Samstag, 5. Dezember 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Vargatef
Vargatef
Medizin

21. Oktober 2020 Rezidiv-Test für Mammakarzinom wird erstattungsfähig

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen MammaPrint®, den Agendias 70-Gen-Brustkrebs-Rezidiv-Test, in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Die Entscheidung des G-BA zur Kostenerstattung wird den Zugang für alle Brustkrebspatientinnen in Deutschland erleichtern.
Anzeige:
Avastin MammaCA BC
Avastin MammaCA BC
 
MammaPrint® analysiert 70 Gene, die am stärksten mit dem Wiederauftreten von Brustkrebs assoziiert sind, um ein binäres Ergebnis mit niedrigem oder hohem Risiko für das Auftreten von Fernmetastasen zu erhalten. Diese zusätzlichen Informationen helfen Brustkrebspatientinnen und ihren Ärzten, das Behandlungsschema zu individualisieren, um den Einsatz unnötiger Chemotherapie zu minimieren, die Lebensqualität zu erhalten und die bestmöglichen Ergebnisse sicherzustellen.

Mark Straley, CEO von Agendia, kommentierte: „Wir begrüßen die Entscheidung des G-BA, da sie Patientinnen und Ärzten in Deutschland mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität bietet und die weitere Entwicklung hin zur Präzisions-Onkologie ermöglicht. Durch die Entscheidung werden genomische Tests noch stärker in den klinischen Alltag integriert, um eine bessere gemeinsame Entscheidungsfindung zu ermöglichen.“

In Partnerschaft mit PathoNext und HiSS Diagnostics hat Agendia vor kurzem in Deutschland das auf der Next-Generation-Sequenzierung (NGS) basierende MammaPrint® BluePrint® Kit für Brustkrebsrezidive und molekulare Subtypisierung eingeführt, um lokale Tests zu ermöglichen. Bei diesem CE-gekennzeichneten Kit handelt es sich um eine auf RNA-Sequenzierung basierende Version der bestehenden Microarray MammaPrint- und BluePrint-Tests. Nun gibt es im deutschen Gesundheitssektor 2 Möglichkeiten: Die Proben können entweder an das Labor von PathoNext in Leipzig oder, für zentrale Tests per Microarray, an das Labor von Agendia geschickt werden.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen und betrifft mit 355.000 Neuerkrankungen pro Jahr jede 8. Frau in Europa. Jedes Jahr wird bei etwa 70.000 Frauen in Deutschland Brustkrebs im Frühstadium diagnostiziert, und bei fast einem Drittel von ihnen können die behandelnden Ärzte eine adjuvante Chemotherapie nicht allein aufgrund klinischer und pathologischer Kriterien empfehlen. Bei diesen Frauen und ihren behandelnden Ärzten unterstützt ein Biomarker-Test den Entscheidungsprozess. Der Test hilft die Fälle zu identifizieren, wo die Chemotherapie keinen signifikanten Nutzen bringt, was zu einem beträchtlichen Nutzen für die Lebensqualität der betroffenen Frauen und zu Kostenvorteilen für das Gesundheitswesen führt.

Quelle: Agendia


Anzeige:
Zynteglos
Zynteglos

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Rezidiv-Test für Mammakarzinom wird erstattungsfähig"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab