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Medizin
22. Mai 2013

UKE-Krebsmedizin erneut als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet

Große Auszeichnung für die Krebsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Deutschen Krebshilfe hat das Hubertus Wald Tumorzentrum - Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) nach einer umfangreichen Begutachtung durch internationale Experten erneut als Onkologisches Spitzenzentrum ernannt. Mit der Auszeichnung verbunden ist eine Förderung von drei Millionen Euro für die nächsten drei Jahre. Das UCCH vereint alle an Diagnostik, Therapie und Forschung beteiligten Kliniken und Institute innerhalb des UKE und arbeitet in Hamburg mit zahlreichen Partnern in Versorgung und Wissenschaft zusammen.

"Das ist eine großartige Nachricht für die Krebsmedizin in Hamburg und eine erneute Bestätigung unserer guten Arbeit. Damit werden die intensiven fachübergreifenden Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Klinik und Forschung von höchster Stelle anerkannt und gewürdigt", sagt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Vorstandsvorsitzender des UCCH und Ärztlicher Direktor der Klinik für Onkologie und Hämatologie.

"Die erneute Auszeichnung und Förderung spiegelt die Leistungsfähigkeit des gesamten UCCH wider. Sie ermöglicht uns, den eingeschlagenen erfolgreichen Weg fortzusetzen und weitere neue Projekte im Rahmen unseres integrierten Behandlungs- und Forschungskonzeptes zu entwickeln", sagt Prof. Dr. Martin Trepel, Direktor des UCCH.

"Im Universitären Cancer Center Hamburg wird eine interdisziplinär ausgerichtete und qualitativ hochwertige Krebsmedizin für alle onkologischen Disziplinen vorbildlich umgesetzt. Wir sind sehr glücklich, dass wir von der Deutschen Krebshilfe als einziges Zentrum dieser Art in Norddeutschland erneut ausgezeichnet wurden. Unser Dank gilt auch der Hubertus Wald Stiftung, die die Krebsmedizin am UKE seit Jahren zusätzlich finanziell fördert", sagt Prof. Dr. Martin Zeitz, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE.

Im UCCH sind 29 UKE-Einrichtungen sowie sieben Kliniken und zehn onkologische Schwerpunktpraxen aus der Metropolregion Hamburg vereint. Gemeinsam erfolgt eine umfassende, ganzheitliche Behandlung mit modernsten medizinischen Methoden. Darüber hinaus werden im UCCH neue Therapieverfahren erforscht und entwickelt.

2009 wurde das UCCH erstmals als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet; bundesweit hat die Deutsche Krebshilfe 2007 und 2009 zunächst elf solcher Zentren ernannt. Bei der im November 2012 durchgeführten erneuten Begutachtung konnten die Krebsmediziner am UKE das internationale Expertengremium von der innovativen Kraft des UCCH erneut überzeugen. Dies gelang bisher sechs weiteren Einrichtungen in Deutschland; fünf Zentren bewerben sich noch um die nächste Förderphase. Neben dem UCCH gehören die Tumorzentren der Universitätskliniken Berlin, Dresden, Düsseldorf, Erlangen, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Heidelberg, Köln/Bonn, Tübingen, und Würzburg zu den nun zwölf Onkologischen Spitzenzentren.

Ziel der Förderung durch die Deutsche Krebshilfe ist es, die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland grundlegend zu verbessern. Kriterien für die Auswahl waren unter anderem die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Krebspatienten in einer fachübergreifenden Onkologie für alle Tumorerkrankungen, die Behandlung von Patienten in innovativen klinischen Studien, die Durchführung von interdisziplinären Konferenzen, die Entwicklung und Umsetzung von Behandlungspfaden, eine enge Verzahnung von Forschung und Klinik, eine strukturierte Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Kliniken in der Umgebung sowie die Zusammenarbeit mit Patientenvertretern und -selbsthilfegruppen.

Quelle: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf


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