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Medizin

14. Januar 2015

Makrophagen sind selbsterneuernd/ Nachschub aus dem Knochenmark nur bei Entzündungen und anderen krankhaften Prozessen

Die meisten Zellen des Blutes stammen von Stammzellen im Knochenmark ab. Makrophagen, Fresszellen des Immunsystems, bilden eine Ausnahme. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben gemeinsam mit Kollegen vom englischen Kings College herausgefunden, dass die Ursprünge der meisten Makrophagen im Dottersack liegen, einem embryonalen Gewebe, von dem aus Vorläuferzellen der Makrophagen die verschiedenen Gewebe besiedeln. Dort erneuern sie sich ...

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Hämophilie

Non-Hodgkin-Lymphome: "Fehlalarm" im Immunsystem

Non-Hodgkin-Lymphome stellen in Deutschland mit jährlich mehr als 10.000 Neuerkrankungen eine der häufigsten Krebserkrankungen dar, Tendenz steigend. Non-Hodgkin-Lymphome sind in frühen Stadien meist dauerhaft heilbar. Jedoch entwickeln sich in einigen Fällen aggressivere Formen, die nicht auf konventionelle Therapien ansprechen. Daher haben Forscher der Arbeitsgruppe von Juniorprofessor Alexander Weber in der Abteilung Immunologie der Universität und des...

Interdisziplinäre Forschung zum Ewing-Sarkom: Lennart Liebsch erhält Maria-Möller-Promotionspreis

Das Ewing-Sarkom ist bei Kindern der zweithäufigste Knochentumor - und endet trotz moderner Therapien immer noch häufig tödlich. Besonders, wenn bei Diagnose schon Metastasen gebildet wurden, ist die Prognose für die jungen Patienten schlecht. Einen neuen Therapieansatz, bei dem T-Zellen der körpereigenen Immunabwehr die Krebszellen bekämpfen sollen, erprobte Lennart Liebsch am Mausmodell. Für seine herausragende Dissertation mit sowohl radiologischem...

13. Januar 2015

Fortbildung zu Chirurgischen Aspekten bei Kopf-Hals-Tumoren

Der CME-Artikel "Chirurgische Aspekte bei Kopf-Hals-Tumoren" von A. Dietz, HNO-Universitätsklinik Leipzig, gibt einen Überblick über die heutige Sicht der chirurgischen Therapie von Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs. Die prinzipielle Einschätzung der Möglichkeit zur Residualtumor-freien (R0)-Resektion steht bei der primären Therapieentscheidung im Vordergrund. Davon hängt die Entscheidung zur primär-chirurgischen Therapie...

Nicht-kleinzelliges Plattenepithelkarzinom der Lunge: CheckMate -017-Studie wegen Überlegenheit von Nivolumab gegenüber Docetaxel frühzeitig beendet

Die Phase-3-Studie CheckMate -017, die Nivolumab gegen Docetaxel bei vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Plattenepithelkarzinom der Lunge geprüft hat, wurde vorzeitig beendet, nachdem der Studienendpunkt nach Bewertung des unabhängigen Data Monitoring-Komitees erreicht wurde und ein überlegenes Gesamtüberleben im Nivolumab-Arm verglichen mit dem Kontrollarm gezeigt worden war.

Urologisch-onkologische Tagung in Magdeburg zu Diagnostik und Therapien des Prostatakarzinoms

Der intensive Einsatz des Blutwerts PSA hat in den vergangenen drei Jahrzehnten die Anzahl festgestellter Prostatakrebserkrankungen massiv ansteigen lassen. Große, internationale Screening-Studien zeigten allerdings, dass es dabei nicht nur um akut lebensgefährliche Krankheiten geht, sondern dass auch sehr viele Patienten mit nur kleinen Krebsherden geringer Aggressivität mit der Diagnose konfrontiert werden. In solchen Fällen ist nicht unbedingt eine sofortige ...

09. Januar 2015

Zehnter Jahresbericht des Bremer Krebsregisters veröffentlicht

Das Bremer Krebsregister, dessen Registerstelle das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS führt, hat den neuen Jahresbericht für den Zeitraum von 2009 bis 2011 veröffentlicht. Zum zehnten Mal liefert und analysiert es damit Zahlen zur Krebserkrankungshäufigkeit und -sterblichkeit für das Bundesland Bremen. Da das Bremer Krebsregister mittlerweile seit mehr als zehn Jahren Krebserkrankungen vollständig erfasst, stellt...

ASH 2014: Kontrollierte Studie belegt die Wirksamkeit einer zielgerichteten Therapie bei AML

In einer Plazebo-kontrollierten Studie der Studienallianz Leukämie (SAL) konnte erstmals die Wirksamkeit eines zielgerichteten Wirkstoffs bei jüngeren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) belegt werden. Die Ergebnisse der Arbeit, die bei der 56. Jahrestagung der Amerikanischen Fachgesellschaft für Hämatologie (ASH) in San Francisco als beste klinische Studie ausgewählt wurde, wurden in der ASH Plenumssitzung präsentiert.

Sunitinib attackiert gezielt Tumorzellen im Gehirn

Neurochirurgen des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben eine neue Funktion eines Krebsmedikaments entdeckt: Bisher wird der Wirkstoff Sunitinib bei Bindegewebstumoren im Verdauungstrakt, sogenannten gastrointestinalen Karzinomen, und weit fortgeschrittenen Nierenkarzinomen eingesetzt. Die Ärzte stellten nun fest, dass das Medikament auch bei Hirntumoren wirksam ist. Ihre Ergebnisse haben sie kürzlich...

Lymphdrüsenkrebs: Mutationen verhindern programmierten Zelltod

Im Körper werden defekte oder potentiell schädliche Zellen dazu gebracht, sich selbst zu zerstören. Dieser Mechanismus, der als programmierter Zelltod bezeichnet wird, soll unter anderem die Entstehung von bösartigen Tumoren verhindern. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus zur Regulation des programmierten Zelltodes entdeckt. Sie konnten zudem zeigen, dass Patienten mit Lymphdrüsenkrebs...

Urologie: Studie vergleicht zwei moderne Operationsverfahren bei Prostatakrebs

Die Urologen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) starten eine große Studie zum Vergleich zweier moderner OP-Verfahren bei Prostatakrebs. Untersucht wird dabei erstmals auch der Effekt des DaVinci-OP-Roboter-Einsatzes. Von der über fünf Jahre laufenden randomisierten Untersuchung erhoffen sich die Mediziner Aussagen darüber, welches Operationsverfahren wann die beste Therapie für die Patienten bietet. "Das Prostatakarzinom ist die häufigste ...

08. Januar 2015

ASH 2014: ENESTnd - Bei 6-Monats-Ergebnissen Nilotinib weiter deutlich überlegen

Der Zweit-Generations-Tyrosinkinaseinhibitor (TKI) Nilotinib (Tasigna®) zeigt in der Behandlung von Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) auch nach sechs Jahren eine deutlich höhere Wirksamkeit als die Vorgängersubstanz Imatinib. Die aktuellen Resultate der ENESTnd-Studie, die bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco vorgestellt wurden, belegen weiterhin, dass schon das sehr frühe Ansprechen in den...

ASH 2014: Neue Langzeitdaten zu Brentuximab Vedotin bei rezidiviertem/refraktärem sALCL

Könnte die Therapie mit Adcetris® (Brentuximab Vedotin) einige Patienten mit rezidiviertem/refraktärem systemischem anaplastisch-großzelligem Lymphom (r/r sALCL) heilen? Diese Frage stellt sich nach der jüngsten Auswertung einer Phase-II-Studie mit 58 Patienten in dieser Indikation, die auf der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) präsentiert wurde. Fast vier Jahre nach der ersten Dosis lag die geschätzte Überlebensrate bei...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie