Donnerstag, 26. November 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Imnovid
Imnovid
 
Medizin

05. Juni 2019 SOPHIA-Studie: Margetuximab verlängert das PFS beim HER2+ mBC im Vergleich zu Trastuzumab

In Kombination mit Chemotherapie verbessert der chimäre Anti-HER2-Antikörper Margetuximab das progressionsfreie Überleben (PFS) verglichen mit Trastuzumab bei vorbehandelten Patientinnen mit HER2+ metastasiertem Mammakarzinom (mBC) nach vorheriger Anti-HER2-Therapie, und das mit einem vergleichbaren Sicherheitsprofil.
Anzeige:
Piqray
Vergleich Margetuximab vs. Trastuzumab
 
Für das vorbehandelte HER2+ mBC gibt es noch keinen Standard. Häufig wird hier Trastuzumab eingesetzt. In die randomisierte, open-label Phase-III-Studie SOPHIA wurden Patientinnen mit HER2+ mBC nach Pertuzumab und 1-3 vorangegangenen Therapielinien für das mBC eingeschlossen. Die Patientinnen erhielten randomisiert entweder Margetuximab (15 mg/kg i.v. q3w) + Chemotherapie oder Trastuzumab (6 (8 für die loading dose) mg/kg i.v. q3w)) + Chemotherapie.

Margetuximab verlängert PFS

Die Intent-to-treat-Analyse erfolgte nach 265 PFS-Ereignissen (536 Patienten: Margetuximab n=266, Trastuzumab n=270). Margetuximab verlängerte das PFS im Vergleich zu Trastuzumab (median 5,8 vs. 4,9 Monate, HR=0,76; 95%-KI: 0,59-0,98; p=0,033). Die Wirksamkeit der Margetuximab-Behandlung war ausgeprägter bei Patientinnen, die einen CD16A-Genotyp mit einem 158F-Allell im Fc-Rezeptor hatten (medianes PFS 6,9 vs. 5,1 Monate, HR=0,68; 95%-KI: 0,52-0,90; p=0,005).

Höhere ORR unter Margetuximab

Bei 524 Patientinnen mit messbarer Erkrankung war die Gesamtansprechrate (ORR) höher unter Margetuximab (22%; 95%-KI: 17,3-27,7%) vs. Trastuzumab (16%; 95%-KI: 11,8-21,0%). Die Sicherheitsprofile waren vergleichbar. Nebenwirkungen von ≥ Grad 3 und schwere Nebenwirkungen traten bei 138 (52%) bzw. 39 (15%) vs. 128 (48%) bzw. 46 (17%) der Patienten unter Margetuximab bzw. Trastuzumab auf. Die Daten für das Gesamtüberleben sind noch nicht reif.


(übers. v. sk)

Quelle: ASCO 2019


Anzeige:
Zynteglos
Zynteglos

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"SOPHIA-Studie: Margetuximab verlängert das PFS beim HER2+ mBC im Vergleich zu Trastuzumab"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab