianes Überleben von 2,5 bis 3,5 Jahren. Für diese Patienten gab es bisher keine zugelassene Standardtherapie. Die randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Phase-III-Studie DECISION untersuchte nun Sorafenib als erste...

EHA 2013: Myelofibrose - 3-Jahresdaten der COMFORT-II-Studie verweisen auf kausalen Therapieansatz mit Ruxolitinib

Nach den erstmals auf dem EHA in Stockholm vorgestellten Langzeitdaten verbessert der JAK-Inhibitor Ruxolitinib (Jakavi®) nach einem dreijährigen Follow-up das Überleben von Patienten mit Myelofibrose und führt zu einer ausgeprägten und dauerhaften Reduktion des Milzvolumes, was gleichzeitig mit einer deutlich verbesserten Symptomkontrolle verbunden ist. In einer weiteren Analyse zeigte sich auch eine Verbesserung der Knochenmarksfibrose, ein Effekt,...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie