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Medizin

11. Dezember 2017

Supportivtherapie: Komplementäre Therapieverfahren können onkologische Spitzenmedizin bereichern

Supportivtherapie: Komplementäre Therapieverfahren können onkologische Spitzenmedizin bereichern
© juritt / Fotolia.com

Bis zu 70% der Patienten mit Krebserkrankungen nutzen regelmäßig Naturheilverfahren, wovon allerdings nur ein Bruchteil – durchschnittlich 9% – ärztlich verordnet ist. Letzteres hält PD Dr. Claudia Löffler vom Onkologischen Zentrum der Universitätsklinik Würzburg für fragwürdig. „Es muss zur Aufgabe der „Schulmedizin“ werden, das Bedürfnis unserer Patienten nach entsprechenden Informationen zu erkennen und die...

G-BA veröffentlicht Neubewertung für Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab beim fortgeschrittenen Melanom

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute seinen Beschluss zur erneuten Nutzenbewertung von Nivolumab (Opdivo®) in Kombination mit Ipilimumab (Yervoy®) veröffentlicht. Darin sieht der G-BA im Vergleich zu einer Monotherapie mit Nivolumab keinen Beleg für einen Zusatznutzen bei nicht-vorbehandelten Patienten mit einem fortgeschrittenen Melanom mit BRAF-Wildtyp. In seiner Entscheidungsbegründung beruft sich der G-BA auf unvollständig...

CAR-T-Zellen auch beim multiplen Myelom in einer vielversprechenden Entwicklung

Körpereigene T-Lymphozyten, denen gentechnisch ein chimärer Antigenrezeptor (CAR) eingepflanzt wird (CAR-T-Zellen), sind eine große Hoffnung für die Behandlung von Patienten mit „austherapierten“ – vor allem hämatologischen – Krebserkrankungen. Was bei der pädiatrischen akuten lymphatischen Leukämie (ALL) bereits nachgewiesen und in den USA auch schon zugelassen ist, wird nun auch für andere Malignome wie das multiple Myelom...

Eisenchelation auch bei Niedrigrisiko-MDS mit Überlebensvorteil verbunden

Eisenchelation auch bei Niedrigrisiko-MDS mit Überlebensvorteil verbunden
© Elnur / Fotolia.com

Eine Eisenüberladung, meist durch häufige Erythrozytentransfusionen verursacht, erhöht Morbidität und Mortalität von Patienten mit den verschiedensten Grunderkrankungen, z.B. von solchen mit Niedrigrisiko-MDS (myelodysplastische Syndrome). Zahlreiche Untersuchungen lassen vermuten, dass eine Eisenchelationstherapie das Überleben solcher Patienten verlängert, und beim Kongress der American Society of Hematology (ASH) in Atlanta wurden 2 weitere, methodisch...

ACE-LY-004-Studie: Acalabrutinib mono erzielt hohe Gesamtansprechrate bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Mantelzelllymphom

Das Mantelzelllymphom (MCL) ist ein aggressives B-Zell non-Hodgkin Lymphom mit einer schlechten Prognose. Patienten mit rezidiviertem/refraktärem MCL (r/rMCL) zeigen geringe Gesamtansprechraten (ORR) und kurze Remissionen. Die Bruton-Tyrosinkinase (BTK) ist ein klinisch validiertes Target bei MCL. Acalabrutinib (ACP-196) ist ein hoch selektiver, kovalenter Inhibitor der BTK. Die Phase-II-Studie ACE-LY-004 untersuchte Wirksamkeit und Sicherheit der Acalabrutinib-Monotherapie bei...

Myelofibrose: Chronische Phase stärker differenzieren

Bei myeloproliferativen Erkrankungen wie der Myelofibrose wird ähnlich wie bei der chronischen myeloischen Leukämie eine chronische und eine akzelerierte Phase unterschieden, wobei letztere durch einen Blastenanteil in Knochenmark oder peripherem Blut zwischen 10% und 19% charakterisiert ist. Unklar war bisher, ob Patienten mit Myelofibrose in der chronischen Phase mit leicht erhöhten Blastenzahlen (5-9%) sich anders verhalten als solche mit niedrigerem Blastenanteil und ob...

HER2+ Brustkrebs: Kombinierte Checkpoint- und HDAC-Inhibition fördert Tumorsuppression und verbessert Überleben im Mausmodell

HER2+ Brustkrebs: Kombinierte Checkpoint- und HDAC-Inhibition fördert Tumorsuppression und verbessert Überleben im Mausmodell
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Checkpoint-Inhibition ist eine sehr erfolgreiche Behandlungsstrategie bei Krebsarten, die immunogen sind, d.h. die T-Zellen in die Tumormikroumgebung locken und zytotoxische Signalwege fördern. Während diese Strategie beim metastasierten Brustkrebs eine gewisse Wirksamkeit zeigt, sind die meisten Brusttumoren nicht sehr immunogen – wahrscheinlich aufgrund einer immunsuppressiven Mikroumgebung und der fehlenden Expression von Tumor-Antigenen und deren mangelnder Erkennung....

10. Dezember 2017

Therapiefreie Remission bei CML nach Nilotinib: Prognose genauso gut wie bei Weiterbehandlung

Das Absetzen von Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) ist ein neues Therapieziel bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML). In den beiden Studien ENESTfreedom und ENESTop konnte mehr als die Hälfte der Patienten, die Nilotinib entweder als Erst- oder als Zweitlinientherapie erhalten hatten, den jeweiligen TKI absetzen, ohne in der Folge ein molekulares Rezidiv zu erleiden. In einer gepoolten Analyse beider Studien (1) wurde untersucht, wie sich das Absetzen der Therapie auf die...

Midostaurin: Nutzen der Erhaltungstherapie bei FLT3-mutierter AML in randomisierter Studie überprüfen

In der Phase-III-Studie RATIFY (1) hatten Patienten mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) und Mutationen im Gen für den FLT3-Rezeptor zusätzlich zur Induktions- und Konsolidierungstherapie sowie als Erhaltungstherapie den niedermolekularen FLT3-Inibitor Midostaurin oder Placebo erhalten. Midostaurin hatte dabei zu einem signifikanten Überlebensvorteil gegenüber Placebo geführt. Um die Bedeutung der Erhaltungstherapie – die nur...

Gimema LAL1811-Studie: Ponatinib + Steroide bei älteren oder unfitten Ph+ ALL-Patienten

Gimema LAL1811-Studie: Ponatinib + Steroide bei älteren oder unfitten Ph+ ALL-Patienten
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Seit Tyrosinkinase-Inhibitoren in die Therapieregime der Ph+ ALL aufgenommen wurden, hat sich das Überleben dieser Patienten deutlich verlängert. Bei Erwachsenen mit Ph+ ALL zeigte Ponatinib + Chemotherapie eine 69%ige EFS-Rate und ein 3-Jahres-Gesamtüberleben von 83%. Bei unfitten oder älteren Patienten ist diese Therapie jedoch mit mehr Toxizitäten assoziiert. Die italienische Phase-II-Studie GIMEMA LAL1811 mit 42 unvorbehandelten Ph+ ALL-Patienten (n=33 über...

08. Dezember 2017

POETIC-Studie: Perioperative endokrine Therapie bringt bei ER+ frühem Brustkrebs keinen Vorteil bezüglich der Zeit bis zum Rezidiv

POETIC-Studie: Perioperative endokrine Therapie bringt bei ER+ frühem Brustkrebs keinen Vorteil bezüglich der Zeit bis zum Rezidiv
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Nach experimentellen Daten und kleinen Fallstudien wie IMPACT bestand die Annahme, dass eine perioperativ durchgeführte endokrine Therapie langfristig einen Vorteil für das krankheitsbezogene Outcome haben könnte. Die randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie POETIC* untersuchte bei Patientinnen mit ER-positivem frühen Brustkrebs, ob eine perioperative endokrine Therapie mit Letrozol oder Anastrozol das langfristige krankheitsbezogene Outcome verbessert; dies war...

Anwendbares Expertenwissen für die mRCC-Therapie

Wie ist die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) zu gestalten, um Patienten möglichst lange bei möglichst guter Lebensqualität behandeln zu können? Worauf ist besonders zu achten? Welche Möglichkeiten gibt es, hartnäckige Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen, ohne dafür ein Medikament absetzen zu müssen, das gute Wirksamkeit zeigt? Diese und weitere Fragen beantwortet eine Broschüre mit Bezug auf die zielgerichtete...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie