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Medizin

15. April 2020 Sichelzellkrankheit und COVID-19: Therapiefortführung und Impfschutz

Die SARS-CoV-2-Pandemie stellt das Gesundheitssystem derzeit vor enorme Herausforderungen. Zu den bekannten Risikogruppen für einen schweren Verlauf zählen ältere Mitmenschen, Patienten mit Herzkreislauferkrankungen, eingeschränktem Immunsystem, Erkrankungen des Atemsystems und Diabetes. Für den Verlauf von COVID-19 bei Menschen mit Sichelzellerkrankung liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen vor. Ein Risiko für diese Patientengruppe besteht darin, dass COVID-19 aufgrund bestehender Organschädigungen schwerer verlaufen und spezifische Komplikationen der Sichelzellkrankheit, wie beispielsweise ein akutes Thorax-Syndrom, auslösen kann.
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Viele Sichelzellpatienten sind in der derzeitigen Situation stark verunsichert. Dr. Stephan Lobitz, Chefarzt der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie des Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein und Sprecher des GPOH-Konsortiums Sichelzellkrankheit empfiehlt daher:

„In dieser besonderen Zeit der COVID-19-Pandemie ist es wichtig, dass Menschen, die an einer Sichelzellkrankheit leiden, ihre Arzttermine weiterhin regelmäßig wahrnehmen, damit Komplikationen durch die Grunderkrankung oder die Therapie nicht übersehen werden. Darüber hinaus sollte der Impfschutz für Pneumokokken und die Grippe überprüft und bei Bedarf aufgefrischt werden.“

Des Weiteren hat das Konsortium Sichelzellkrankheit der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) sich dieser Patientengruppe angenommen und unter www.sichelzellkrankheit.info wichtiges Informationsmaterial für Ärzte und Patienten rund um COVID-19 in unterschiedlichen Sprachen zusammengestellt.

Quelle: Novartis


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