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Medizin
03. Mai 2017

"Ultra-Fast-Cell-Imaging" soll Röntgenstrahlen ersetzen

Forscher der University of Hong Kong haben eine Laser-Technologie entwickelt, welche die Geschwindigkeit einer Krebsdiagnose dank "Ultra-Fast-Cell-Imaging" drastisch beschleunigt und die klassische Röntgenstrahlung zukünftig ersetzen könnte.
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Die innovative Technologie basiert auf einem Paar paralleler Spiegel, die einen Hochgeschwindigkeits-Laserstrahl erzeugen, der Bilder bis zu 100 Mal schneller verarbeitet als bisherige Varianten. Das Ultra-Fast-Cell-Imaging eigne sich insbesondere für die Mikroskopie, die Analyse von komplexen Gehirnfunktionen und die Diagnose von Krebserkrankungen.

"Indem Bilder wesentlich schneller erstellt werden als von bereits existierenden Mikroskopen, könnte diese Technologie die Diagnosezeit von einer Woche auf zwei Minuten senken", erklärt Kevin Tsia, Professor am Department of Electrical and Electronic Engineering. Bei einem Brustkrebsverdacht wurde bisher zunächst geröntgt und danach eine Biopsie durchgeführt. Laut Tsia ist diese Vorgehensweise jedoch immer eher ungenau gewesen. Mit der Technologie könnte man durch die Analyse von Blutzellen binnen Sekunden sehr viel mehr erreichen.

Die Forscher der University of Hong Kong arbeiten nun mit dem Queen Mary Hospital zusammen, um die Technologie zu testen. Mehrere Testjahre kommen dabei auf das Team zu, um die Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Die Kosten für einen neuen Laser dieser Art sind vergleichbar mit dem Budget, das man bisher in medizinische Laser investieren musste. Laut Tsia lassen sich bereits existierende Geräte mit den neuen Spiegeln ausstatten und müssen nicht auf komplett neue Modelle umsteigen.

Quelle: pte


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