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Medizin

14. Mai 2020

Darmkrebsvorsorge: Zi-Studie zur Inanspruchnahme veröffentlicht

Darmkrebsvorsorge: Zi-Studie zur Inanspruchnahme veröffentlicht
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung ist weiter ausbaufähig – Die jährlichen Teilnahmequoten an präventiver Darmspiegelung stagnieren bei 2,5%. „Mehr Anspruchsberechtigte sollten die Angebote der Darmkrebsfrüherkennung wahrnehmen. Hierbei sind die Männer besonders gefragt“, sagte Dr. Dominik von Stillfried, Vorstandsvorsitzender des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

Corona Taskforce warnt vor zu spät diagnostizierten Krebserkrankungen

Corona Taskforce warnt vor zu spät diagnostizierten Krebserkrankungen
© Simon Lehmann - stockadobe.com

Die von Gesundheitsminister Jens Spahn geforderte Rückkehr in den Krankenhaus-Normalbetrieb macht sich nur zögerlich in der Versorgung von Krebspatienten bemerkbar. Zwar wird von einzelnen positiven Entwicklungen berichtet, jedoch ist noch keine deutliche Verbesserung spürbar. Nach wie vor werden Therapien verkürzt oder verschoben sowie die Nachsorge ausgesetzt. Es besteht zudem die Befürchtung, dass dem Gesundheitssystem eine erhöhte Anzahl zu spät...

Fortgeschrittenes Glioblastom: Erste Phase I/II-Studienergebnisse mit VXM01 + Avelumab auf dem virtuellen ASCO 2020

Fortgeschrittenes Glioblastom: Erste Phase I/II-Studienergebnisse mit VXM01 + Avelumab auf dem virtuellen ASCO 2020
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Sicherheitsdaten einer Phase I/II-Studie beim fortgeschrittenen Glioblastom mit VXM01* + Avelumab werden auf dem virtuell stattfindenden ASCO präsentiert (#3001, on demand ab dem 29.5.verfügbar). Die Ergebnisse von 9 Patienten zeigen für 3 ein objektive Ansprechen mit Tumorreduktion von 58, 81 und 95%. Zwei dieser 3 Patienten sind seit mehr als 6 Monaten progressionsfrei. Die Kombination VXM01 + Avelumab war sicher und produzierte eine spezifische Immunantwort.

nmCRPC: Daten der Phase-III-Studie ARAMIS auf dem Virtual ASCO

nmCRPC: Daten der Phase-III-Studie ARAMIS auf dem Virtual ASCO
© Kateryna_Kon - stock.adobe.com

Die Behandlung mit Darolutamid senkte signifikant das Sterberisiko bei Männern mit nicht-metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom (nmCRPC) und hohem Risiko für Entwicklung von Metastasen um 31% (HR=0,69; 95%-KI: 0,53-0,88; p=0,003). Darolutamid führte zu einer signifikanten Verlängerung der Zeit bis zur Verschlimmerung der Schmerzen, bis zum Beginn der ersten zytotoxischen Chemotherapie und bis zum ersten symptomatischen Skelettereignis (SSE). Darolutamid...

13. Mai 2020

Anämie mit Beta-Thalassämie oder MDS-Erkrankung: Zulassungsempfehlung für Luspatercept

Anämie mit Beta-Thalassämie oder MDS-Erkrankung: Zulassungsempfehlung für Luspatercept
© toeytoey - stock.adobe.com

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur hat am 30. April 2020 eine Zulassungsempfehlung für Luspatercept (Reblozyl®) zur Behandlung der folgenden Patientengruppen veröffentlicht (1): Erwachsene Patienten mit transfusionsabhängiger Anämie aufgrund von myelodysplastischen Syndromen (MDS) mit Ringsideroblasten (RS+), mit sehr niedrigem, niedrigem und intermediärem Risiko, die auf eine...

Mammakarzinom: Kein erhöhtes Risiko für Rheumatoide Arthritis durch antihormonelle Therapie

Mammakarzinom: Kein erhöhtes Risiko für Rheumatoide Arthritis durch antihormonelle Therapie
© Convit / Fotolia.com

Brustkrebs-Patientinnen haben kein erhöhtes Risiko, an Rheumatoider Arthritis (RA) zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt jetzt eine schwedische Kohortenstudie (1). Die antihormonelle Therapie mit Tamoxifen oder Aromatasehemmern, die für die Behandlung eines hormonsensitiven Mammakarzinoms eingesetzt wird, stand im Verdacht, das Risiko für RA zu erhöhen. Dieser Zusammenhang konnte durch die Studie widerlegt werden. Die Wissenschaftler des Karolinska Institutet Stockholm...

Malignes Melanom: Initiative Hautkrebsfrüherkennung #scHAUThin

Malignes Melanom: Initiative Hautkrebsfrüherkennung #scHAUThin
© bertys30 / Fotolia.com

Nach wie vor überschattet die Corona-Krise viele andere Gesundheitsfragen. Aus Furcht vor einer Ansteckung mit dem neuen Corona-Virus meiden
überdies viele Menschen Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Doch bei einer Erkrankung wie dem malignen Melanom ist das gefährlich, denn er kann unbemerkt weitere Organe befallen. Umso wichtiger ist es deshalb, rechtzeitig hinzuschauen: So spielt das Hautkrebsscreening beim Arzt neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung...

Angst vor COVID-19 verzögert Diagnose und Therapie bei Krebspatienten

Angst vor COVID-19 verzögert Diagnose und Therapie bei Krebspatienten
© peterschreiber.media - stock.adobe.com

Die Angst von Patienten vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann zu einer Verzögerung in der Diagnostik und Therapie anderer, lebensgefährlicher Erkrankungen führen. Das betrifft auch Krebserkrankungen. Deutsche Kliniken beobachten, dass Patienten erst in sehr fortgeschrittenen Tumorstadien kommen und die Zahl der in Tumorkonferenzen vorgestellten Patienten mit frühen Tumorstadien sinkt. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für...

12. Mai 2020

Mechanismen der Krebsforschung gegen COVID-19?

Mechanismen der Krebsforschung gegen COVID-19?
© Thaut Images - stock.adobe.com

Warum reagiert jeder Mensch bei einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 anders? Warum zeigen einige Menschen gar keine oder nur leichte Symptome der davon verursachten Erkrankung COVID-19? Und warum erkranken manche Menschen so schwer, dass sie beatmet werden müssen oder sogar sterben? Diese Fragen untersucht Professorin Dr. Mascha Binder, Direktorin der Klinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums Halle (Saale), zusammen mit ihrem Team und weiteren Partnern...

NSCLC: Hochsignifikante Verlängerung des OS unter Cemiplimab in Phase-III-Studie

NSCLC: Hochsignifikante Verlängerung des OS unter Cemiplimab in Phase-III-Studie
© SciePro - stock.adobe.com

In der Phase-III-Studie zu Cemiplimab zur Behandlung des lokal fortgeschrittenem oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) wurde der primäre Endpunkt des Gesamtüberlebens (OS) erreicht. In dieser Studie wurde Cemiplimab, ein PD-1-Inhibitor, bei Patienten mit NSCLC, bei denen in ≥ 50% der Tumorzellen der Marker PD-L1 nachweisbar war, als Erstlinientherapie mit einer Platin-basierten Chemotherapie-Doublette verglichen. Nachdem das unabhängige...

Palliativmedizin: Bericht aus „Corona“-Zeiten

Palliativmedizin: Bericht aus „Corona“-Zeiten
© Chinnapong - stock.adobe.com

Die „Corona“-Pandemie hat anfangs auch die ambulante Palliativmedizin sehr durcheinander gewirbelt, berichtet Teamleiterin Kristina Meyer, die auch Oberärztin der Medizinischen Klinik V am Klinikum Darmstadt ist. „Als Palliativteam haben wir die Aufgabe, Menschen auf ihrer letzten Lebensstrecke zu begleiten. Menschen mit schweren, unheilbaren Erkrankungen, die ihren Weg bis zum Schluss selbstbestimmt und in Würde gehen möchten – ohne Angst, Luftnot oder...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie