Samstag, 27. Februar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Zytiga
Zytiga
Medizin

Beiträge zum Thema: Studie

16. September 2020

HR+, HER2- Mammakarzinom: Geringer Zusatznutzen für Abemaciclib + Fulvestrant

HR+, HER2- Mammakarzinom: Geringer Zusatznutzen für Abemaciclib + Fulvestrant
© SciePro - stock.adobe.com

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Abemaciclib (Verzenios®) (1) in Kombination mit Fulvestrant einen geringen Zusatznutzen nach vorangegangener endokriner Therapie des fortgeschrittenen Hormonrezeptor-positiven (HR+); HER-2-negativen (HER2-) Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen zuerkannt (2). Entscheidend hierfür waren Daten der Zulassungsstudie MONARCH 2, in der Abemaciclib + Fulvestrant im Vergleich zu Placebo und Fulvestrant eine signifikante Verlängerung des...

Anzeige:
Adakveo
Adakveo
 

Rezidivierte ALL: Positive Ergebnisse zu Blinatumomab bei pädiatrischen Patienten

Im Rahmen der virtuellen Jahrestagung der European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) wurden am 31. August 2020 im Presidential Symposium Ergebnisse der offenen, randomisierten, kontrollierten, globalen, multizentrischen Phase-III-Studie NCT02393859 präsentiert. In dieser Studie erhielten Kinder mit Hochrisiko B-Zell akuter lymphatischer Leukämie (ALL) im ersten Rezidiv nach Induktionstherapie und 2 Blöcken einer Konsolidierungs-Chemotherapie 1:1 randomisiert...

10. September 2020

Erstlinientherapie des ED-SCLC: Zulassungserweiterung für Durvalumab

Durvalumab (IMFINZI®) wurde am 27. August 2020 EU-weit in Kombination mit einer Chemotherapie aus Etoposid plus entweder Cisplatin oder Carboplatin mit anschließender Durvalumab Erhaltungstherapie für die Erstlinienbehandlung von Erwachsenen mit kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC) im fortgeschrittenen Stadium (Extensive Disease, ED) zugelassen. Neben einem signifikanten und anhaltenden Vorteil im Gesamtüberleben (OS) konnte erstmals über 24 Monate ein...

CLL: Chemotherapiefreie Erstlinienbehandlung mit Venetoclax + Obinutuzumab

CLL: Chemotherapiefreie Erstlinienbehandlung mit Venetoclax + Obinutuzumab
© jarun011 - stock.adobe.com

Die CLL14-Studie untersucht Wirksamkeit und Sicherheit einer auf weniger als 12 Monate begrenzten Behandlung mit Venetoclax (Venclyxto®) und Obinutuzumab (VenO) im Vergleich zu einer Chemoimmuntherapie mit Chlorambucil und Obinutuzumab (ClbO) bei nicht vorbehandelten Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL). Auch 3 Jahre nach Untersuchungsbeginn und mindestens 24 Monate nach Behandlungsende weisen die Patienten im VenO-Behandlungsarm ein überlegenes...

Vorstellung neuartiger Wirkansätze auf dem ESMO Virtual 2020

Vorstellung neuartiger Wirkansätze auf dem ESMO Virtual 2020
© Spectral-Design - stock.adobe.com

Bayer stellt neue Daten seines wachsenden Onkologie-Portfolios auf dem virtuellen Kongress 2020 der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) vom 19.-21. September 2020 vor. Dabei geht es um neuartige und differenziert wirkende Therapieansätze, die die Behandlungsergebnisse für Patienten verbessern können, sowie um die Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Behandlungen bei verschiedenen Tumortypen und in Kombination mit Immuntherapien.

09. September 2020

Multiples Myelom: Im Rezidiv hoher Bedarf an neuen Therapien

„In der Erstlinientherapie des Multiplen Myeloms (MM) hat es v.a. durch synergistische Kombinationen rasante Fortschritte gegeben", so Prof. Dr. med. Christoph Scheid, Köln. Trotz vieler Therapiemöglichkeiten in den früheren Therapielinien besteht jedoch weiterhin ein hoher unmet medical need beim rezidivierten/refraktären (r/r) MM in den späteren Linien, da hier das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) bei nur 3-4 Monaten liegt. Entscheidend...

Polycythaemia vera: Die Bestimmung einzelner DNA-Varianten ermöglicht eine effektivere Behandlung

Polycythaemia vera: Die Bestimmung einzelner DNA-Varianten ermöglicht eine effektivere Behandlung
© Sashkin / Fotolia.com

Interferon alpha (IFN-alpha) wird in unterschiedlichen Formulierungen zur Behandlung der Polycythaemia vera (PV) – allerdings ist die Behandlung nicht bei allen Patienten gleich erfolgreich. Eine Forschungsgruppe unter der Leitung des Molekularbiologen Robert Kralovics von der Abteilung für Laboratoriumsmedizin der MedUni Wien und vom CeMM-Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften konnten nun durch genetische...

  ... ...  

Das könnte Sie auch interessieren

70 Prozent der Deutschen fürchten Tumor, Engagement für Gesundheit wächst

70 Prozent der Deutschen fürchten Tumor, Engagement für Gesundheit wächst
© pressmaster / Fotolia.com

Sieben von zehn Menschen in Deutschland fürchten sich am meisten vor Krebs. Bei Erwachsenen zwischen 30 und 44 Jahren und Frauen ist die Angst besonders groß. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Studie der DAK-Gesundheit. Ein weiteres zentrales Ergebnis: Das Engagement für die eigene Gesundheit wächst. Immer mehr Menschen gehen zu Vorsorgeuntersuchungen und halten sich mit Sport und gesunder Ernährung fit.

40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs

40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs
© kuznetsov_konsta / Fotolia.com

Am 26. August 2016 begeht die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) im Rahmen ihrer Bundestagung ihr 40-jähriges Jubiläum. Als einer der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeverbände Deutschlands leistet sie unverzichtbare Hilfe für Betroffene und beeinflusst aktiv politische Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen. Dort tritt sie für die Bedürfnisse von Betroffenen ein – dass Patienten heute wesentlich mehr Recht auf Mitsprache...

Künstlerische Therapien in der Krebsbehandlung

Künstlerische Therapien in der Krebsbehandlung
© ChenPG / Fotolia.com

Viele Krebspatienten schöpfen durch Musik, Malen oder andere künstlerische Tätigkeiten neue Kraft. Doch lange Zeit reichte der wissenschaftliche Kenntnisstand nicht aus, um die Wirkung von Musik- oder Kunsttherapien zu belegen. Erst in den letzten Jahren wurden hierzu vermehrt psychoonkologische Studien durchgeführt, in denen es gelang, die Steigerung des Wohlbefindens von Patienten durch künstlerische Betätigungen nachzuweisen.