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Medizin

26. Mai 2017 Vielversprechende Daten zu oraler T-Zell-Immuntherapie VXM01 beim Glioblastom

Ersten klinischen Daten zur oralen T-Zell-Immuntherapie VXM01 im Glioblastom werden auf der bevorstehenden Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt. Die Tagung findet vom 2. bis 6. Juni 2017 in Chicago, IL, USA statt. Ein Poster mit dem Titel "VXM01 phase I study in patients with operable progression of a glioblastoma," wird im Rahmen der "Central Nervous System Tumors"-Session am Samstag, den 5. Juni 2017 von 13:15 bis 16:45 Uhr CDT präsentiert.

 
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Die Phase-I-Studie soll sowohl Sicherheit und Verträglichkeit als auch das klinische Ansprechen und die Immun-Antwort auf VXM01 bei Patienten mit rezidiviertem Glioblastom untersuchen. Bei diesen Patienten war die Krankheit nach der Behandlung mit Radiochemotherapie in Kombination mit Temozolomid, dem Therapiestandard, weiter fortgeschritten. Die bekannt gegebenen Daten stammen von acht Patienten. Den Patienten wurde an den Tagen 1, 3, 5, und 7 vor der geplanten Operation an Tag 35 je eine Einzeldosis VXM01 verabreicht. Nach der Operation konnten die Patienten im Weiterbehandlungszeitraum alle 4 Wochen eine Einmal-Dosis erhalten.

Von den acht behandelten Patienten wurden sieben operiert. Ein Patient zeigte eine objektive und dauerhafte Tumorantwort und drei weitere Patienten eine stabile Erkrankung. Zusätzlich wurde die periphere Immunantwort untersucht. Bei fünf von sieben Patienten stiegen nach der Re-Operation die CD8+ T-Zellen im Tumorgewebe im Vergleich zum primären Tumorgewebe an. Vier von acht Patienten zeigten eine spezifische T-Zell-Antwort. Zusätzlich konnte nach der Impfung bei vier Patienten ein Anstieg des zerebralen Blutvolumens und des apparenten Diffusionskoeffizienten im MRI nachgewiesen werden. VXM01 wurde gut vertragen.

Prof. Wolfgang Wick, MD, Präsident der Abteilung Neurologie der Universitätsklinik Heidelberg und Hauptstudienleiter, kommentierte: "Wir sind sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen, die wir mit VXM01 im Glioblastom erreichen konnten. Die Studie liefert Erkenntnisse, die für das Design künftiger klinischer Studien dieser Krankheit mit VXM01 und anderen Immuntherapien hilfreich sein werden. Diese frühen Ergebnisse mit VXM01 unterstützen die Weiterentwicklung dieser vielversprechenden Immuntherapie zur Behandlung von Gehirntumoren, einem Gebiet, auf dem ein hoher Bedarf für effektivere Therapieoptionen besteht, um ein erneutes Auftreten dieser tödlichen Krankheit verhindern zu können." Aufgrund der vielversprechenden frühen Ergebnisse wurde die Studie erweitert und weitere Patienten eingeschlossen.

Dr. Matthias Schroff, Chief Executive Officer von VAXIMM, fügte hinzu: "Wir sind sehr begeistert von den vielversprechenden ersten Daten mit VXM01 bei dieser schwer zu behandelnden Krebsart. Auf Basis solch wichtiger, wenn auch früher Ergebnisse und dem Rat der an der Studie beteiligten Kliniker folgend haben wir uns dazu entschlossen, die Zahl der Patienten in der Studie zu erhöhen. Zusätzlich zu den Studien im Glioblastom werden für zahlreiche Krebsindikationen weitere Studien mit VXM01 durchgeführt oder sind geplant, einschließlich der Kombination mit Avelumab."

Quelle: Vaximm


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