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04. Juni 2020
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© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Rezidiviertes oder fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Potential von Dostarlimab

Beim Kongress der Society of Gynecologic Oncology (SGO) 2020 wurden die Daten einer aktualisierten Analyse der GARNET-Studie mit Dostarlimab als „Late-Breaking Abstract“ akzeptiert und im Rahmen eines Webinars beim virtuellen Kongress vorgestellt.
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Die aktualisierten Analyse der GARNET-Studie zeigt, dass Dostarlimab, ein „Programmed Cell Death Protein“ 1 (PD-1) monoklonaler Antikörper, zu klinisch relevanten Ergebnissen bei Frauen mit rezidiviertem oder fortgeschrittenem Endometriumkarzinom mit Mismatch-Reparaturdefizienz (dMMR) führte, das während oder nach einer platinbasierten Therapie fortschritt.

Die beim SGO-Kongress präsentierte Analyse umfasste Patientinnen mit dMMR-Endometriumkarzinom, die zu Studienbeginn eine messbare Erkrankung hatten und ≥ 6 Monate nach dem Datenschnitt nachbeobachtet wurden (n=71). Die Patientinnen erhielten alle 3 Wochen 4 Dosen von 500 mg Dostarlimab intravenös, gefolgt von 1.000 mg alle 6 Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung. Die primären Endpunkte waren die objektive Gesamtansprechrate („overall response rate“, ORR) und die Ansprechdauer („duration of response“, DoR), die anhand von RECIST v 1.1 Kriterien durch einen verblindeten unabhängigen zentralen Review beurteilt wurden. GARNET ist der größte Datensatz zur Untersuchung eines Anti-PD-1 beim Endometriumkarzinom.

Die Behandlung mit Dostarlimab als Monotherapie in der GARNET-Studie zeigte eine ORR von 42% (95%-KI: 31-55) und eine Krankheitskontrollrate von 58% (95%-KI: 45-69). Insgesamt wiesen 13% der Patientinnen ein vollständiges Ansprechen („complete response“, CR) und 30% der Patientinnen ein partielles Ansprechen („parallel response“, PR) auf. Zum Zeitpunkt des Datenschnitts bei einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 11,2 Monaten war die mittlere DOR noch nicht erreicht worden (1,87+ bis 19,61+ Monate).

Quelle: GSK


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