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Medizin

06. Juli 2017 Vorkommen des Kinesin-Proteins KIF1Bβ korreliert mit Tumorregression beim Neuroblastom

Die Anwesenheit des Kinesin-Proteins KIF1Bβ könnte eine große Bedeutung für die Diagnose eines Neuroblastoms einnehmen. Schwedische Wissenschaftler haben am Mausmodell gezeigt, dass ein hohes Vorkommen von KIF1Bβ mit einer spontanen Tumorregression einhergeht.
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"Unsere Studie zeigt, dass die unbeeinträchtigte Reifung von Neuroblasten die Basis einer spontanen Regression beim Neuroblastom darstellt. Was genau dahinter steckt ist bislang unbekannt, allerdings sind die vorliegenden Untersuchungen ein wichtiger Schritt, um bei der Aufklärung dieses Mechanismus weiter zu kommen und schließlich für die Entwicklung entsprechender Therapien nutzen zu können. Beispielsweise wäre es spannend, ob eine Erhöhung des KIF1Bβ-Level die Tumorregression unterstützt oder gar induziert", erklärte die Studienleiterin Susanne Schilo, Wissenschaftlerin im Ludwig Institute for Cancer Research in Stockholm.

Weiter präzisierte sie, dass das Kinesin-Protein KIF1Bβ ein möglicher Tumorsuppressor sei und eine geringe Expression mit einer geringeren Lebenserwartung bei Patienten mit einem Neurblastom korreliert.

(übers.v. siko)

Quelle: Karolinska Institutet

Literatur:

Stuart M. Fell, Shuijie Li, Karin Wallis et al.
Neuroblast differentiation during development and in neuroblastoma requires KIF1Bβ-mediated transport of TRKA
Genes & Dev. 2017. 31: 1036-1053; doi: 10.1101/gad.297077.117
http://genesdev.cshlp.org/content/31/10/1036.short?rss=1


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