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Medizin
17. Juni 2020
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Reziviertes / fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Analyse zu PD-1-Antikörper Dostarlimab

Die Daten aus einer aktualisierten Analyse der GARNET-Studie zeigen, dass Dostarlimab, ein „Programmed Cell Death Protein“ 1 (PD-1) monoklonaler Antikörper, zu klinisch relevanten Ergebnissen bei Frauen mit rezidiviertem oder fortgeschrittenem Endometriumkarzinom mit Mismatch-Reparaturdefizienz (dMMR) führte, das während oder nach einer platinbasierten Therapie fortschritt (1).
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Studiendesign

Die aktualisierte Analyse umfasste Patientinnen mit dMMR-Endometriumkarzinom, die zu Studienbeginn eine messbare Erkrankung hatten und ≥ 6 Monate nach dem Datenschnitt nachbeobachtet wurden (n=71). Die Patientinnen erhielten alle 3 Wochen 4 Dosen von 500 mg Dostarlimab intravenös, gefolgt von 1.000 mg alle 6 Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung. Die primären Endpunkte waren die objektive Gesamtansprechrate (ORR) und die Ansprechdauer (DoR), die anhand von RECIST v 1.1 Kriterien durch einen verblindeten unabhängigen zentralen Review beurteilt wurden. GARNET ist der größte Datensatz zur Untersuchung eines Anti-PD-1 beim Endometriumkarzinom.

Ergebnisse

Die Behandlung mit Dostarlimab als Monotherapie in der GARNET-Studie zeigte eine ORR von 42% (95%-KI: 31-55) und eine Krankheitskontrollrate von 58% (95%-KI: 45-69). Insgesamt wiesen 13% der Patientinnen ein vollständiges Ansprechen (CR) und 30% der Patientinnen ein partielles Ansprechen (PR) auf. Zum Zeitpunkt des Datenschnitts bei einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 11,2 Monaten war die mittlere DoR noch nicht erreicht worden (1,87+ bis 19,61+ Monate).

Nebenwirkungen

Die Sicherheitspopulation in GARNET umfasste alle Patientinnen mit dMMR-Endometriumkarzinom, die mindestens eine Dosis Dostarlimab erhalten hatten (n=104). Dostarlimab wurde mit einer geringen Therapieabbruchrate (2%) aufgrund behandlungsbedingter unerwünschter Ereignisse (TRAEs) gut vertragen (1). Die am häufigsten berichteten TRAEs waren Asthenie (15%), Durchfall (15%), Müdigkeit (14%) und Übelkeit (13%) (1). Dies stimmt mit den Sicherheitsprofilen anderer Anti-PD-1-Therapien überein (1). Es wurde keine mit Dostarlimab verbundenen Todesfälle in der Studie gemeldet (1).

Quelle: GSK

Literatur:

(1) A. Oaknin et al., Safety and efficacy of the anti–PD-1 monoclonal antibody dostarlimab in patients with recurrent or advanced dMMR endometrial cancer, SGO 2020, LBA 9 - Scientific Plenary.
 


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