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Medizin

12. April 2018

Nationales Netzwerk soll Versorgung von Lungenkrebs-Patienten verbessern

Über ein bundesweites Netzwerk sollen in Deutschland künftig alle Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs Zugang zu molekularer Diagnostik und innovativen Therapien erhalten. Dafür schließen sich 15 universitäre Krebszentren im „nationalen Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs“ zusammen – darunter alle 13 onkologischen Spitzenzentren, die aktuell von der Deutschen Krebshilfe gefördert werden. Diese unterstützt das Vorhaben,...

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Erblicher Darmkrebs: Familienberatung, genetische Diagnostik und Vorsorge

Erblicher Darmkrebs: Familienberatung, genetische Diagnostik und Vorsorge
© MHH/Karin Kaiser

In den meisten Fällen ist Darmkrebs nicht erblich bedingt. In wenigen Familien besteht jedoch eine genetische Veranlagung – und damit ein hohes Wiedererkrankungsrisiko für die bereits erkrankte Person und ein hohes Risiko für Familienangehörige ebenfalls zu erkranken. Mit diesem Thema befassen sich Experten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Seit Anfang des Jahres ist die Hochschule Mitglied im Verbundprojekt „Familiärer Darmkrebs“ der...

Erhöhte Anti-Tumoraktivität natürlicher Killerzellen durch Verlust von CDK8

Das menschliche Immunsystem hat mit natürlichen Killerzellen eine angeborene Waffe gegen Krebs- und Virus-infizierte Zellen. Je höher die NK-Zell-Aktivität, desto höher ist deren Wirkung gegen den Tumor. ForscherInnen zeigten nun, dass die NK-Zellaktivität noch weiter gesteigert werden kann, wenn ihnen das Gen CDK8 genommen wird. Eine tragende Rolle von CDK8 ist bisher primär von Seiten des Tumors bekannt: dort ist es häufig überaktiviert und seine...

Krebsprävention: Verwandte von Krebspatienten wollen gesünder leben

Krebsprävention: Verwandte von Krebspatienten wollen gesünder leben
© highwaystarz / Fotolia.com

Viele Krebserkrankungen sind die Folge eines ungesunden Lebensstils und somit vermeidbar. Doch aus einer jahrelangen Routine auszubrechen und das Verhalten auch langfristig zu ändern, stellt eine enorme Herausforderung dar. Eine Änderungsbereitschaft ergibt sich oftmals erst dann, wenn bestimmte Ereignisse eintreten, die zum Nachdenken über die eigene Gesundheit anregen. Auch das Auftreten von Krebserkrankungen in der Familie könnte so ein Ereignis darstellen - und damit...

Ausschreibung von Promotionsstipendien

Entsprechend ihrem Motto „Krebs erforschen. Zukunft spenden.“ schreibt die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs auch 2018 2 weitere Promotionsstipendien aus. Mediziner, Juristen, Sozial- oder Kommunikationswissenschaftler und Wissenschaftler weiterer Fachbereiche, die an einer deutschen Universität oder Hochschule promovieren, können sich bei der Stiftung bis zum 30. Juni 2018 bewerben. Die Themenkomplexe „Junge Erwachsene mit Krebs im Alter...

11. April 2018

Chancen und Risiken von Gentherapien

Chancen und Risiken von Gentherapien
© Gernot Krautberger / Fotolia.com

Jedes Jahr erhalten hunderttausende Deutsche eine Krebsdiagnose. Ein Teil des Problems: Die schwache Reaktion des Immunsystems auf Tumorzellen. Neue Verfahren der Gentherapie setzen an dieser Stelle an. Mit der Genschere CRISPR-Cas9 wird es möglich sein, körpereigene Abwehrzellen so zu verändern, dass sie Krebszellen effektiver bekämpfen. Dabei findet ein Eingriff in das menschliche Erbgut statt. Doch wie gut sind die Chancen, Krebspatienten mit einer solchen Gentherapie...

Onkofreezing wird in Belgien übernommen

„Junge Krebspatientinnen und -patienten sollen sich zu 100% auf die Heilung konzentrieren können“, wird die belgische Gesundheitsministerin Maggie De Block von der Katholischen Nachrichtenagentur kna zitiert. Seit einem Jahr müssen junge krebskranke Frauen und Männer in Belgien das Einfrieren von Eizellen, Sperma oder Hodengewebe nicht mehr selbst finanzieren. Die belgischen Krankenkassen übernehmen die Kosten, die in Belgien zwischen 1.300 und 3.400 Euro...

Genetisches Risikoprofil kann Darmkrebsvorsorge verbessern

Genetisches Risikoprofil kann Darmkrebsvorsorge verbessern
© Mopic / Fotolia.com

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben einen Weg gefunden, das Auftreten von klinisch relevanten Darmkrebsvorstufen anhand einer Blutprobe vorherzusagen. Bei über 1.000 Menschen, die eine Vorsorge-Koloskopie wahrgenommen hatten, fahndeten sie nach winzigen Varianten im Erbgut (Einzelnukleotid-Polymorphismen), die mit dem Auftreten von Darmkrebs in Verbindung stehen. Jede Variante für sich hat nur eine geringe Aussagekraft – zusammengenommen...

Diffus-großzelliges B-Zell-Lymphom: Wirksamkeit und Sicherheit von Rituximab SC bestätigt

Eine aktuelle Analyse der internationalen PrefMab-Studie bestätigt MabThera® (Original-Biologikum Rituximab) erneut als wirksame und gut verträgliche Therapie für Patienten mit diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL). So zeigten die auf dem Jahreskongress der American Society of Hematology (ASH) präsentierten Daten ein Gesamtansprechen (OR) von über 90% (1). Die PrefMab-Studie verglich die subkutane Darreichungsform Rituximab SC...

Offener Brief und Richtigstellung des DKFZ zum Beitrag "Nach Krebserkrankung Reha-Antrag besser nicht zu früh stellen"

Sehr geehrter Herr Professor Rick, vielen Dank für Ihren Kommentar*, den wir auf den Seiten von JOURNAL ONKOLOGIE unter journalonko.de gelesen haben. Darin beziehen Sie sich auf den Beitrag „Nach Krebserkrankung Reha-Antrag besser nicht zu früh stellen“*. Gerne möchten wir die Möglichkeit nutzen und den Sachverhalt richtigstellen: Der Beitrag auf journalonko, auf den sich Ihr Kommentar bezieht, greift eine Pressemeldung auf, die wir am 06.03.2018...

09. April 2018

EMA prüft Zulassungsantrag von Cemiplimab zur Behandlung des fortgeschrittenen kutanen Plattenepithelkarzinoms

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den Marktzulassungsantrag für Cemiplimab zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem Plattenepithelkarzinom der Haut (cSCC, cutaneous Squamous Cell Carcinoma) oder Patienten mit lokal fortgeschrittenem cSCC, für die eine Operation nicht in Frage kommt, zur Prüfung angenommen. Cemiplimab ist ein in der klinischen Prüfung befindlicher humaner, monoklonaler Antikörper, der gegen PD-1 gerichtet ist.

Molekulare Testung bei Lungenkrebs wird viel zu selten durchgeführt

Molekulare Testung bei Lungenkrebs wird viel zu selten durchgeführt
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Inzidenz bei Lungenkrebs liegt in Deutschland bei  55.300 Fällen pro Jahr und ist gekennzeichnet durch eine hohe Mortalität. Lungenkrebs entsteht vorwiegend durch externe Faktoren wie Tabakrauch, Radon oder genetische Alterationen. Mehr als 80% aller Lungenkrebsfälle sind NSCLC. Entscheidend für den Einsatz einer personalisierten innovativen Therapiewahl beim NSCLC ist es, die betroffenen Patienten auf bestimmte Genmutationen molekulardiagnostisch zu testen....

G-BA bewertet Midostaurin mit einem beträchtlichen Zusatznutzen bei neu diagnostizierten AML-Patienten mit FLT3-Mutation

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht in seiner Bewertung zu Midostaurin (Rydapt®) einen beträchtlichen Zusatznutzen bei Patienten mit neu diagnostizierter, FLT3*-mutierter akuter myeloischer Leukämie (AML) (1). Der Multikinasen-Hemmer ist seit September 2017 bei neu diagnostizierter, FLT3-mutierter AML und bei 3 Formen der fortgeschrittenen systemischen Mastozytose (advSM) zugelassen (2).

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie