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Medizin
08. Februar 2013

Tag der Kinderhospizarbeit: Kinder und Jugendliche mit Sterben und Tod nicht alleine lassen

"Der Tod macht vor den Kindern und Jugendlichen nicht halt, sei es, dass sie selbst schwer erkranken oder eine ihnen nahestehende Person stirbt. Als Gesellschaft müssen wir den Kindern und Jugendlichen Unterstützung und Antworten bieten, damit sie und ihre Familien solche schwierigen Situationen bewältigen können", so Marlene Rupprecht, MdB, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) anlässlich des diesjährigen Tags der Kinderhospizarbeit, der jährlich am 10. Februar begangen wird. "Kinder und Jugendliche müssen die Erfahrungen machen, dass sie mit ihren Sorgen und Ängsten wahrgenommen werden und dass ihnen Menschen mitfühlend zur Seite stehen. Die Kinderhospizarbeit hat in Deutschland in diesem Bereich seit über 20 Jahren eine beachtliche Aufbauarbeit geleistet", so Rupprecht weiter.

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Es gibt in Deutschland heute 11 stationäre Kinderhospize, 102 ambulante Kinderhospizdienste und eine große Zahl Ehrenamtlicher, die sich hier engagieren. Zentrale Aufgabe der Einrichtungen ist die Unterstützung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihrer Familien. Hinzu kommt die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die den Verlust ihnen nahestehender Personen erfahren, und zunehmend auch die Beratung zahlreicher Einrichtungen wie bspw. Schulen, in denen dieses Thema präsent ist und die den Austausch suchen. „Wir müssen in der Hospiz- und Palliativarbeit die Sensibilisierung der Gesellschaft für die Belange und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen gemeinsam vorantreiben“, so Marcel Globisch, Vorstandsmitglied des DHPV und Vertreter des Deutschen Kinderhospizvereins, Dachverband der Kinderhospizarbeit und zugleich Mitglied im DHPV. Er macht damit deutlich, dass sich die Kinderhospizarbeit als Teil der Hospiz- und Palliativarbeit insgesamt versteht. Und auch Rupprecht ergänzt: „Wir werden uns gemeinsam für die Belange der Kinder und Jugendlichen einsetzen, um sie mit dem Thema Sterben und Tod in unserer Gesellschaft nicht alleine zu lassen“.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband wurde als Dachverband von nahezu 1000 Hospizvereinen und Palliativeinrichtungen mit inzwischen rund 80.000 Ehrenamtlichen und zahlreichen hauptamtlich Engagierten im Jahre 1992 gegründet und vertritt deren Interessen und die Belange der schwerstkranken und sterbenden Menschen gegenüber Politik und Gesundheitswesen. Zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten der Hospizbewegung und Palliativmedizin sind darüber hinaus Mitglied im DHPV.   
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des DHPV: www.dhpv.de
 

Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.


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