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Medizin

05. Februar 2016

Cushing-Syndrom: Genmutation führt zu Cortisol-Überschuss

Ein kleiner Tumor in der Nebenniere kann dem Körper dauerhaft eine Überdosis des Stresshormons Cortisol zuführen und ein Cushing-Syndrom auslösen. Ursache sind Genmutationen, die die Hormonproduktion unkontrolliert steigern. Diese Entdeckung wird die Diagnose vereinfachen und die Therapie verbessern, erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Vorfeld der 12. Deutschen Nebennierenkonferenz, die vom 12. bis 14. Februar 2016 in Rostock...

G-BA: Beträchtlicher Zusatznutzen von Pembrolizumab beim Melanom

Laut dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) liegt nach der frühen Nutzenbewertung nach AMNOG für Pembrolizumab (KEYTRUDA®) ein beträchtlicher Zusatznutzen bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten mit fortgeschrittenem Melanom gegenüber dem bisherigen Goldstandard vor. Vorangegangen war im Dezember 2015 eine mündliche Anhörung beim G-BA. Im November 2015 war die Dossierbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit...

SQ-NSCLC: G-BA attestiert Nivolumab beträchtlichen Zusatznutzen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute seinen Beschluss zur Zusatznutzenbewertung von Nivolumab (Opdivo®) veröffentlicht (1). Darin sieht der G-BA für Nivolumab einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen gegenüber Docetaxel für erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom mit plattenepithelialer Histologie (SQ-NSCLC) nach vorangegangener Chemotherapie. Für Patienten,...

04. Februar 2016

Ramucirumab erhält zwei weitere EU-Zulassungen

Die Europäische Kommission hat dem monoklonalen Antikörper Ramucirumab (Cyramza®) am 25.01.2016 die Zulassung in den folgenden zwei zusätzlichen Indikationen erteilt: In Kombination mit Docetaxel zur Behandlung vorbehandelter erwachsener Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) unabhängig vom histologischen Subtyp und in Kombination mit FOLFIRI (5-Fluorouracil, Folinsäure, Irinotecan) zur...

DKTK fördert innovative Studien zu Krebstherapien

Im „Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung“ (DKTK) haben Tübinger Wissenschaftler mehr als 2,6 Millionen Euro für Projekte zur Krebsforschung eingeworben. Tübingen ist einer von acht Standorten des DKTK, das vom Bundesforschungsministerium im Rahmen der deutschen Gesundheitszentren gefördert wird. In einem internen „Joint Funding Wettbewerb“ unterstützt das DKTK herausragende, überregionale Studien. Die Tübinger...

Medizinische Biotechnologie im Kampf gegen Krebs

Innerhalb von wenigen Monaten wurden von der Europäischen Kommission gleich drei innovative Krebstherapien von Amgen zugelassen – gegen das rezidivierte multiple Myelom, gegen die akute lymphatische Leukämie und gegen das metastasierte Melanom. Diese neuen Therapieansätze werden damit  2016 Krebspatientinnen und -patienten in Deutschland und weltweit zur Verfügung stehen.  Nach neuesten Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts (RKI) Berlin rechnen Experten...

Tumortherapie: US-Patent für Amatoxin-Konjugate erteilt

In den USA ist ein wichtiges Patent für die proprietäre ADC-Technologie zur Herstellung von Antikörper-Amanitin-Konjugaten erteilt worden. Das Patent mit dem Titel "Amatoxin armed therapeutic cell surface binding components designed for tumor therapy" wurde von Prof. Dr. Heinz Faulstich und Mitarbeitern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) eingereicht und von Heidelberg Pharma im Dezember 2009 exklusiv einlizenziert. Gegenstand des Patents ist die chemische...

Weltkrebstag: Deutsche wissen zu wenig über Krebs

Am 4. Februar findet zum elften Mal der Weltkrebstag statt, der die Menschen für die Krankheit sensibilisieren soll. Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland: Jährlich sterben über 220.000 Bundesbürger an bösartigen Tumoren. Im Laufe seines Lebens erhält fast jeder zweite Deutsche eine Krebsdiagnose. Damit stellt sich auch die Frage: Wie gut wissen die Deutschen über die Volkskrankheit Bescheid? Welche Vorsorgeuntersuchungen sind wann...

03. Februar 2016

TSC-AML: Zielgerichtete Therapie mit Everolimus

Die Prognose bei erwachsenen Patienten mit Tuberöser Sklerose (TSC) wird entscheidend durch die Nierenbeteiligung mit der Gefahr von Blutungen aus renalen Angiomyolipomen (AML) bestimmt (1). Der mTOR(A)-Inhibitor Everolimus (Votubia®) stellt die einzige medikamentöse Therapie bei renalen TSC-assoziierten Angiomyolipomen mit erhöhtem Komplikationsrisiko dar (2,3). Wie renale AML gehören auch retinale Hamartome zu den diagnostisch relevanten...

Leitlinien für Schwangere mit hämatologischer Krebserkrankung

Eine international gültige Therapieempfehlung für Schwangere mit einer hämatologischen Krebserkrankung gab es bislang nicht. Um diese Lücke zu schließen, hat eine internationale Expertengruppe nun Leitlinien für das komplexe Management von hämatologischen Krebserkrankungen während der Schwangerschaft entwickelt, die den behandelnden Ärzten als Orientierungs- und Entscheidungshilfe bei der Festlegung der geeigneten Therapiestrategie dienen sollen.

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie