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Medizin

21. Mai 2019 r/rMM: Interimsergebnisse einer Phase-I-Studie mit der CAR-T-Zell-Therapie bb2121

Die CAR-T-Zell-Therapie ist ein wichtiger Forschungsansatz beim refraktären/rezidivierten multiplen Myelom (r/rMM), weil es bei dieser Entität weiterhin großen Bedarf an neuen Therapien gibt. Interimsergebnisse der laufenden Phase-I-Studie CRB-401 (NCT02658929) mit dem Prüfwirkstoff bb2121, einer BCMA-gerichteten CAR-T-Zell-Therapie für r/rMM-Patienten, sind nun in NEJM publiziert worden.
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Die Daten beinhalten Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten der Dosiseskalations- und ersten Expansionskohorte mit einem ≥ 6 Monats-Follow-up. Die Patienten (n=33) waren mit median 7 Vortherapien schwer vorbehandelt, bei der Mehrheit der Patienten inklusive IMiDs, Proteasom-Inhibitoren und Daratumumab. Alle außer einem Patienten hatten zudem eine autologe Stammzelltransplantation erhalten.

Die häufigsten Nebenwirkungen ≥ Grad 3 waren hämatologische Toxizitäten wie Neutropenie (85%), Leukopenie (58%), Anämie (45%) und Thrombozytopenie (45%). Neurotoxizität aller Grade trat bei 42% auf. 76% hatten ein Zytokin-Freisetzungssyndrom, das bei allen reversibel war.

Die CAR-T-Zellen waren bei 57% der Patienten zu Monat 6 nach der Infusion noch detektierbar.

Die Infusion erzielte eine objektive Ansprechrate von 85%, wobei 45% ein Komplettansprechen (CR) und 27% ein sehr gutes partielles Ansprechen (VGPR) hatten.
(übers. v. ab)

Quelle: Celgene, bluebird bio

Literatur:

Noopur Raje, Jesus Berdeja, Yi Lin et al.
Anti-BCMA CAR T Cell Therapy bb2121 in Relapsed/Refractory Multiple Myeloma
N Engl J Med 2019; 380:1726-1737
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1817226


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