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Medizin
31. Januar 2017

Darmkrebs-Präventionspreis: Empfindlicherer Test könnte längere Untersuchungsintervalle von bis zu fünf Jahren ermöglichen

Der Darmkrebs-Präventionspreis 2016 geht an Prof. Dr. Ulrike Haug vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS in Bremen. Die renommierte Wissenschaftlerin erhält den Preis für eine Studie zum Einsatz quantitativer immunologischer Tests auf Blut im Stuhl in der Darmkrebsfrüherkennung. Bislang wird empfohlen, diese Stuhluntersuchung alle ein bis zwei Jahre durchführen zu lassen. In ihrer Studie konnte Ulrike Haug zeigen, dass beim Einsatz eines empfindlicheren Tests ein längeres Untersuchungsintervall von bis zu fünf Jahren möglicherweise den gleichen Nutzen bringt. Der Darmkrebs-Präventionspreis wird von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Stiftung LebensBlicke und der Deutschen Krebsstiftung für herausragende Projekte und Untersuchungen im Bereich der Darmkrebsprävention vergeben. Die Preisverleihung findet am 4. Februar 2017, dem Weltkrebstag, auf der Veranstaltung „Hessen gegen Krebs“ in Wiesbaden statt.

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