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Medizin

19. Februar 2014

Pharmakokinetik: Weg des Medikaments Erlotinib per Ramanmikroskopie verfolgt

Einem Team von Forschern der Ruhr-Universität um den Biophysiker Prof. Klaus Gerwert ist es gelungen, den Weg eines Arzneimittels bis in eine Zelle hinein genauestens zu verfolgen. Die Wissenschaftler konnten in Zusammenarbeit mit der Onkologin Prof. Anke Reinacher-Schick (St. Josef Hospital Bochum) die verschiedenen Prozesse von Erlotinib in Krebszellen und auf dem Weg dorthin mithilfe der Ramanmikroskopie beobachten. Die Ergebnisse sind in der neuesten Ausgabe des Journals ...

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"Tumorfresser" zum An- und Ausschalten: Genschalter zur Steuerung von krebsbekämpfenden Viren

Biochemikern der Universität Konstanz und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg ist es gelungen, über einen Genschalter onkolytische Viren - das heißt Viren, die Krebszellen vernichten - zu steuern. Die Konstanzer Forschungsgruppe um Prof. Dr. Jörg Hartig entwickelte hierfür einen künstlichen RNA-Schalter, der anders als bisherige Genschalter ohne den sogenannten Transkriptionsfaktor auskommt und dadurch eine einfachere und...

"NachwuchsFörderpreis Schmerz 2014": Bewerbung noch bis Mitte April möglich

Zum siebten Mal in Folge lobt  Janssen in Kooperation mit der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. die Ausschreibung des mit insgesamt 10.000 Euro dotierten NachwuchsFörderpreises Schmerz aus. Bis zum 15. April 2014 können Nachwuchsforscher deutscher Forschungseinrichtungen ihre Projekte aus dem Bereich der Therapie chronischer Schmerzen einreichen. Ziel des Förderpreises ist es, auf die ausgezeichneten Arbeiten der Nachwuchswissenschaftler aufmerksam zu machen und...

Ärztliche Leitlinien zur Hautkrebsprävention: Empfehlungen zur Patientenaufklärung

Hautkrebs gehört zu den weltweit häufigsten Tumorarten. Doch kaum eine andere Krebsart lässt sich besser durch Prävention vermeiden. Nun ist erstmals eine Leitlinie zur Prävention von Hautkrebs erschienen, die Ärzte bei der Patientenaufklärung unterstützen soll. "Eine Leitlinie, die sich auf höchstem wissenschaftlichem Niveau mit der Prävention, sowohl der Ursachenvermeidung als auch der Früherkennung bei einer bestimmten ...

17. Februar 2014

Lebermetastasen: Erweiterte Anwendung der SIR-Spheres-Mikrosphären bei SIRT

Nuklearmediziner, Radiologen, Onkologen und Chirurgen aus Europa kamen in Rom zum 5. multidisziplinären Symposium zur zielgerichteten Leberkrebstherapie mit Y-90-Mikrosphären zusammen. Die Mediziner folgten der Einladung der Universität La Sapienza, des Tumorinstituts Regina Elena (IRE) und des dermatologischen Instituts San Gallicano (ISG) und diskutierten die Einsatzmöglichkeiten der SIR-Spheres® Mikrosphären. Zudem tauschten sie sich über...

Molekulare Verbindung zwischen Entzündungsvorgängen und Tumorwachstum entdeckt

Eine unkontrollierte Zellteilung ist eines der wichtigsten Merkmale von Tumoren. In einer Reihe von Untersuchungen an menschlichen Tumoren konnte gezeigt werden, dass für diese Zellteilung eine gesteigerte Aktivität von intrazellulären Faktoren verantwortlich ist: Zellzyklusfaktoren kontrollieren als molekulare Schalter den Eintritt von ruhenden Zellen in den sogenannten Zellzyklus - dem Kreislauf von Zellteilung zu Zellteilung. Dass diese Moleküle darüber...

Mehr potenziell gefährliche Brustkrebsvorstufen durch digitales Mammographie-Screening entdeckt

Durch eine neue Studie des Referenzzentrums Mammographie am Universitätsklinikum Münster und des Krebsregisters NRW können Befürchtungen relativiert werden, dass mit der Einführung des digitalen Mammographie-Screenings und der damit verbundenen häufiger gestellten Diagnose von DCIS in großem Maße biologisch weniger relevante Formen diagnostiziert werden. Im Gegenteil: Die Untersuchung zeigt, dass ein sehr hoher Anteil dieser im Screening entdeckten...

12. Februar 2014

Steigende Krankheitszahlen, sehr limitierte Prognose: Beim Cholangiozellulären Karzinom gibt es erheblichen Fortschrittsbedarf

Die Patientenzahlen steigen kontinuierlich an, doch die Prognose ist beim Gallengangskarzinom nach wie vor schlecht. Wird der Tumor nicht sehr früh erkannt, was nur bei wenigen Patienten der Fall ist, so ist eine komplette Resektion und damit ein kurativer Ansatz nicht mehr möglich. Hoffnungen setzen die Mediziner nun auf die Entwicklung zielgerichteter Wirkstoffe, die das Tumorwachstum forcierende Signalketten durchbrechen. Ein zweiter Ansatz ist die optimierte Therapie von...

Molekulare Pathologie: Ikaros-Mutation verhindert Entstehung von reifen B-Zellen

Meinrad Busslinger vom Institut für Molekulare Pathologie (IMP) erforscht, wie aus blutbildenden Stammzellen des Immunsystems reife B-Zellen entstehen. Erstmals konnte er mit seiner Gruppe nun molekulare Details zur Funktion des Ikaros-Gens in der frühen B-Zellentwicklung liefern. Eine Mutation in Ikaros verursacht einen frühen Entwicklungs-Stopp und verhindert somit die Entstehung von reifen B-Zellen. Die Zellen verharren in einem Entwicklungsstadium, das dem von ...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie