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Medizin

14. November 2020 Auf der Suche nach neuen Ansätzen in der Krebstherapie

Die Suche nach neuen Therapieansätzen im Kampf gegen Krebs bleibt der Schwerpunkt der biotechnologischen Forschung, so der aktuelle Branchenreport der Interessengruppe Biotechnologie im Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) (1). Seit 10 Jahren nimmt die Onkologie die Spitzenposition in der Forschung ein. Auch im vergangenen Jahr lag der Entwicklungsschwerpunkt auf onkologischen Projekten: 44% aller Wirkstoffkandidaten in der Pipeline sind für die Krebstherapie bestimmt. Neben neuartigen Behandlungsansätzen kommen auch verstärkt Biosimilars, also Nachbildungen von Original-Biopharmazeutika nach deren Patentablauf, auf den Markt.
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„Krebs gehört zu den Erkrankungen mit einem hohen medizinischen Bedarf“, erklärt Manfred Heinzer, Amgen. „Die Biotechnologie bietet viele neue Ansätze in der Krebstherapie. Zugleich können Biosimilars den Zugang zu diesen neuen Therapieansätzen erleichtern.“

Die operative Entfernung des Tumors, Chemotherapie und Bestrahlung sind nach wie vor die am häufigsten angewandten Therapieoptionen gegen Krebs. Fortschritte in der Gentechnik und biotechnologische Entdeckungen haben in den vergangenen Jahren viele weitere Wege im Kampf gegen Krebs eröffnet. Personalisierte Therapien ermöglichen es beispielsweise, gezielt gegen Tumoren vorzugehen. Auf diese Weise können Nebenwirkungen reduziert und die Lebensqualität der Patienten verbessert werden. Der vfa-Report nennt 279 onkologische Wirkstoffe in der Produktpipeline. Davon sind 34 in der letzten Prüfungsphase vor dem Zulassungsprozess (Phase III). Auch beim Biotechnologie-Unternehmen Amgen ist die Forschung und Entwicklung im Bereich der Onkologie und Hämatologie breit aufgestellt. Sechs verschiedene Therapiekonzepte gegen Krebs hat Amgen bereits entwickelt und aktuell laufen in Deutschland insgesamt 49 klinische Studien für innovative Therapieansätze (2). „Die intensiven Forschungstätigkeiten in der Branche sind gute Nachrichten für die Patienten“, so der Amgen-Geschäftsführer. „Denn jedes Entwicklungsprojekt steuert neue Erkenntnisse im Kampf gegen Krebs bei und jedes zugelassene Biopharmazeutikum ermöglicht neue Behandlungsmöglichkeiten sowie schließlich Therapieerfolge.“
Neben der Erforschung von neuen Krebstherapien setzt Amgen auch auf die Entwicklung und Produktion von Biosimilars. Bereits heute sind 2 Biosimilars von Amgen im Bereich der Onkologie zugelassen. Weitere Biosimilar-Kandidaten sind in der Pipeline. „Wir wollen als Biotechnologie-Experte mit 40 Jahren Erfahrung die Biosimilar-Entwicklung prägen“, sagt Heinzer. „Wir setzen die gleichen hohen Standards an Originalpräparate und Biosimilars. Denn wir sind überzeugt, dass Originalpräparate und Biosimilars gemeinsam für eine innovative und effiziente medizinische Versorgung sorgen.“

Quelle: Amgen

Literatur:

(1) Biotech-Report „Medizinische Biotechnologie in Deutschland 2020“, Boston Consulting Group, vfa bio – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.
(2) Amgen Data on file, Stand: 31.12.2019


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