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Medizin

31. Januar 2019

CAR-T-Zellen beim MM: Studiendaten vom ASH 2018 zur Prüfsubstanz LCAR-B38M

Mediziner des Second Affiliated Hospital der Xi’an Jiaotong Universität in China haben auf dem ASH aktuelle Ergebnisse der laufenden Phase-I-Studie LEGEND-2 vorgestellt (1). Darin werden Patienten, die an einem fortgeschrittenen rezidivierten oder refraktären (r/r) Multiplen Myelom (MM) erkrankt sind, mit LCAR-B38M behandelt. Bei dieser Prüfsubstanz handelt es sich um eine gegen das B-Cell Maturation Antigen (BCMA) gerichtete CAR-T-Zelltherapie (1). Die Daten deuten auf...

RNA-Editierung: Risikoarme Reparatur fehlerhafter genetischer Information

Die Anwendung der Crispr/Cas-Methode beim Menschen, bei der mit einer Art Genschere die DNA dauerhaft verändert wird, steht stark in der Kritik. Zwar ist die Methode prinzipiell zur Gentherapie bei erblichen Krankheiten geeignet. Wenn bei der Behandlung jedoch Fehler auftreten, bleiben diese in der DNA verankert und werden an Nachkommen weitergegeben. Prof. Dr. Thorsten Stafforst vom Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen arbeitet gemeinsam...

Personalisierte CLL-Therapie: mittels epigenetischer Analysen und automatischer Mikroskopie wirksame Kombinationstherapien finden

Personalisierte CLL-Therapie: mittels epigenetischer Analysen und automatischer Mikroskopie wirksame Kombinationstherapien finden
© Ella Marushchenko

Neue Krebsmedikamente sind ein Eckpfeiler der personalisierten Medizin. Bei Blutkrebs verlangsamen sie oft nur das Fortschreiten der Krankheit und können den Krebs selten ganz besiegen. Betroffene müssen solche Medikamente daher dauerhaft einnehmen, verbunden mit schweren Nebenwirkungen und hohen Kosten für das Gesundheitssystem. Eine neue Studie am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der ÖAW gemeinsam mit der MedUni Wien zeigt, wie epigenetische Analysen...

Malignes Melanom Stadium III: Adjuvante Therapie mit PD-1-Inhibitor verlängert RFS signifikant

Bei Patienten mit Melanom in Stadium III kann die adjuvante Therapie mit Pembrolizumab die häufig ungünstige Prognose verbessern und das Rezidivrisiko nahezu halbieren. Mit Pembrolizumab (KEYTRUDA®) ist jetzt eine weitere neue Substanz auch für die adjuvante Therapie des Melanoms in Stadium III mit Lymphknotenbeteiligung nach kompletter Resektion zugelassen. Diese Patienten gelten als tumorfrei, haben aber häufig ein hohes Risiko für ein Rezidiv...

Nationale Dekade gegen Krebs: DKG beteiligt sich an Initiative der Bundesregierung zur Stärkung der Krebsforschung

Nationale Dekade gegen Krebs: DKG beteiligt sich an Initiative der Bundesregierung zur Stärkung der Krebsforschung
© Gorodenkoff / Fotolia.com

Mit der Initiative zur Nationalen Dekade gegen Krebs möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Krebsforschung und -prävention in Deutschland stärken und den Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis beschleunigen. Zur Planung und Umsetzung dieser Ziele hat das BMBF einen Strategiekreis ins Leben gerufen, in dem, neben dem Bundesgesundheitsministerium und weiteren Partnern, auch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) vertreten ist....

EAC und AEG: Adjuvante Therapie mit Durvalumab machbar und sicher

Ca. 30% der Patienten mit lokal fortgeschrittenem Adenokarzinom des Ösophagus (LA-EAC) erreichen mit simultaner Radiochemotherapie (RCT) gefolgt von Ösophagektomie eine komplette pathologische Remission (pCR). 70% jedoch haben ein hohes Rezidivrisiko mit einer 1-Jahres-rezidivfreien Überlebensrate (RFS) von 50%. Bisher konnte noch keine adjuvante Therapie das Überleben verbessern. Eine nun auf dem ASCO-GI präsentierte Phase-II-Studie (NCT02639065) untersuchte die...

30. Januar 2019

EPCR wichtiger Treiber der Blutbildung nach Stammzelltransplantation

EPCR wichtiger Treiber der Blutbildung nach Stammzelltransplantation
© PEI

Die hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) ist eine wichtige Therapieoption bei Patienten mit Störungen der Blutbildung. Auch bei der Gentherapie von Erkrankungen des blutbildenden Systems kommt sie zum Einsatz. Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, haben mit dem Endothelialen Protein-C-Rezeptor (EPCR) eine Zielstruktur identifiziert, mit der sich die Stammzelltransplantation positiv beeinflussen...

MM: immunmodulierende Substanzen zeigen hohen Nutzen in allen Therapielinien

Die Wirkstoffklasse der immunmodulierenden Substanzen (IMiDs®) nimmt in der Behandlung des multiplen Myeloms (MM) eine zentrale Rolle ein. Das ist u.a. in ihrer Schlüsselfunktion für moderne Kombinationstherapien und ihrem möglichen Einsatz in verschiedenen Therapielinien begründet. Zahlreiche neue Studienergebnisse, die beim ASH-Kongress 2018 in San Diego, USA, präsentiert wurden – insgesamt 76 Beiträge zu Lenalidomid...

ALK+ NSCLC: Zulassung von Brigatinib verbessert Behandlungssituation

ALK+ NSCLC: Zulassung von Brigatinib verbessert Behandlungssituation
© Axel Kock / Fotolia.com

Zur Behandlung erwachsener Patienten mit anaplastischem Lymphomkinase-positivem, fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (ALK+ NSCLC), die mit Crizotinib vorbehandelt wurden, steht seit Januar 2019 mit Brigatinib (ALUNBRIG®) eine neue Therapieoption zur Verfügung. Der ALK-Inhibitor erwies sich in der zulassungsrelevanten ALTA-Studie mit einem medianen progressionsfreien Überleben (mPFS) von 16,7 Monaten und einem Gesamtüberleben (OS) von 34,1...

Krankheitsverlauf bei Neuroblastomen: Telomere sind entscheidend

Krankheitsverlauf bei Neuroblastomen: Telomere sind entscheidend
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Telomere erkennen das Alter einer Zelle und sorgen dafür, dass sich Körperzellen nur dann teilen, wenn es nötig ist. Fällt dieser Mechanismus aus, können Zellen "unsterblich" werden. Fatal ist dies bei Krebszellen, die Telomere unbeschränkt stabilisieren können. Die molekularen Ursachen hierfür bei jungen Patienten mit Neuroblastomen wurden nun untersucht, die Ergebnisse stehen in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.

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