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Medizin

11. Oktober 2020 VTE bei COVID-19-Patienten

Prof. Anne Angellilo-Scherrer, Bern, Schweiz, gab einen Einblick in den Stand der Forschung zu Venösen Thromoembolien (VTE) bei COVID-19-Patienten: „Zu Beginn der Pandemie, als wir die Serie von VTE-Komplikationen bei COVID-19-Patienten sahen, hatten wir Angst. Darüber hinaus verstanden wir die bei COVID-19-Patienten beobachteten Gerinnungsveränderungen nicht. Das führte unter den Fachärzten zunächst zu dem Trend, die Antikoagulation bei COVID-19-Patienten zu intensivieren“.
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Aufgrund sehr unterschiedlicher Ergebnisse wurden diese im Rahmen klinischer Studien getestet. „Es wurde deutlich, dass die COVID-19-Koagulopathie eine wichtige klinische Komplikation von COVID-19 darstellt, die sich von den mit anderen Infektionen assoziierten Hämostasestörungen unterscheidet. Daher besteht die dringende Notwendigkeit, die Pathophysiologie dieser Hämostaseanomalien zu verstehen, nicht nur, um mit den Folgen dieser Anomalien bei COVID-19-Patienten besser umgehen zu können, sondern auch, um sie zu verhindern“, so Angellilo-Scherrer weiter.

Anti-Xa-Aktivität ohne Dextran

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass für die Überwachung der Antikoagulation mit unfraktioniertem Heparin bei Patienten mit schwerem COVID-19-Verlauf der Einsatz von Medikamenten mit Anti-Xa-Aktivität, die kein Dextran enthalten, der richtige Weg sein könnte.

SM

Quelle: Virtuelle Veranstaltung „Essentials SARS-CoV2 / COVID-19, Session II“, 11.10.2020, Veranstalter: DGHO


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