Mittwoch, 21. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Lonsurf
 
Medizin
16. Juni 2016

Zulassungsstudie zu Plitidepsin bei angioimmunoblastischen T-Zell-Lymphomen startet

Der primäre Endpunkt der prospektiven Studie ist die Analyse der Wirksamkeit von Plitidepsin bei dieser hämatologischen Krebsart, die als seltene Erkrankung klassifiziert ist.
Anzeige:
Revolade
Revolade
 
PharmaMar hat den Beginn einer multizentrischen, prospektiven Zulassungsstudie zur Analyse der Wirksamkeit des Anti-Tumor-Wirkstoffs marinen Ursprungs mit dem Titel "Plitidepsin bei Patienten mit angioimmunoblastischen T-Zell-Lymphomen, die nicht auf Behandlung ansprechen oder zu einem Rückfall geführt haben" bekannt gegeben. Da diese Erkrankung als selten eingestuft wird, umfasst die Studie in Absprache mit der US-Arzneimittelbehörde FDA nur einen Studienarm.

Das primäre Ziel der Studie ist die Analyse der Wirksamkeit von Plitidepsin im Hinblick auf die Gesamtansprechrate. Dies soll infolge der Ansprechkriterien der Lugano-Klassifikation von einem unabhängigen Ausschuss beurteilt werden. Als sekundärer Endpunkt sollen weitere Wirksamkeitsparameter evaluiert werden, wie z. B. die Dauer des Ansprechens, die progressionsfreie Überlebenszeit und die gesamte Überlebenszeit, die pharmakokinetischen Eigenschaften, das Sicherheitsprofil von Plitidepsin sowie die Identifizierung möglicher Biomarker, die zur Identifizierung der prädiktiven Aktivität des Wirkstoffs beitragen sollen.

"An dieser klinischen Studie werden 60 Patienten aus ungefähr 25 Prüfzentren teilnehmen", so Dr. Arturo Soto, Leiter der klinischen Entwicklung in der Onkologieabteilung von PharmaMar. "Nach der kürzlich erfolgten Bekanntgabe der positiven Ergebnisse, die bei Patienten mit multiplem Myelom erzielt wurden, setzen wir die Entwicklung dieses Moleküls in anderen hämatologischen Tumoren, wie z. B. angioimmunoblastischen T-Zell-Lymphomen, fort.“

Quelle: PharmaMar


Das könnte Sie auch interessieren
Krebsblogger geben Einblick in ihre persönliche Krankheitsgeschichte
Krebsblogger+geben+Einblick+in+ihre+pers%C3%B6nliche+Krankheitsgeschichte
© TIMDAVIDCOLLECTION - stock.adobe.com

11 Krebsblogger folgten der Einladung des forschenden Pharmaunternehmens Janssen in die Deutschlandzentrale nach Neuss, um sich beim 3. gemeinsamen Workshop auszutauschen und ihre Geschichte zu erzählen. Sie sehen sich selbst als Kämpfer gegen Krebs und „Mut-Anker“ für andere. Janssen, die Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, unterstützt dieses Engagement. 2018 und 2019 fanden bereits ein...

Hautkrebsreport: Nur jeder Sechste geht zur Früherkennung
Hautkrebsreport%3A+Nur+jeder+Sechste+geht+zur+Fr%C3%BCherkennung
© Alexander Raths / fotolia.com

Hautkrebs ist mit 270.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Bei jeder siebten Erkrankung handelt es sich um ein sogenanntes malignes Melanom, den gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Allein in Rheinland-Pfalz waren im Jahr 2017 9.907 gesetzlich Krankenversicherte vom schwarzen Hautkrebs betroffen. Die häufigsten Erkrankungsfälle wurden in Hessen, Niedersachsen und Thüringen...

DEGUM-Experten fordern Ultraschall der Eierstöcke als Kassenleistung
DEGUM-Experten+fordern+Ultraschall+der+Eierst%C3%B6cke+als+Kassenleistung
© CLIPAREA.com / fotolia.com

Um harmlose Eierstockzysten von bösartigem Eierstockkrebs zu unterscheiden, verwenden Ärzte das Ultraschallverfahren. Zysten und Krebsgeschwülste bilden im sonografischen Bild bestimmte Muster, die ein erfahrener Fachmann unterscheiden kann. Für ein hohes Qualitätsniveau der Untersuchung setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) ein. Sie fordert, dass der Ultraschall der...

Brustkrebsmonat: Antihormonelle Therapie mit Nebenwirkungen
Brustkrebsmonat%3A+Antihormonelle+Therapie+mit+Nebenwirkungen
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Etwa zwei Drittel aller bösartigen Brusttumore wachsen hormonabhängig. Weibliche Hormone wie das Östrogen lösen in den Tumorzellen einen Wachstumsreiz aus. Um das zu verhindern und das Rückfallrisiko zu senken, erhalten viele Brustkrebspatientinnen nach einer Operation zur Entfernung des Tumors über mehrere Jahre eine antihormonelle Therapie. Experten stufen die Begleiterscheinungen der Therapie zwar als weniger...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Zulassungsstudie zu Plitidepsin bei angioimmunoblastischen T-Zell-Lymphomen startet"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.