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Medizin

04. März 2016

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TNM-Klassifikation eigens für HPV-positive Oropharynx-Karzinome

Bei Krebs im Mund-Rachenraum, der mit humanen Papillomaviren (HPV+) assoziiert ist, handelt es sich um eine sich schnell entwickelnde Erkrankung mit jedoch meist guter Prognose. In vielen Algorithmen wird der HPV-Status lediglich als Stratifizierungsfaktor mit einbezogen und nicht als eigene Entität gesehen. Die International Collaboration on Oropharyngeal cancer Network for Staging (ICON-S) hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine spezifische TNM-Klassifikation nur für HPV+...

Plattenepithel-NSCLC: Necitumumab in der EU zugelassen

Die Europäische Kommission hat am 15. Februar 2016 die Zulassung für Necitumumab (Portrazza®) in Kombination mit Gemcitabin/Cisplatin zur Behandlung von Chemotherapie-naiven Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem plattenepithelialen NSCLC bei nachgewiesener Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR)-Expression erteilt. Necitumumab ist in dieser Indikation der erste Antikörper, der in der EU zur Behandlung Chemotherapie-naiver Patienten zugelassen...

Merkelzellkarzinom: Histon-Deacetylase-Inhibition revidiert "epigenetic silencing"

Das Merkelzellkarzinom gehört zu den gefährlichsten Hautkrebsarten, weil es sich häufig ausbreitet und Metastasen bildet. Etwa ein Drittel der Patienten stirbt an der Erkrankung. Bisher war diese Hautkrebsform selten und betraf hauptsächlich die über 70-Jährigen, seit einigen Jahren steigt jedoch die Häufigkeit auch bei jüngeren Menschen. Wissenschaftler haben nun einen Weg gefunden, den Tumor für die Immunabwehr sichtbar zu machen; bisherige...

03. März 2016

Reichweite von Protonen bei Bestrahlung im Patienten messbar

„Heute sind wir an einem Punkt in der Protonentherapie angekommen, dass wir sagen können, viele Tumore, die bislang schlecht chirurgisch behandelt werden konnten, können mittels einer wirkungsvollen Bestrahlung gut in Schach gehalten werden“, sagt Prof. Michael Baumann, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und des gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) getragenen OncoRay...

Zulassung neuer Wirkstoffe in der uroonkologischen Immuntherapie

Eine Tumorerkrankung mit dem eigenen Immunsystem angreifen? Genau dieser Mechanismus wird durch verschiedene neue Substanzen aus dem Bereich der „Immunonkologie“ verfolgt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Therapieansätzen, wie der Chemotherapie, bei denen der Tumor direktes Ziel des Wirkstoffes ist, funktionieren die Immunonkologika über eine verstärkte Immunantwort und die daraus resultierende anti-tumoröse Wirkung der körpereigenen Abwehr....

02. März 2016

Hauttumorzentrum des Universitätsklinikums Halle zertifiziert

Unter dem Dach des Krukenberg-Krebszentrum Halle wurde das neugegründete Hauttumorzentrum (HTZ) am Universitätsklinikum Halle (Saale) erfolgreich von einem unabhängigen Institut der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Dem Hauttumorzentrum wurde nun ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001: 2008 bescheinigt. Mit dem zertifizierten HTZ wird eine leitliniengerechte Behandlung der Patienten gewährleistet, die ein breites Spektrum an Diagnostik, Therapie,...

Lenvatinib als Behandlungsoption bei Schilddrüsenkarzinom

Auf den onkologischen Herbstkongressen 2015 wurden die klinischen Herausforderungen der Behandlung des Schilddrüsenkarzinoms thematisiert. Insbesondere beim radiojodrefraktären differenzierten Schilddrüsenkarzinom (RR-DTC) waren bislang die Handlungsoptionen begrenzt. Für RR-DTC-Patienten hat die EU-Zulassung des Tyrosinkinase-Inhibitors (TKI) Lenvatinib (LENVIMA®) im Mai 2015 eine Behandlungsoption eröffnet, die bei einer hohen Ansprechrate...

Molekulare Analytik von Hirntumoren bei Kindern

Ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg hat eine Gruppe der primitiven Hirntumoren bei Kindern umfassend molekular analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass die Mehrheit der so diagnostizierten Fälle molekular mit anderen Hirntumorarten übereinstimmt und entsprechend behandelt werden muss. Ein weiterer Teil der Tumoren ließ sich anhand molekularer Merkmale in vier...

Patienten sollen besser informiert und mehr einbezogen werden

Die Patientenorientierung stärken: Das fordern Experten im Rahmen des Nationalen Krebsplans des Bundesministeriums für Gesundheit als ein wichtiges Handlungsfeld. Ziel dabei ist es, Krebspatienten und ihre individuellen Bedürfnisse in wichtige medizinische Entscheidungen einzubinden. „Die Basis dafür ist ein gutes und für Patienten und Angehörige verständliches Informationsangebot“, erklärte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der...

P4-Konzept: Therapien für den individuellen Patienten

Auf dem diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin zieht sich das Konzept der sog. P4-Medizin des US-Biomediziners Leroy Hood als roter Faden durch das wissenschaftliche Programm. Er beschreibt eine moderne Medizin, deren Kerngedanke es ist, wirksam Krankheiten vorzubeugen, mittels fortschrittlicher Methoden präzise Diagnosen zu stellen und innovative, individuell auf den Patienten abgestimmte Therapien zu entwickeln. Der Patient selbst soll Teil des Behandlungsteams sein...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie