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Medizin

15. Oktober 2019 Reseziertes Melanom: Adjuvante Nivolumab-Therapie zeigt längeres RFS bei Hochrisikopatienten

Bristol-Myers Squibb gab die Ergebnisse einer 3-Jahres-Analyse von Wirksamkeitsdaten der Phase-III-Studie CheckMate -238 bekannt. Die Studie beurteilt die adjuvante Anwendung von Nivolumab (Opdivo®) 3 mg/kg Körpergewicht im Vergleich mit Ipilimumab (Yervoy®) 10 mg/kg Körpergewicht
bei Patienten mit Melanom im Stadium III oder IV, die nach vollständiger operativer Resektion ein hohes Rezidivrisiko aufwiesen. Im Follow-up nach 3 Jahren zeigte Nivolumab weiterhin ein besseres rezidivfreies Überleben (RFS) als die Vergleichstherapie mit der aktiven Substanz Ipilimumab und erreicht eine RFS-Rate von 58% gegenüber 45% (HR: 0,68; p<0,0001).
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Auch das fernmetastasenfreie Überleben (DMFS) ist unter Nivolumab nach wie vor deutlich länger, was die 36-Monats-Raten von 66% bzw. 58% belegen (HR: 0,78;  p=0,044). Sowohl der RFS- als auch der DMFS-Nutzen wird weiterhin in allen wichtigen Untergruppen, zu denen Krankheitsstadien, BRAFMutationsstatus und PD-L1-Expression zählen, beobachtet. Aus der 36-Monats-Analyse gingen keine neuen Sicherheitsdaten hervor. Diese Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2019 in Barcelona, Spanien, vorgestellt (Präsentation #1310O).

„Diese 3-Jahresdaten sind für Patienten mit fortgeschrittenem Melanom und hohem Rezidivrisiko nach operativer Resektion von großer Bedeutung. Schließlich liefern sie zusätzliche Belege für den langfristigen Nutzen der adjuvanten Nivolumab-Behandlung zur Verringerung des Rückfallrisikos“, sagte Jeffrey S. Weber, M.D., Ph.D., CheckMate-238-Prüfarzt. „Das stetige Auseinanderlaufen der Kurven verweist auf das Langzeit-Potenzial von Nivolumab, dieser Patientenpopulation dauerhafte Vorteile zu bieten.“

Quelle: BMS


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