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Medizin

Beiträge zum Thema: HER2

04. Juni 2012

Phase-II-Studie zu Brentuximab vedotin bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem sALCL

Die im Journal of Clinical Oncology veröffentlichten Ergebnisse einer Phase-II-Schlüsselstudie mit Brentuximab vedotin haben gezeigt, dass 86% aller Patienten mit rezidiviertem oder therapierefraktärem systemischem anaplastisch-großzelligem Lymphom (sALCL) (1) ein objektives Ansprechen (primärer Endpunkt „Objective Response Rate“ [ORR], zusammengesetzt aus kompletter Remission [CR] und partieller Remission [PR]) erreichen. Brentuximab vedotin ist...

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ASCO 2012: Trametinib verbessert PFS und OS im Vergleich zu Chemotherapie bei Melanom-Patienten mit BRAFV600E/K-Mutation

Dacarbazin und Paclitaxel haben beim metastasierten Melanom limitierte Wirksamkeit gezeigt, die Zulassung von Vemurafenib und Ipilimumab 2011 war bereits ein großer Fortschritt. Der MEK1/2-Inhibitor Trametinib hat in einer Phase-II-Studie bei Patienten mit BRAFV600E-Mutation ein PFS von 5,3 Monaten ergeben. In der Phase-III-Studie NCT01245062 wurden Patienten mit BRAFV600E/K-Mutation 2:1 randomisiert für Trametinib (T) oder Dacarbazin/Paclitaxel (C), ein Crossover nach Progress war in...

Tumor-Microenvironment: Bedeutung für Tumorbiologie und Klinik

Die Forscher des UniversitätsTumorCentrums am Universitätsklinikum Jena (UKJ) sind am 8. und 9. Juni Gastgeber für das internationale Fachsymposium "Tumor-Microenvironment - Bedeutung für Tumorbiologie und Klinik". Mehr als 70 Wissenschaftler aus Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Schweden werden hier ihre Forschungsergebnisse zu Zellprozessen in der unmittelbaren Tumorumgebung diskutieren. Für Versorgung und Ausbreitung ist der...

Vorbericht zu PET und PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren veröffentlicht

Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) für Patientinnen und Patienten mit Knochen- und Weichteiltumoren ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 01. Juni 2012 veröffentlicht. Danach ist es mangels Studien nicht möglich, belastbare Schlussfolgerungen...

ASCO 2012: Ergebnisse der Studie LUX-Lung 3 - Afatinib verzögert Tumorprogression

Die Phase-III-Studie LUX-Lung 3 ergab, dass Patienten mit Lungenkarzinom, die den neuartigen irreversiblen ErbB-Family-Blocker Afatinib* als Erstlinientherapie erhielten, fast ein Jahr ohne Fortschreiten der Erkrankung blieben (mediane progressionsfreie Überlebenszeit (PFS) 11,1 Monate) gegenüber knapp über einem halben Jahr (PFS 6,9 Monate) in der Gruppe, die eine konventionelle Chemotherapie mit Pemetrexed/Cisplatin erhielt.1 Besonders hervorzuheben sind Patienten mit...

01. Juni 2012

Leukämie verstehen und bekämpfen: Neuer Sonderforschungsbereich in Ulm

Mit rund 8,8 Mio. Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den kommenden vier Jahren Ulmer Spitzenforschung. Ziel des fächerübergreifenden Forscherteams ist es, neue Erkenntnisse über Grundlagen, Entstehung und Behandlung von Leukämien, im Volksmund auch „Blutkrebs“ genannt, zu gewinnen. Die Sonderforschungsbereiche der DFG sind die bedeutsamsten Forschungsverbünde in Deutschland, die von der öffentlichen Hand...

30. Mai 2012

Mobilität von Tumorzellen mittels Lamellipodien

Lebende Zellen haben keine Beine und Füße, sind aber trotzdem erstaunlich beweglich. So verfolgen zum Beispiel Fresszellen des Immunsystems Erreger und beseitigen die Eindringlinge. Doch auch Krebszellen können mobil werden – quasi als Voraussetzung für die Bildung von Metastasen. Wissenschaftler unter Federführung der Universität Bonn haben einen wichtigen molekularen Mechanismus entschlüsselt, der für die Mobilität von Tumorzellen mitverantwortlich ist. Die Ergebnisse werden nun im Journal...

Der Einsatz von Imatinib bei GIST bewährt sich seit 10 Jahren

Im Jahr 2002 konnte der Tyrosinkinase-Inhibitor Imatinib (Glivec®) erstmals in klinischen Studien eine hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit in der Therapie von Patienten mit metastasierten gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) zeigen. Seit 2009 ist Imatinib auch als adjuvante Therapie von Erwachsenen nach kompletter Resektion c-KIT-positiver GIST mit hohem Rezidivrisiko zugelassen. Voraussetzung für den korrekten Einsatz der Behandlung sind eine vorangehende...

Flower-Protein-Inhibition als möglichen neuen Ansatz gegen Krebs im Frühstadium entdeckt

Zellen nutzen zur Kommunikation untereinander eine ganze Reihe an Proteinen. Darunter auch ein Zelloberflächenprotein, das in bestimmten Fällen die Entstehung von Krebs fördert, wie Berner Zellbiologen herausgefunden haben. Schaltet man es aus, wird dadurch auch Krebs gehemmt oder gar verhindert. Da dieses Protein bereits in den ersten sich teilenden Krebszellen vorhanden ist, versprechen diese Ergebnisse völlig neue Ansätze zur Krebsbekämpfung in einem sehr frühen Stadium.

29. Mai 2012

Daten aus Phase-II-Studie zu Brentuximab Vedotin (SGN-35) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem systemischen anaplastischen großzelligen Lymphom

Die im Journal of Clinical Oncology veröffentlichen Ergebnisse aus einer Schlüsselstudie der Phase II mit Brentuximab Vedotin zeigten, dass 86% der Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem systemischen anaplastischen großzelligen Lymphom (sALCL) (1) den primären Endpunkt der objektiven Ansprechrate (ORR; komplette Remission (CR) und partielle Remission (PR) zusammen) erreichten. Brentuximab Vedotin ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das sich gezielt auf das...

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband fordert: Mehr Aufklärung über die Möglichkeiten der Begleitung und Betreuung am Lebensende

„Die Ergebnisse aus der jüngsten Umfrage zur aktiven Sterbehilfe sind für uns nicht überraschend. Viel entscheidender ist, dass sich die Einstellung zur aktiven Sterbehilfe deutlich verändert, wenn ein Mensch selbst betroffen ist. Wenn Menschen in ihrer letzten Lebensphase fürsorglich begleitet und ihnen ihre Schmerzen genommen werden, lehnen sie eine aktive Sterbehilfe in aller Regel ab.

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