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Medizin

27. Februar 2014

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Neue Auswertung der OPUS-Studie: Erweiterte Mutationsanalyse ermöglicht eine noch stärker zielgerichtete Cetuximab-Therapie für Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom

In der Therapie des metastasierten Kolorektalkarzinoms (mCRC) bekommt die RAS-Analyse immer größere Bedeutung: Neben dem Mutationsstatus des KRAS (Kirsten Rat Sarcoma)-Gens ist auch der Status des NRAS (Neuroblastoma Rat Sarcoma)-Gens ein prädiktiver Faktor für die Therapiewahl. Dies belegt eine neue Auswertung der Daten aus der OPUS (OxaliPlatin and cetUximab in firSt-line treatment of mCRC)-Studie, die kürzlich auf dem Gastrointestinal Cancers Symposium 2014...

Zum Tag der seltenen Erkrankungen: SOMscan zur Diagnostik neuroendokriner Tumoren erhält Kleinindikationsstatus

"Gemeinsam für eine bessere Versorgung" - unter diesem Motto findet am 28. Februar der Internationale Tag der seltenen Erkrankungen, der "Rare Disease Day" statt. Eckert & Ziegler investiert über seine Beteiligung am pharmazeutischen Entwicklungsunternehmen OctreoPharm Sciences GmbH ebenfalls in ein Medikament für seltene Krankheiten. Es handelt sich dabei um ein Peptid (SOMscan®) zum Aufspüren neuroendokriner Tumore, das die...

DKK 2014: Multikinase-Inhibitor Regorafenib schließt Therapielücke bei mCRC

Das im August 2013 in Europa zugelassene Regorafenib (Stivarga®) ist neben Sorafenib (Nexavar®) und Radium-223-dichlorid (Xofigo®) eines von drei wichtigen onkologischen Therapeutika von Bayer HealthCare Deutschland. Regorafenib ist der erste und einzige Multi-Kinase-Inhibitor, der das Überleben von vorbehandelten Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) nach Standardtherapien signifikant verlängert. Daher wurde das...

DKK 2014: Krebshilfe und Krebsgesellschaft fordern flächendeckende psychoonkologische Versorgung

Immer mehr Menschen erhalten die Diagnose Krebs. Etwa ein Drittel der Betroffenen leidet so sehr unter der Erkrankung, dass sie psychologische Hilfe benötigen. Doch bundesweit werden noch nicht alle Patienten adäquat und nach den gleichen Qualitätsstandards versorgt. "Die Deutsche Krebshilfe appelliert an die Gesundheitspolitik und die Kostenträger, sich dem Thema verstärkt zu widmen und die notwendigen Versorgungsstrukturen in den Krebszentren sowie deren...

DKK 2014: Deutscher Krebspreis verliehen an Martin Schrappe, Simone Fulda und Christoph Klein

Was treibt Zellen zur unkontrollierten Vermehrung? Wann entscheidet sich, ob ein Tumor streut? Und wie lässt sich vorhersagen, welche Patienten optimal auf eine bestimmte Therapie ansprechen werden? Für ihre zukunftsweisenden Arbeiten zu diesen Fragen wurden drei Wissenschaftler auf dem Deutschen Krebskongress mit dem Deutschen Krebspreis 2014 ausgezeichnet. Der Preis in der Sparte "Klinische Forschung" ging in diesem Jahr an Prof. Dr. Martin Schrappe, Kiel; im ...

26. Februar 2014

Methode zur Quantifizierung von Melanomzellen in Lymphknoten erlaubt frühe Verlaufsprognose und bessere Therapieplanung

Der Befall des Wächterlymphknotens - des Lymphknotens, der dem Tumor am nächsten liegt - mit Melanomzellen ist für die Überlebensprognose des Patienten und für die weitere Therapieplanung entscheidend. Prof. Anja Ulmer, Universitätshautklinik Tübingen und Prof. Christoph Klein, Lehrstuhl für experimentelle Medizin und Therapieverfahren, Universitätsklinikum Regensburg, konnten mit einer neuen Untersuchungsmethode zeigen, dass die...

DKK 2014: Anti-Angiogenese beim fortgeschrittenen Magenkarzinom - Gezielte Hemmung der VEGF-Achse

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken in Deutschland jedes Jahr mehr als 15.000 Menschen neu an Magenkrebs. Zwar konnte in den letzten Jahrzehnten ein stetiger Rückgang der Erkrankungs- und Sterberaten beobachtet werden, die Überlebenschancen für die Betroffenen sind - im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen - jedoch weiterhin eher ungünstig: Die relative 5-Jahres-Überlebensrate erreicht nur etwa 30% (1). Neue Behandlungsoptionen beim...

Phase-III-Studie mit Regorafenib bei Patienten mit Kolorektalkrebs nach Resektion von Lebermetastasen startet

Bayer HealthCare hat mit der Patientenrekrutierung für die COAST Studie begonnen. In der Studie werden Patienten mit Kolorektalkrebs (CRC) und operativ entfernten Lebermetastasen mit Regorafenib (Stivarga® Filmtabletten) behandelt. Die randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Phase-III-Studie untersucht die Wirkung von Regorafenib als adjuvante Behandlungsoption von Patienten mit Kolorektalkrebs nach der kurativen Resektion von Lebermetastasen.

24. Februar 2014

DKK 2014: Sorafenib - bewährter Wirkstoff mit wachsender Bedeutung

Die 2006 erfolgte Einführung von Sorafenib zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (mRCC) hat zu einer deutlichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse geführt (1). Ein Jahr später wurde der Multikinase-Inhibitor auch zur Behandlung des Leberzellkarzinoms (HCC) zugelassen, wo er bis heute die einzige systemische Therapieoption ist. Dass die Entwicklung von Sorafenib damit jedoch keineswegs abgeschlossen ist, erläuterte Prof. Dr. Dirk...

BNHO: "Kümmermedizin statt Konzernmedizin!"

Zehn Jahre nach Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante onkologische Versorgung zieht der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland - BNHO e.V. eine kritische Bilanz und warnt vor einem ungebremsten Ausbau ambulanter medizinscher Angebote durch mächtige Gesundheitskonzerne. Die persönliche, kontinuierliche und qualitativ hochwertige Betreuung in Onkologischen Schwerpunktpraxen entspricht den Bedürfnissen der...

G-BA sieht beträchtlichen Zusatznutzen für die gesamte Patientenpopulation bei Enzalutamid

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat einen beträchtlichen Zusatznutzen von Enzalutamid (XTANDITM) zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) nach einer vorherigen Docetaxel-basierten Chemotherapie zugesprochen. Grundlage für die Entscheidung sind die Daten, die in der Zulassungsstudie AFFIRM (1) gewonnen wurden. In dieser Studie zeigte sich ein statistisch signifikant verlängertes Gesamtüberleben...

DKK 2014: PSA-Test und Therapien auf dem Prüfstand/ Großstudien für den Kampf gegen Prostatakrebs

Etwa 70.000 Männer in Deutschland werden im Jahr 2014 die Diagnose Prostatakrebs erhalten - rund 2.400 mehr als noch 2013. "Innovative und wissenschaftlich gesicherte Früherkennungsmethoden und Therapien sind unabdingbar, um dieser Entwicklung zu begegnen", sagte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, auf dem Deutschen Krebskongress 2014. Die gemeinnützige Organisation finanziert derzeit gleich zwei urologische...

DKK 2014: Ramucirumab als neue therapeutische Option beim Magenkarzinom

Das Magenkarzinom wird immer noch zu spät diagnostiziert. Daraus resultiert der Umstand, dass nur maximal 40% der Patienten einer kurativen Resektion unterzogen werden können. In den meisten Fällen ist der Tumor bereits so weit fortgeschritten, dass nur noch eine palliative Chemotherapie vorgenommen werden kann. Kommt es dann zur Progression, kann neuerdings auf eine Forschungssubstanz mit dem Wirkstoff Ramucirumab zurückgegriffen werden. Der Angiogenesehemmer hat...

DKK 2014: Erste Ergebnisse der ADAPT-Studie zum Einsatz von Genexpressionstests zur Vermeidung unnötiger Chemotherapien

Genexpressionstests beim frühen östrogenempfindlichen Brustkarzinom sind in vielen Ländern Teil der modernen Medizin - in Deutschland müssen betroffene Patientinnen jedoch noch immer um deren Kostenerstattung kämpfen. Erste Ergebnisse der zur Zeit größten deutschen Brustkrebsstudie ADAPT (1) der Westdeutschen Studiengruppe (WSG) zeigen nun, dass durch den Einsatz des Genexpressionstests Oncotype DX und eine frühe individuelle Abschätzung...

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