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Medizin

04. Februar 2015

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Nachweis invasiver Mykosen mittels Analyse körpereigener pilzreaktiver T-Zellen

Wissenschaftlern der Charité - Universitätsmedizin Berlin und der Uniklinik Köln ist jetzt ein Durchbruch mit der Entwicklung eines neuartigen Testverfahrens zum Nachweis von invasiven Pilzinfektionen gelungen. Die Methode nutzt die Analyse körpereigener pilzreaktiver T-Zellen. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine* veröffentlicht.

Universität und Universitätsklinikum Tübingen gründen Zentrum für Personalisierte Medizin

Die Medizinische Fakultät der Universität und das Universitätsklinikum Tübingen haben ein Zentrum für Personalisierte Medizin (ZPM) gegründet. Ziel des neuen Zentrums ist es, Tübingen als einen der bundesweit führenden Standorte bei der Erforschung individueller Krankheitsursachen sowie der Entwicklung und Erprobung individualisierter Therapien zu etablieren. Am ZPM sind insgesamt 23 Abteilungen, Forschungszentren, Institute und Kliniken...

Forscher machen Prostatakarzinom- und Glioblastomzellen sichtbar

Bei der Kontrastmittel-Darstellung von Tumoren gelingt es bisher nicht, die Tumorzellen selbst spezifisch anzufärben. Die gängigen Kontrastmittel gelangen nach intravenöser Gabe nur in in den Raum zwischen den Tumorzellen. Durch besondere, an die üblichen Kontrastmittel angebrachte Verbindungsmoleküle, sogenannte Liganden (wie Duftstoffe, Antibiotika, Magenmotilitätshemmer, Neurotransmitter) gelang es Professor Stefan Heckl an der Universitätsklinik...

30. Januar 2015

EMA gewährt Carfilzomib bei Multiplem Myelom ein beschleunigtes Verfahren sowie den Orphan Drug-Status

Amgen und sein Tochterunternehmen Onyx Pharmaceuticals geben die Einreichung eines Zulassungsantrags bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für den Wirkstoff Carfilzomib zur Injektion (Kyprolis®) zur Behandlung von Erwachsenen mit rezidiviertem Multiplem Myelom, die mindestens eine Vortherapie erhalten haben, bekannt. Carfilzomib erhielt den Orphan Drug-Status für die Europäische Union, darüber hinaus gewährt die EMA eine...

Kein erhöhtes Risiko für Zweittumore durch Strahlentherapie bei Enddarm- oder Gebärmutterkrebs

Wer eine Krebserkrankung von Enddarm oder Gebärmutter überlebt hat, erkrankt in den Folgejahren dreimal häufiger als andere Menschen erneut an einem bösartigen Tumor. Fester Bestandteil der Therapie ist heute die Bestrahlung der Beckenorgane. Eine aktuelle Studie aus den Niederlanden zeigt, dass die Radiotherapie nicht für diese erhöhte Rate von sekundären Krebserkrankungen verantwortlich ist. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)...

29. Januar 2015

ASCO GI 2015: Neue Daten untermauern Erstlinientherapie von Panitumumab in Kombination mit FOLFOX bei Patienten mit RAS-Wildtyp beim mCRC

Amgen gibt neue Ergebnisse der Phase-II-Studie PEAK und der Phase-III-Studie PRIME bekannt. Die Daten stützen eine Erstlinientherapie mit Panitumumab (Vectibix®) in Kombination mit dem Oxaliplatin-basierten Chemotherapieregime FOLFOX bei Patienten mit RAS-Wildtyp (keine KRAS- und NRAS-Genmutationen in den Exons 2, 3 oder 4) bei metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC). Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Posterpräsentation am 15. - 17. Januar 2015 in San...

Darmkrebs: Hohe TNF alpha-Spiegel im Tumor unabhängiger prognostischer Marker für günstigen Verlauf

Aktivierte zytotoxische T-Zellen ("Killerzellen") produzieren den Immunbotenstoff Tumornekrosefaktor alpha. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und aus den Universitätskliniken Heidelberg und Dresden wiesen nun nach, dass mit steigender Konzentration von TNF alpha im Tumorgewebe die Anzahl an aktivierten Killerzellen steigt, die den Tumor spezifisch erkennen und bekämpfen können. Hohe TNF alpha-Spiegel im Tumor erwiesen sich als...

CHMP empfiehlt EU-Zulassung für Ruxolitinib zur Behandlung Erwachsener mit Polycythaemia vera

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMPA) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA hat empfohlen, Ruxolitinib (Jakavi®) zur Behandlung erwachsener Patienten mit Polycythaemia vera (PV) und ungenügendem Ansprechen auf Hydroxyurea (HU) oder HU-Unverträglichkeit zuzulassen ("Positive Opinion") (1). Für Ruxolitinib ist dies ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur ersten zielgerichteten Therapie für PV in der EU. Die von...

28. Januar 2015

ASCO GI 2015: Immuncheckpoint-Inhibitoren halten auch Einzug in der Therapie des Magenkarzinoms

Ein Paradebeispiel für die Wirksamkeit der Immuncheckpoint-Inhibitoren ist das Hodgkin-Lymphom, sagte Prof. Ronald Levy von der Stanford University in der Keynote-Lecture (1). In den auf dem ASH vorgestellten Phase-I-Studien sprachen fast alle Patienten, die sich in einem weit fortgeschrittenen, rezidivierten bzw. refraktären Stadium befanden, auf die Anti-PD1-Antikörper an mit einem "bemerkenswerten Waterfallplot, in dem alle Balken nach unten zeigen", so...

ASCO GI 2015: 1st-line-Therapie des metastasierten Pankreaskarzinoms - Medianes Gesamtüberleben von 11,9 Monaten in MPACT-Studie mit nab-Paclitaxel + Gemcitabin

Der Trend hin zu einem längeren Überleben, der sich in der Subgruppenanalyse der MPACT-Studie für die westeuropäischen Patienten im Vergleich zur Gesamtpopulation gezeigt hatte, bestätigte sich auch für die Subgruppe der kanadischen Patienten. Die Ergebnisse hierzu präsentierten M. Tehfe et al. auf dem diesjährigen ASCO GI als Poster.

ASCO GI 2015: Mutationsmuster als potentielle prädiktive Biomarker beim Pankreaskarzinom

Die Mutationen im Pankreaskarzinom sind sehr komplex. Sehr häufig kommen genomische Strukturvarianten (SV) vor, wie eine Studie der Australian Pancreatic Cancer Genome Initiative (APGI), gezeigt hat, die Prof. Sean M. Grimmond aus Queensland/Australien, vorstellte. Nach Häufigkeit und Verteilung der strukturellen Rearrangements können die Pankreastumoren in 4 Subtypen eingeteilt werden, die unterschiedlich gut auf Platin ansprechen.

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