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Medizin

18. Dezember 2017 Verlaufsstudie zum Zervixkarzinom startet

Unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Dürst, Universitätsklinikum Jena, findet die longitudinale Beobachtungsstudie "GynTect®-PRO" in insgesamt 10 gynäkologischen Praxen bzw. Kliniken deutschlandweit statt. Die Studie soll zeigen, dass junge Patientinnen mit einem negativen GynTect® Testergebnis trotz auffälliger Zellveränderungen keinen Gebärmutterhalskrebs entwickeln, sondern die Zellveränderungen von allein ausheilen. Das Zentrum für Klinische Studien in Jena unterstützt die Organisation, das Monitoring und die Auswertung der Studie.
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Gerade junge Frauen stecken sich besonders häufig mit genitalen HP-Viren an, und in etlichen Fällen führt die Infektion mit einem der Hochrisiko-Stämme zu sichtbaren Zellveränderungen. In den meisten Fällen heilen diese Zellveränderungen gerade bei jungen Frauen jedoch wieder aus, nur sehr selten führen sie zu Krebs. In der Studie werden daher rund 100 Frauen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren, bei denen Zellveränderungen der Stufen CIN2 (cervical intraepithelial neoplasia) oder CIN3 diagnostiziert wurden, im Abstand von 6 Monaten über 24 (CIN2) bzw. 12 Monate (CIN3) beobachtet. Parallel zu den üblichen Untersuchungen werden sie auch mit GynTect® getestet. Studienlaufzeit und Auswertung erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa 3 Jahren.

Die Studie soll zeigen, dass Frauen mit negativem GynTect®-Befund nach Ende der Beobachtungszeit eine Rückbildung (Regression) der CIN aufweisen. Sollte diese Studie erfolgreich verlaufen, dann bestätigt sich der hohe "Negative Vorhersagewert" von GynTect®. Damit wäre gezeigt, dass die GynTect® Marker eine Prognose über den Verlauf einer CIN2 oder CIN3 geben können.

Quelle: oncgnostics


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