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Medizin

07. Juli 2017

Potential und Gefahr einer adjuvanten Immunmodulation mit IL-15 beim Mammakarzinom

Tumortherapien, die die körpereigene Immunabwehr stimulieren, sind vielversprechend im Kampf gegen Krebs. Die von der Forschergruppe Wege und Brockhoff generierten „Humanisierten Tumormäuse (HTM)“, die gleichzeitig humanes Tumorwachstum und ein humanes Immunsystem ausbilden, ermöglichen die Untersuchung von innovativen immuntherapeutischen Ansätzen unter Bedingungen, die der klinischen Situation ähnlich sind.

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Tumortherapiefelder – Eine innovative Therapie gegen das Glioblastom

In der traditionellen Behandlung des Glioblastoms haben sich in den letzten Jahren wenige Neuerungen ergeben. TTFields – elektrische Wechselfelder niedriger Intensität und intermediärer Frequenz – in Kombination mit Temozolomid (TMZ) sind eine neuartige zugelassene Behandlungsmethode für diese Indikation. Es hat sich gezeigt, dass diese Kombinationstherapie sowohl das Gesamtüberleben verlängert, als auch die Zeit, in der das Tumorwachstum nicht...

Krebsforschung: Initiative zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung

Der Wissenschaftsstandort Deutschland ist gefährdet: Immer seltener engagieren sich junge Wissenschaftler in der Krebsforschung. „Der Mangel an Nachwuchswissenschaftlern droht, die Forschungskultur in der Onkologie in Deutschland aus der Bahn zu werfen“, warnte Prof. Dr. Martin Eilers auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Krebshilfe am 5. Juli 2017 in Berlin. Prof. Eilers ist Vorsitzender des Fachausschusses Forschung und des Beirates der Deutschen Krebshilfe. Die...

Gebärmutterhalskrebs: Tumore erkennen, bevor sie entstehen

Gebärmutterhalskrebs: Tumore erkennen, bevor sie entstehen
© CLIPAREA.com / Fotolia.com

Da sich das Zervixkarzinom in der Regel langsam entwickelt, sollen mit der Krebsfrüherkennung Zellveränderung aufgespürt werden, noch bevor Krebs entsteht. Die Krankenkassen zahlen bislang allen Frauen ab 20 Jahren einmal jährlich einen Pap-Abstrich. Bei diesem Test werden Schleimhautzellen an Gebärmutterhals und Muttermund abgestrichen und unter dem Mikroskop begutachtet. Das Ergebnis wird einer von mehreren Kategorien zugeordnet und kann Hinweise auf...

FLT3-positive AML: Midostaurin in Kombination mit Chemotherapie verlängert Gesamtüberleben

FLT3-positive AML: Midostaurin in Kombination mit Chemotherapie verlängert Gesamtüberleben
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Hoffnungsschimmer für Patienten mit akuter myeloischer Leukämie: Ein internationales Konsortium unter Beteiligung von Onkologen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat erfolgreich eine neue Therapie entwickelt. Mit dem Einsatz des Medikaments Midostaurin zusätzlich zur standardgemäßen Behandlung kann das durchschnittliche Gesamtüberleben von AML-Patienten mit einer speziellen Genmutation – des FLT3-Gens – von 25,6 Monaten auf 74,7 Monate...

Effektive Eisenchelation mit Deferasirox-Filmtablette

In der Behandlung der transfusionsbedingten Eisenüberladung kann eine effektive Chelation eine wirksame Reduktion des Serumferritin-Wertes, Senkung des Mortalitätsrisikos sowie Verbesserung der Lebensqualität bewirken (1,4).  Auch ältere Patienten mit Eisenüberladung profitieren von einer Chelattherapie (2). Neue Daten, die auf der diesjährigen Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) präsentiert wurden, weisen auf die zentrale Rolle der...

06. Juli 2017

EU-Zulassung für Ceritinib in der Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem, ALK-positivem NSCLC

Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Ceritinib (Zykadia®) erweitert: Ceritinib ist nun auch in der Erstlinientherapie bei erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem, Anaplastische-Lymphomkinase (ALK)-positivem, nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) indiziert. Die Zulassung folgt einer im Mai gegebenen positiven Stellungnahme des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) und gilt für alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union plus...

Senologie-Kongress: Komplementäre Misteltherapie erhält die Lebensqualität

Senologie-Kongress: Komplementäre Misteltherapie erhält die Lebensqualität
© A_Bruno / Fotolia.com

Komplementäre Maßnahmen als Ergänzung und Unterstützung der klassischen Tumortherapie tragen erheblich zum Erhalt der Lebensqualität während und nach der Behandlung bei. Sie werden von den betroffenen Patientinnen und Patienten heute immer häufiger in Anspruch genommen. Dabei spielt neben Bewegung, Ernährung und Mind-Body-Strategien auch die Phytotherapie mit Mistel eine wichtige Rolle.

DGHO: Patienten profitieren von größerem therapeutischen Werkzeugkasten

Die Hämatologie und Medizinische Onkologie ist eines der innovativsten Gebiete der Medizin. Das ist Segen und Verpflichtung zugleich: Segen, weil der therapeutische Werkzeugkasten immer umfangreicher wird, wovon Patientinnen und Patienten mit Krebs- und Bluterkrankungen profitieren. Verpflichtung, da das Wissen mit einer solch großen Geschwindigkeit wächst, dass es für die in der Behandlung Tätigen eine große Herausforderung ist, mit diesem Tempo mitzuhalten....

Elastosonografie unterstützt bei Tumor-Operation

Ob in der Frauenarztpraxis, beim Internisten oder Allgemeinmediziner – Ultraschallverfahren dienen vielfach diagnostischen Zwecken. Seit einiger Zeit kommen sie auch im OP-Saal zum Einsatz: Die Elastosonografie (ELS) liefert Neurochirurgen etwa bei Hirnoperationen wertvolle Informationen über das Gewebe. Dadurch kann die Lage von Tumoren häufig genau identifiziert und diese können gezielt entfernt werden – ohne das gesunde, benachbarte Gewebe zu schädigen,...

Metastasiertes Prostatakarzinom: Therapiesequenz beeinflusst Überlebenszeit

Die Therapiesequenz und die größtmögliche Anzahl an Therapielinien beeinflussen maßgeblich die Überlebenszeit von Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom, so das Resümee anlässlich der 8. Expertise Prostata in Eltville unter dem Vorsitz von Dr. med. Götz Geiges, Berlin. Die Therapiesequenz müsse für jeden Patienten individuell festgelegt werden – unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Tumors und des Patienten, der...

Eribulin eröffnet neue Perspektiven bei der Therapie des fortgeschrittenen Mammakarzinoms

Eribulin eröffnet neue Perspektiven bei der Therapie des fortgeschrittenen Mammakarzinoms
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Auf der 37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie in Berlin präsentierte Prof. Dr. Wolfgang Janni, Direktor der Frauenklinik des Universitätsklinikums Ulm, neue klinische Daten zur Wirksamkeit und zur Therapieerfolgskontrolle von Eribulin bei der Behandlung von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom. Im Rahmen einer Pressekonferenz gab Prof. Janni einen Überblick über die aktuellen Veränderungen der Therapielandschaft des Mammakarzinoms...

05. Juli 2017

Darm-Mikrobiom-Zusammensetzung beeinflusst Effektivität einer Immuncheckpoint-Blockade

Antibiotika vermindern die bakterielle Diversität im Darm und beeinflussen so die Zusammensetzung des Mikrobioms negativ. Aus präklinischen Untersuchungen weiß man, dass das Mikrobiom bei Krebs einen Einfluss auf die Effektivität einer Immuncheckpoint-Blockade hat. Die Interaktion zwischen einer Antibiotika-Behandlung und der Immuncheckpoint-Blockade wurde bislang nicht untersucht. In einer auf dem ASCO 2017 vorgestellten retrospektiven Analyse wurden Patienten mit RCC,...

Klinische Studie zur Sicherheit von NOX-A12 bei mCRC und Pankreaskarzinom startet

Klinische Studie zur Sicherheit von NOX-A12 bei mCRC und Pankreaskarzinom startet
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg wurden jetzt in einer klinischen Phase 1/2-Studie die ersten Patienten bei metastasierendem Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs behandelt. Ziel der Studie ist die Untersuchung der Sicherheit von NOX-A12 (Olaptesed Pegol) und dessen Effekt auf die Infiltration von Immunzellen in Tumoren als Monotherapie sowie der Sicherheit und Wirksamkeit von NOX-A12 in Kombination mit Pembrolizumab (Keytruda®).

Fortgeschrittenes Multiples Myelom: Anhaltende Wirksamkeit von Elotuzumab in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason

Ergebnisse des 4-Jahres-Follow-ups der Phase-III-Studie ELOQUENT-2 (1) bestätigten eine anhaltende Wirksamkeit von Elotuzumab (Empliciti®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (ELd) bei Patienten mit refraktärem oder rezidivierendem Multiplen Myelom gegenüber einer Therapie mit Lenalidomid und Dexamethason (Ld) allein. Außerdem zeigten die Daten ein Verträglichkeitsprofil, das konsistent mit dem früherer Ergebnisse war. Die Resultate...

RCC: IQWiG sieht einen beträchtlichen Zusatznutzen für Axitinib in einer Teilpopulation

Gestern veröffentlichte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) seine Einschätzung zu Axitinib. Anlass für die erneute Beurteilung war der Ablauf der zeitlichen Befristung der ersten Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung nach § 35a SGB V von Axitinib (1). Wie Pfizer kam das IQWiG zur Einschätzung, dass für einen Vergleich von Axitinib und Nivolumab keine geeigneten Daten zur...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie