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Medizin

13. November 2014

EMA erteilt Zulassungserweiterung für Sandostatin LAR bei nicht-funktionellen fortgeschrittenen NET des Mitteldarms

Mehr als 25 Jahre nach der Einführung von Sandostatin® (Octreotid) zur Symptomkontrolle funktionell aktiver neuroendokriner Tumoren (NET) ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Im August 2014 bestätigte die Europäische Kommission im Zuge eines Verfahrens nach Art. 30 der Richtlinie 2001/83 EC, dass das Somatostatin-Analogon Octreotid als LAR-Form zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen, nicht-funktionellen Mitteldarm-NET eingesetzt werden kann....

Brustkrebs: Radiotherapie kann Patientinnen schmerzhaftes Lymphödem ersparen

Bei Brustkrebspatientinnen untersuchen behandelnde Ärzte immer auch, ob die Lymphknoten in der Achselhöhle befallen sind. Ist das der Fall, werden diese operativ entfernt. Eine Folgewirkung der Operation kann sein, dass sich Lymphflüssigkeit staut und der Arm schmerzhaft anschwillt. Bei vielen Frauen im Frühstadium des Brustkrebses kann das Lymphödem verhindert werden, wenn sie nach der Wächterlymphknotenentfernung keine weitere Operation, sondern eine ...

07. November 2014

DGHO 2014: Neue Herausforderungen in der Therapie aggressiver Lymphome und in der Supportivtherapie - Rezidive und Antiemese im Focus

Die Heilung aggressiv verlaufender Non-Hodgkin-Lymphome ist nur durch eine frühzeitig begonnene Chemotherapie erreichbar. Hochmaligne Lymphome sprechen insgesamt besser auf die Behandlung an als niedrigmaligne Formen, es kommt jedoch bei etwa einem Drittel der Patienten zu einem Rückfall oder dem Fortschreiten der Erkrankung. Mit einer aggressiven Kombinationschemotherapie kann die Krankheit auch noch in fortgeschrittenen Stadien wirkungsvoll behandelt werden. Die damit ...

Europäisches Projekt zu MDS: Medizin-Informatiker erhalten 400.000 Euro Förderung für Genom-Analyse

Bei MDS sind genaue Diagnosen und Prognosen oft schwierig, was auch die Therapieentscheidung erschwert. Bei etwa einem Drittel der Patienten ist eine aggressive Chemotherapie erforderlich, da sie im Krankheitsverlauf eine AML entwickeln - bei allen anderen jedoch wirkt sich eine solche Behandlung vor allem negativ aus. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des münsterschen Instituts für Medizinische Informatik (IMI) arbeitet daher an einem Verfahren, mit dem...

06. November 2014

Palliative Sedierung als seltene Option zur Linderung unerträglicher Symptome

"Es gibt keine Situation, in der die Palliativmedizin nichts mehr anzubieten hat", betonte Prof. Dr. Lukas Radbruch,Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), bei einem parlamentarischen Abend zum Thema Sterbehilfe, zu dem die wissenschaftliche Fachgesellschaft gemeinsam mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) Bundestagsabgeordnete sämtlicher Fraktionen eingeladen hatte.Bei den allermeisten schwerkranken Patientinnen und ...

ESMO-Guidelines: Bevorzugte Empfehlung von Denosumab bei Knochenmetastasen

Knochenmetastasen sind eine häufige Komplikation bei fortgeschrittenen soliden Tumoren. Der RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab (XGEVA®) verzögert das Auftreten von skelettbezogenen Komplikationen durch Knochenmetastasen beim Mamma- und Prostatakarzinom sowie bei weiteren soliden Tumoren effektiv (1,2) und wird aufgrund seiner überlegenen Wirkung gegenüber Bisphosphonaten in den aktuellen ESMO Clinical Practice Guidelines "Bone Health in Cancer...

DGHO 2014: Sunitinib wirksam bei gleichzeitigem Erhalt der Lebensqualität in der Therapie von neuroendokrinen Tumoren des Pankreas

Patienten mit fortgeschrittenen und/oder metastasierten, nicht resezierbaren, gut differenzierten pNET können seit 2010 von einer zielgerichteten Behandlung mit dem oralen Multikinase-Inhibitor Sunitinib (Sutent®) profitieren. "Sunitinib verbindet substanzielle Wirksamkeit mit gleichzeitigem Erhalt der Lebensqualität", berichtete Prof. Dr. Dieter Hörsch, Bad Berka, auf dem Meet-the-Expert von Pfizer Oncology Deutschland anlässlich der...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie