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Medizin

21. Oktober 2019 Universitätsmedizin Essen und Universitätsklinikum Münster unterzeichnen Kooperationsvertrag

Unter dem Dach des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) arbeiten Experten der Universitätsmedizin Essen und des Universitätsklinikums Münster künftig eng bei der Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen zusammen. Beide Netzwerkpartner werden die Vernetzung der universitätsmedizinischen onkologischen Standorte im Ruhrgebiet und in Westfalen gemeinsam vorantreiben.
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Die beiden Unikliniken Essen und Münster bewerben sich hierzu gemeinsam im Rahmen des Programms „Onkologische Spitzenzentren“ der Deutschen Krebshilfe. Von der gemeinsamen Arbeit für eine bessere Patientenversorgung profitiert auch das Exzellenz-Netzwerk Krebsmedizin NRW, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW). „Die Landesregierung begrüßt die Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Essen und dem Universitätsklinikum Münster“, betont Annette Storsberg, Staatssekretärin im Kultur- und Wissenschaftsministerium. „Die landesweite strategische Vernetzung von Krebsforscherinnen und -forschern und die hierbei erzeugten Synergieeffekte versetzen Nordrhein-Westfalen in die Lage, die Krebsforschung des Landes in eine internationale Spitzenposition zu führen – und allen Bürgerinnen und Bürgern schnell und wohnortnah Zugang zu einer Krebsmedizin auf höchstem Niveau zu ermöglichen.“

„Krebserkrankungen gehören zu den größten medizinischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Wir sind mit dem WTZ für neue Partnerschaften auf diesem Gebiet offen. Die Klinikvorstände und Fakultätsleitungen aus Essen und Münster sind der Überzeugung, dass wir mit unserem Netzwerk gegen Krebs neue Maßstäbe im Kampf gegen die tückische Erkrankung setzen können“, erklärt der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Essen, Prof. Dr. Jochen A. Werner.

Mit diesem Schritt bekommen die Bürger noch besseren Zugang zu modernster Krebsmedizin auf höchstem universitätsmedizinischem Niveau. Die Netzwerkpartner werden das WTZ als gemeinsamen, bedeutsamen Schwerpunkt der onkologischen Spitzenforschung und -versorgung weiterentwickeln. Die Aufnahme weiterer Netzwerkpartner ist geplant.

Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Münster, Prof. Dr. Dr. h.c. Hugo Van Aken, macht deutlich: „Durch die geplante strategische und operative Zusammenarbeit der Netzwerkpartner im WTZ erreichen wir in der Krebsmedizin eine bessere Qualität in der Patientenversorgung. Der Zusammenschluss ermöglicht es uns, zusätzliche Synergien in Forschung, Lehre und Therapie sowie in Aus-, Fort- und Weiterbildung zu schaffen – zum Vorteil aller Betroffenen in der Metropolregion Ruhr, in Westfalen und bis weit hinein in Teile Niedersachsens und die angrenzenden Niederlande.“

So bietet die Kooperation zum Beispiel auch bessere Möglichkeiten, die anwendungsbezogene Forschung auf dem Gebiet der Krebsmedizin direkt dem Patienten zugutekommen zu lassen. Dazu werden Untersuchungsergebnisse und Behandlungen gemeinsam wissenschaftlich ausgewertet, um spürbare Fortschritte in der Krebsmedizin zu erwirken, von denen die Betroffenen unmittelbar profitieren.

„Zusammengenommen ergibt dies bereits in der Gegenwart ein visionäres Konzept für die Zukunft der Krebsmedizin“, erklärt Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor des WTZ Essen: „Wir sehen in der Kooperation mit unserem Netzwerkpartner am Universitätsklinikum Münster ganz klar, wie die Zukunft der onkologischen Versorgungs- und Forschungsstruktur an universitären Standorten aussehen wird: Onkologische Zentren arbeiten interdisziplinär und hochgradig vernetzt zusammen und profitieren nachhaltig voneinander. Gemeinsam setzen wir neue Maßstäbe − zum Wohle unserer Patienten.“

Prof. Dr. Annalen Bleckmann, Direktorin des WTZ Netzwerkpartners Münster, ergänzt: „In Essen und Münster existieren bereits hervorragende onkologische Strukturen. Wir rücken näher zusammen und verzahnen unsere Angebote eng miteinander. Das innovative Bündeln der Kompetenzen spezialisierter Zentren ist aus unserer Sicht eine wichtige Voraussetzung, um die Qualität der Krebsmedizin kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Quelle: Universitätsmedizin Essen


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