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Medizin

17. März 2016

BPI gewinnt Klage vor dem Berliner Verwaltungsgericht – G-BA muss transparenter werden

Das Informationsfreiheitsgesetz gilt auch für die Unterausschüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Das hat das Verwaltungsgericht in Berlin heute festgestellt: Der G-BA muss demnach auf Anfrage Auskunft geben über die Mitglieder seiner Unterausschüsse. „Das Gericht hat mit seinem Urteil bestätigt, dass die Pharmaindustrie auch ein berechtigtes Interesse an transparenten Informationen  hat“, so Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender...

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Mutations-Analyse und Charakterisierung des Follikulären Lymphoms

Etwa 4.000 bis 6.000 Menschen pro Jahr erkranken in Deutschland an einem follikulären Lymphom. Auslöser sind entartete Vorläuferzellen des Immunsystems, die sich unkontrolliert teilen. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, lässt sie sich in der Regel gut behandeln; in fortgeschrittenen Stadien ist eine Heilung in der Regel nicht mehr möglich. Allerdings lässt sich dann das Voranschreiten der Krankheit deutlich verlangsamen.

Weichgewebesarkome: Verbesserung der Prognosen durch Vernetzung

Die Entwicklung eines Netzwerks von Referenzzentren sowie die Ergreifung von Maßnahmen zur Förderung der Forschung von und dem Zugang zu Behandlungen – dies sind zwei maßgebliche Aspekte zur Verbesserung der Prognosen von Patienten mit Weichgewebesarkom (Soft Tissue Sarcome (STS)). Diese seltene Krebsform entsteht in Gewebe, das andere Körperstrukturen unterstützt und umgibt, wie beispielsweise Muskeln, Fett, Blutgefäße, Nerven, Sehnen und...

"Forschungspreis Prostatakarzinom" ausgeschrieben

Mit dem „Forschungspreis Prostatakarzinom“ unterstützt das Münchener Pharmaunternehmen Astellas bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) zum wiederholten Mal den wissenschaftlichen Nachwuchs aus Klinik und Praxis. Die Auszeichnung wird für herausragende wissenschaftliche Forschungsprojekte zum Prostatakarzinom vergeben, die in Deutschland durchgeführt werden. Nachwuchswissenschaftler sind aufgerufen, sich bis...

Darmkrebs: Sulforaphan beeinflusst Wirkung von Prüfmedikament PR-104A positiv

Darmkrebszellen, die mit einem Inhaltsstoff von Broccoli vorbehandelt werden, werden eher von einem sich in Entwicklung befindlichen Krebsmedikament abgetötet, fanden ETH-Wissenschaftler heraus. Gewisse Nahrungsmittel können die Aktivität von körpereigenen Enzymen verändern und damit die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Bekannt ist beispielsweise der nachtteilige Effekt von Grapefruits auf eine Reihe von Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen und zur...

Allel CYP3A7*1C: Schlechteres Outcome nach Chemotherapie

CYP3A-Enzyme verstoffwechseln endogene Hormone ebenso wie eine Chemotherapie, wenn diese zum Einsatz kommen muss. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen einem bestimmten CYP3A-Genotyp und dem klinischen Behandlungsergebnis von Patienten mit CLL, Brust- und Lungenkrebs nach Chemotherapie, wie eine Studie nun nahelegt. Der Single-Nukleotid-Polymorphismus (SNP) rs45446698 war am stärksten mit einem schlechten Outcome dieser Patienten assoziiert. Dieser SNP kennzeichnet das Allel...

16. März 2016

Sport zeigt positive Wirkung bei Krebserkrankungen

Dass Sport sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirkt, ist allgemein bekannt. Ebenso kann Sport der Entstehung von Krebs entgegenwirken und sogar das Befinden von krebskranken Patienten während einer Strahlentherapie verbessern. Aktuelle Studienergebnisse zur Rolle körperlicher Aktivität bei der Therapie von Krebserkrankungen stellen Experten auf dem 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) in Mannheim vor.

Malignes Melanom: Zellen nutzen cGMP-Signalweg fürs Wachstum/ Sildenafil riskant?

Sildenafil wird häufig bei Männern zur Behandlung von Erektionsproblemen eingesetzt. Prof. Robert Feil und seine Arbeitsgruppe vom Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen konnten im Tierversuch und an menschlichen Zellkulturen nun nachweisen, dass Sildenafil offenbar stimulierend in die Wirkung des Botenstoffes cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) eingreift, was wiederum das Wachstum von bereits bestehenden bösartigen Melanomen...

Armutsfalle Krebsbehandlung: Anhaltende psychische und körperliche Beeinträchtigungen nicht selten

Das Überleben einer Krebserkrankung ist eigentlich ein Anlass zum Feiern, doch drei von zehn Betroffenen haben danach finanzielle Probleme, die oft anhaltende psychische und körperliche Beeinträchtigungen mit sich bringen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Virginia Commonwealth University School of Pharmacy. Zahlreiche US-Krebspatienten und Krebs-Überlebende meiden oder verzögern die medizinische Versorgung. Sie gehen nicht zu Arztterminen und nehmen Medikamente...

mBC: Wirkmechanismus spricht für frühen Einsatz von Eribulin

Eribulin (Halaven®) hat sich zur Behandlung von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom (mBC) ab der Zweitlinie im klinischen Alltag bewährt. Der nicht Taxan-basierte Mikrotubuli-Inhibitor aus der Gruppe der Halichondrine kann als einzige Monochemotherapie das Gesamtüberleben (OS) bei Anthrazyklin- oder Taxan vorbehandelten Patientinnen verbessern. Auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2015 wurde eine Reihe von...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie