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Medizin

06. November 2013

Neues Diagnoseverfahren bei Brustkrebs vielversprechend

Eine neue Mammografiemethode könnte einen deutlichen Mehrwert für die Diagnose von Brustkrebs in der medizinischen Praxis bringen. Das Verfahren nutzt aus, dass Röntgenstrahlung auf dem Weg durch das Gewebe nicht nur absorbiert, sondern auch gebrochen wird. Die Mehrinformation, die man aus dem gebrochenen Licht herauslesen kann, führt zu einem schärferen Bild und macht so bereits kleinste Gewebeveränderungen sichtbar. Für die Studie haben...

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Imatinib-resistente CML: Kombination von ATP-Bindungstelle-Inhibitoren mit allosterischen Inhibitoren im Tiermodell erfolgreich

Für 5% aller an chronisch myeloischer Leukämie erkrankten Patienten gibt es derzeit keine Therapiemöglichkeit, da sie Resistenzen gegen herkömmliche Medikamente entwickelt haben. Die Gruppe von Prof. Stephan Grzesiek vom Biozentrum der Universität Basel hat in Zusammenarbeit mit Dr. Wolfgang Jahnke von Novartis und Kollegen die kombinierte Wirkungsweise zweier verschiedener Wirkstoffe gegen Leukämie untersucht. Sie konnten auf atomarer Ebene...

anti-PD-1-Immuntherapie bei vorbehandelten NSCLC-Patienten: Interimsdaten einer Phase-1b-Studie mit MK-3475

MK-3475 ist ein hoch selektives anti-PD-1-Immuntherapeutikum, das die natürliche Fähigkeit des Immunsystems, Krebszellen zu erkennen und unschädlich zu machen, wiederherstellen soll, via duale Ligandenblockade des PD-1-Proteins. Am weitesten fortgeschritten ist die Untersuchung dieser Therapie bei Melanomen, eine weitere Indikation ist auch das NSCLC: Die Ansprech- und Sicherheitsdaten einer Kohorte aus 38 vorbehandelten NSCLC-Patienten, die alle drei Wochen 10 mg/kg MK-3475...

05. November 2013

Personalisiertes Management von Übelkeit und Erbrechen - Ovarialkarzinom: NK1-Rezeptorantagonist gehört zum Therapiestandard

Eine prophylaktische, auf internationalen Leitlinien basierende Antiemese für Krebspatienten im klinischen Alltag konsequent umzusetzen, bleibt ein zentrales Ziel der onkologischen Supportivtherapie. Doch wird eine leitliniengerechte Antiemese immer der individuellen Patientensituation gerecht? Dass bestimmte Therapiesituationen eine personalisierte Anwendung der Leitlinien erfordern können, demonstriert das Beispiel von Patientinnen mit Ovarialkarzinom. Beim Ovarialkarzinom ...

PREVAIL-Studie: Enzalutamid erreicht Endpunkte bei Chemotherapie-naiven Patienten mit fortgeschrittenem kastrationsresistenten Prostatakarzinom

Die vorab geplante Interimsanalyse der weltweit durchgeführten Phase-3-Studie PREVAIL mit mehr als 1.700 Chemotherapie-naiven Männern mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom, deren Erkrankung trotz Androgendeprivationstherapie fortschreitet, zeigte signifikante Vorteile für Enzalutamid im Vergleich zu Placebo bei den co-primären Endpunkten Gesamtüberleben und radiographisch progressionsfreies Überleben. Darüber informierte das...

Britisches NICE empfiehlt neuen Test zur Behandlungsentscheidung bei Brustkrebs/ Deutsche GKV in der Verweigerungsschleife

Am 24. September hat das britische National Institute for Health and Care Excellence (NICE) empfohlen, den britischen Versicherten einen Genexpressionstest zur Verfügung zu stellen. Ein solcher Test gibt den behandelnden Ärzten eine Entscheidungshilfe an die Hand, ob man bestimmten Brustkrebspatientinnen die Chemotherapie mit ihren toxischen Nebenwirkungen ersparen könnte oder nicht. NICE empfiehlt Genexpressionstests als Option zur Behandlungsentscheidung.

DGHO 2013: Beobachtungsstudie CHANGE bestätigt Everolimus als eine Standardtherapie in der Zweitlinie beim mRCC

Die nicht-interventionelle Studie (NIS) CHANGEA bestätigt den mTORB-Inhibitor Everolimus (Afinitor®) als eine Standardtherapie in der Zweitlinie beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC) nach Progress unter einer ersten gegen VEGFC gerichteten Therapie. Das ergab die finale Analyse, die bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen (DGHO), Österreichischen (ÖGHO) und Schweizerischen (SGH) Gesellschaften für...

Gruppe oder Chat? Selbsthilfe für Krebspatienten

Die Diagnose Krebs trifft Betroffene und Angehörige häufig wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Plötzlich werden sie mit Diagnosen konfrontiert, müssen sich Therapien unterziehen und haben in den ersten Wochen eine wahre Flut an Informationen zu verarbeiten. Kehrt nach dem Klinikaufenthalt Ruhe ein, fühlen sich die Betroffenen vielfach allein mit ihren Ängsten und Sorgen. Ein Ausweg aus der Sprachlosigkeit bieten Selbsthilfegruppen oder Foren im Internet.

Diagnose Hirntumor: Jenaer NeuroOnkologie Symposium am 6. November

Welche neuen Therapien gibt es bei der Diagnose und bei der Behandlung von bösartigen Hirntumoren? Diese Frage steht im Mittelpunkt des "Jenaer NeuroOnkologie Symposiums", zu dem die Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Jena (UKJ) am 6. November einlädt. Neue Entwicklungen haben bei der Behandlung dieser Geschwülste an Bedeutung gewonnen und ein "Update" erscheint notwendig. Die Veranstaltung für Ärztinnen und...

04. November 2013

Vortragsreihe zur optimalen Patientenbetreuung bei Mukositis und Xerostomie

In einer bundesweiten Veranstaltungsreihe informiert cell pharm Ärzte, Apotheker und deren Mitarbeiter über wichtige Aspekte des Managements von Patienten, die infolge einer Strahlentherapie unter  Mundtrockenheit (Xerostomie) oder Mundschleimhautentzündungen (orale Mucositis) leiden: Vor Ort erläutert eine Referentin, wie durch eine umfassende Prophylaxe und engmaschige Nachsorge Folgeschäden soweit wie möglich verhindert werden können. Auf Wunsch...

STADA erweitert Biosimilar-Angebot um Filgrastim-Präparat

Die STADA Arzneimittel AG verstärkt ihr Engagement im Bereich der Biosimilars und lizenziert ein Filgrastim-Präparat des größten unabhängigen kanadischen Pharmaunternehmens Apotex Inc. ein. Das unter dem Namen Grastofil vermarktete Biosimilar erhielt die Zulassung der Europäischen Kommission zur Behandlung von Neutropenie bei Erwachsenen. Diese äußert sich in einer krankhaften Verminderung neutrophiler Granulozyten, einer bestimmten Art...

Schmerzforschung: Placebo-Effekt lässt sich durch Oxytocin steigern

Der Placebo-Effekt lässt sich durch Oxytocin steigern. Der Botenstoff wirkt wie ein Therapieverstärker und könnte in Zukunft bewusst dafür eingesetzt werden eine Behandlung zu verbessern. Deutliche Hinweise darauf hat erstmals eine Gruppe Wissenschaftler um Professor Ulrike Bingel aus Essen gefunden, wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) berichtet. Die Wissenschaftler verstärkten mit Oxytocin die Wirkung eines Scheinmedikaments (Placebo), von...

31. Oktober 2013

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie