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Medizin

25. März 2015

Update der AGO-Leitlinie 2015: Oncotype DX Brustkrebstest auch empfohlen für nodal-positive Patientinnen und für das Risiko von Spätmetastasierung

Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e. V. (AGO) hat in ihrem Update* von 2015 ihre Behandlungsleitlinien folgendermaßen erweitert: Empfehlung von Oncotype DX zum Einsatz bei nodal-positiven Brustkrebspatientinnen und zur Risikoeinschätzung von Spätmetastasierung. Die AGO bestätigt erneut, dass Oncotype DX als einziger Genexpressionstest prädiktive Informationen zum Nutzen einer Chemotherapie liefert. Die GBA geht nun den ersten Schritt...

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Studie zur First-Line-Therapie des fortgeschrittenen Melanoms vorzeitig beendet: Höhere Rate bei progressionsfreiem und Gesamt-Überleben unter Pembrolizumab im Vergleich zu Ipilimumab

Die randomisierte, pivotale Phase-III-Studie KEYNOTE-006 hat ihre zwei primären Endpunkte, progressionsfreies Überleben und Gesamtüberleben, erreicht. In der Studie wurde Pembrolizumab mit Ipilimumab als Erstlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom verglichen. Die Studie wird aufgrund der Empfehlung des unabhängigen Data Monitoring Committee vorzeitig beendet. In der Studie zeigte Pembrolizumab statistisch signifikante und klinisch bedeutende ...

Hydromorphon gegen Tumorschmerz: Effektive und effiziente Schmerztherapie durch neuartiges 24h-Hydromorphon

Im Rahmen des Anwenderseminars "Hydromorphon gegen Tumorschmerz - Lahme Ente oder schneller Flitzer?" beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2015 in Frankfurt a. M. stellten Dr. Johannes Horlemann, Kevelaer, und Norbert Schürmann, Moers, aktuelle Therapieansätze in der Schmerz- und Palliativmedizin zur Behandlung von Tumorpatienten vor. Der Fokus lag auf der Therapie starker und sehr starker chronischer bzw. akuter Schmerzen mit dem bereits langjährig...

Neuroblastom: Erhöhte IGF2BP1-Expression korreliert mit höherer Sterberate

Das Neuroblastom ist für etwa 15% aller Krebstodesfälle im Kindesalter verantwortlich. Obwohl seit mehr als 20 Jahren bekannt ist, dass ein Teil des Chromosoms 17 bei dieser Krankheit vervielfältigt vorliegt, konnten Wissenschaftler die krankheitsrelevanten Gene nicht identifizieren. Forscher des Instituts für Molekulare Medizin fanden nun heraus, dass die massiv erhöhte Expression des IGF2BP1-Gens in den aggressiven Formen des Neuroblastoms mit einer drastisch...

Englerin-A aus der Rinde des Phyllanthus-Baums erhöht Kalziumkonzentration in Nierenkrebszellen und tötet diese ab

Amerikanische Wissenschaftler haben 2009 mehr als 30 Substanzen aus Phyllanthus engleri gewonnen und ihre Wirksamkeit auf Krebszellen analysiert. Demnach ist eine Variante von Englerin-A aus der Rinde des Baumes, das sogenannte (-)-Englerin-A, besonders wirksam gegen Nierenkrebszellen und einige andere Krebsformen. Im selben Jahr hat die Gruppe von Mathias Christmann, der heute an der Freien Universität in Berlin forscht, diese komplexe Verbindung synthetisch hergestellt....

Beeinflussung der Genexpression: CARM1 methyliert Notch-Protein

Die Entwicklung eines Organismus aus einer befruchteten Eizelle wird durch eine überraschend kleine Zahl evolutionär hochkonservierter Signalkaskaden gesteuert. Eine solche Kaskade ist der Notch-Signalweg. Aufgrund dieser fundamentalen Bedeutung haben Mutationen im Notch-Gen schwerwiegende Folgen für den Organismus. So sind Notch-Mutationen, die den Abbau des Notch-Proteins stören, eine der häufigsten Ursachen bei der akuten lymphoblastischen Leukämie....

XCR1-Rezeptor an dendritischer Zelle: Forscher entwickeln Impfverfahren gegen Tumoren

Impfen gegen schon bestehende Tumoren war bisher nicht erfolgreich - jetzt ist es einer Arbeitsgruppe am Robert-Koch-Institut Berlin gelungen, bestimmte Immunzellen so zu verändern, dass sie Tumorzellen eliminieren, wie es nach einer Impfung Viren im Körper geschieht: Das Team um Richard Kroczek zeigte im Tiermodell, dass sich Killer-T-Zellen im Körper effektiv vermehren und speziell aktivieren lassen, so dass sie Tumoren attackieren. Die Forscher nutzen dabei ganz...

Immunzellen des Menschen gegenüber Tumorantigen MAGE-A1 offenbar tolerant/Forschung mit T-Zell-Rezeptoren aus Mausmodell

Forschern des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Berlin-Buch, ist es gelungen, Zellen des Immunsystems im Labor so aufzurüsten, dass sie Krebszellen ganz gezielt erkennen und zerstören können. Das Selbstverteidigungssystem des Körpers ist darauf trainiert, zwischen fremd und eigen zu unterscheiden und körperfremde Strukturen zu erkennen und zu zerstören....

23. März 2015

Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung genehmigt Fördermittel für 24 neue Projekte mit 4,4 Mio. Euro

Die José Carreras Leukämie-Stiftung gibt den Start von 24 neuen Forschungsprojekten bekannt. Die Projekte werden mit rund 4,4 Mio. Euro gefördert. Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung: "Im Namen aller Patienten und derer Angehörigen bedanken wir uns von der José Carreras Leukämie-Stiftung bei allen Spendern und Unterstützern, die dieses nachhaltige Engagement gegen...

18. März 2015

Frauenärztliche Bundesakademie: Nebenwirkungen der Krebstherapie - wie kann man vorbeugen, wie kann man behandeln?

Onkologische Therapien haben nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen. Dabei ist zwischen akuten und chronischen sowie zwischen gut und schwer oder gar nicht behandelbaren Begleiterscheinungen zu unterscheiden. Während heute Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Blutbildveränderungen in der Regel beherrschbar sind, bedeuten andere Veränderungen wie die Neuropathie und das Fatiguesyndrom auch über die Therapiedauer hinweg deutliche Einschränkungen...

ÄZQ: Patientenleitlinie "Psychoonkologie" zur Kommentierung freigegeben

Laienverständliche Versionen ärztlicher Leitlinien sind im Leitlinienprogramm Onkologie verpflichtend. Jetzt steht die neue Patientenleitlinie "Psychoonkologie - Psychosoziale Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige" bis zum 14.04.2015 zur öffentlichen Konsultation im Internet bereit. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, den Text kritisch zu lesen und dem Redaktionsteam ihre Kommentare zu schicken.

Mifamurtid beendet die Stagnation in der Behandlung des Osteosarkoms - Verbesserung des 6-Jahres-Gesamtüberlebens von 70 auf 78%

Das Osteosarkom ist der häufigste maligne primäre Knochentumor, zählt mit einer Inzidenz von 0,2-0,3 pro 100.000 Menschen pro Jahr in der EU jedoch zu den Orphan Diseases. Mit dem derzeitigen Behandlungsstandard aus Operation plus neoadjuvanter und adjuvanter Kombinationschemotherapie erreichen bisher 60-70% der Patienten mit einem lokalisierten Tumor ein ereignisfreies Überleben von 5 Jahren (1). Neue Therapieoptionen waren erforderlich, denn geänderte oder...

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Der lange Weg bis zur Zulassung eines Arzneimittels

Die Zulassung eines neuen Arzneimittels und die Erweiterung der Indikation eines bereits zugelassenen Arzneimittels sind streng geregelt. Die europäische oder deutsche Zulassungsbehörde fordert den Nachweis von Wirksamkeit und Unbedenklichkeit, wofür das Arzneimittel verschiedene Phasen der klinischen Prüfung durchlaufen muss. Wie die Arzneimittelprüfung durchzuführen ist, legt das Arzneimittelgesetz (AMG) von 1976 fest, das zuletzt durch die 15. Novelle von...